Freitag, 22. Februar 2008

Euthanasie Luxemburg Dr. Robert Thill-Heusbourg

Schriftliche Stellungnahme von Dr. Robert Thill- Heusbourg zum Thema Euthanasie aus Luxemburger Wort - 22.02.2008 auch unter www.wort.lu
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Donnerstag, 21. Februar 2008

Euthanasie in Luxemburg Staatsrat jetzt gefordert

Luxemburg 21-02-2008: Auszug Luxemburger Wort auch unter www.wort.lu

Jetzt bleibt nur abwarten und hoffen, dass der Staatsrat der Palliativmedizin ein komplettes OK gibt, aber die "Licence to kill" sprich EUTHANSIE Gesetz kippt!

Andere Staaten in denen die Euthanasie betrieben wird, wollen wieder abschaffen, da einfach zuviel Spielraum für Missbrauch gelassen wird, nur Luxemburg will jetzt einführen. BRAVO!

Nicht zu schweigen von den Ärzten! Wer die verschiedenen Videoaufzeichnungen, Leserbriefe, Aufrufe von Mediziner und Ethiker verfolgt hat, dürfte die breite Meinung der luxemburgischen Ärzte zum Thema Euthanasie kennen!

Ein Armutszeugnis für einen Staat!
Luxemburg liegt führend bei Gehälter - liegt an der Spitze bei Alkoholmissbrauch - aber auch führend bei Suizid.

Palliativmedizin ja , Euthanasie NEIN!

Euthanasie Luxemburg Leon Zeches Leitartikel LW

Vor dem Euthanasie Gesetz in Luxemburg - Leitartikel von Herrn Leon Zeches, Luxemburger Wort auch unter www.wort.lu
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Dem bleibt wohl nicht viel hinzuzufügen! Dieser Blog wurde ja nicht von einem "Gesunden" geschaffen als Information und nicht als Hetze! und wir wollten uns aus dem politischen Geschehen komplett raushalten, sondern die an Krebs, resp. an boesartigen Gehirntumoren erkrannten eine Informationsquelle schaffen.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Euthanasie Luxemburg Petition und Mitteilung der LSAP

http://www.ipetitions.com/petition/euthanasie-luxembourg/


Palliativmedizin JA!

EUTHANASIE NEIN!... wer solch frommen Sätze schreibt kann nicht schwer krank gewesen sein, oder es gar sein!

Nur das Gerechte im Leben ist, dass Morgen die so grossen Befürworter selbst in eine solche Lage kommen können durch Krankheit, Unfall ... und dann sicherlich froh wären, sie hätten NUR für Palliativmedizin aber nicht für die "Endlösung", sprich Euthanasie gezeichnet!


Die Pressemitteilung kommt mir als "Laien", der leider nun mal krank ist, so vor, als würde hier alles in einen Topf geschmissen! Ist man sich da den Konsequenzen bewusst?

Was fordert man von Ärzten?

und was kommt als Nächstes? Wie sagte heute mein Vater, 86 Jahre: das ist mal der Anfang, danach kommen sie bestimmt auf die Idee ein Gesetz zu bringen: Männer duerfen nur noch 70, Frauen 80 Jahre alt werden, ansonsten sind keine Rentengelder mehr da!

Lassen wir hoffen, dass der Mann nicht Recht hat! Dies ist einer von der Sorte, die noch im Krieg den Kopf hingehalten, damit wir uns heute noch "selbst" regieren duerfen und nicht an Deutschland annektiert wurden!



Pressemitteilung der Femmes Socialistes 14.2.2008

Im Hinblick auf die anstehende Abstimmung in der Abgeordnetenkammer über den Gesetzesvorschlag zur Entkriminalisierung der Euthanasie, hoffen die Femmes Socialistes auf einen positiven Ausgang, der folglich jedem ermöglichen würde, seinem eigenen Willen und seinen eigenen Überzeugungen nach zu sterben.

Einzig und alleine die Möglichkeit der palliativen Behandlung am Ende des Lebens, käme einer Diskrimination all jener gleich, die eine aktive Sterbehilfe als Behandlung bevorzugen. Jedem muss die Freiheit garantiert sein, über seinen eigenen Tod zu verfügen.

Des Weiteren sind die Femmes Socialistes davon überzeugt, dass der Gesetzesvorschlag der Abgeordneten Lydie Err (LSAP) und Jean Huss (Déi Gréng), im Gegensatz zu verschiedenen Aussagen von Euthanasiegegnern, kein Spielraum für Missbräuche lässt.

So ist die Anwendung der Euthanasie nur unter streng geregelten Bedingungen möglich und einzig und alleine der Betroffene entscheidet über seinen Tod. Auch ist kein Arzt verpflichtet diesem Wunsch seines Patienten Rechnung zu tragen.

Es ist demnach an der Zeit, die Möglichkeit der Euthanasie in Luxemburg einzuführen.

Euthanasie Luxemburg Luxemburger Wort Leitartikel


Wir gehen hier auch noch auf den Leserbrief von Dr. Georges Erasme Muller ein:

In Deutschland wurde Euthanasie von manchen Ärzten als wünschenswert zur "Vernichtung lebensunverwerten Lebens" angesehen.

1939 hatte Hitler dann keine Schwierigkeiten, ein Euthanasieprogramm anzuordnen, dem über eine Million Kranke in Deutschland zum Opfer fielen" und das nach vilen mutigen Protesten von Kirche, Ärzten, Pflegern gestoppt wurde. Die in Euthanasie spezialisierten Ärzteteams wurden beinahe lückenlos in der Durchführung des Holocaust übernommen. (Zitat aus dem Leserbrief)


WO BLEIBT IN LUXEMBURG das Recht auf Leben! .. wieso wird der Bürger nicht in einer SEIN LEBEN betreffenden Frage,- nein GESETZ: , nicht per REFERENDUM gefragt! und nicht nur 60 !!!! Abgeordnete!

Wenn diese bejahenden Politiker persönlich diesen Wunsch verspüren, bitteschön, IHR könnt mit Eurem Leben machen was ihr wollt, nur nicht über das Leben Eurer Wähler resp. Bürger BESTIMMEN!!!!

Wenn dies kein Skandal ist !
LUXEMBURG wir sind tief gesunken!

Euthanasie Luxemburg Missbräuche nicht ausgeschlossen

ohne Worte könnte man schon alleine bei dem Paragraphen hier sagen: "Missbräuche nicht ausgeschlossen".
Palliativgesetz - Euthanasiegesetz : EIN KLARER WIDERSPRUCH
JA zur Palliativmedizin - klares NEIN zur "staatlichen authorisierten Sterbehilfe"!
Wo bleibt hier ein REFERUNDUM
werden die Luxemburger Bürger entmündigt und lassen einfach 60 Volksvertreter über Ihr Leben entscheiden!???
Das darf doch wohl alles nicht wahr sein!

Bitte mal genau die Gesetzestexte durchlesen!!!

Euthanasie Luxemburg Luxemburger Regierung wählte "Licence to kill"

Ein knappes Ja für die Euthanasie in Luxemburg, das grösste Armutszeugnis dieser Regierung!

Hier geht es um das Leben der Bürger, um das jetzt per Gesetz ! und bitte nicht so geregelt wie in der Schweiz oder den Niederlanden, sondern noch liberaler!!!!!! (Entwurf Huss-Err) am ENDE ENTSCHIEDEN WIRD! und zwar nicht mehr von UNS... sondern wir sind "Willkür" ausgeliefert!

In einer "Leistungs"-gesellschaft, wo eh ein kranker oder alter Mensch "zur Last wird".
Sorry, Ihr lieben Abgeordneten die mit JA gestimmt habt, aber das Ganze erinnert wie in vielen Leserbriefen im Luxemburger Wort (www.wort.lu ) an eine Zeit, wo unsere Väter sich erinnern.

Die Politiker die mit JA gestimmt haben, sollten mal ihr Gewissen fragt (falls mal Zeit bleibt, oder sowas noch heute modern ist, oder überhaupt vorhanden)!

Euthanasie Luxemburg Leserbrief LW vom 9 Februar 2008

EUTHANASIE in Luxemburg - Leserbrief LW vom 9.2.2008
dem ich vollkommen Recht geben kann und mit mir sicherlich viele Andere
Nur wir werden nicht gefragt!
Wir lassen 60 "Volksver"treter"" über unser Los entscheiden!

Sonntag, 17. Februar 2008

Prof. R. Fahlbusch - Neuronavigation INI Hannover

Ziel der Neuronavigation, in Verbindung mit dem Einsatz von Hochfeld- Magnetresonanztomographie zur intraoperativen Bildgebung, ist, durch die erhöhte Präzision während eines Eingriffs sowie das verbesserte Verständnis der individuellen Anatomie, insbesondere unter Einbindung funktioneller Methoden, gewisse Operationen überhaupt erst zu ermöglichen und darüberhinaus neben einer Verkürzung des postoperativen Verlaufes eine Reduktion der Morbidität zu erzielen.

Neuronavigation
Seit Februar 2007 ist der neue Op mit dem offenen 1.5T MRI Siemens Espree (Projektleiter Prof.Dr.Fahlbusch) im INI Hannover in Betrieb

Die Neuronavigation wird bei Operationen von Tumoren und Angiomen in eloquenten Hirnarealen, im Rahmen der Epilepsiechirurgie, bei der Schädelbasis- und Sellachirurgie sowie zu Biopsien und interventioneller Therapie eingesetzt.

Dabei bietet die intraoperative Kernspintomographie die Möglichkeit zur Resektionskontrolle, sowie die Anwendung interventioneller Methoden.

Das Erstellen intraoperativer Bilder für die Neuronavigation ermöglicht die Kompensation des während der Operation auftretenden Brain-Shift.


www.neurosurge.de
copyright Prof. Fahlbusch

Brainlab iPlan® BOLD MRI Mapping

Easier and Faster Functional Planning

BrainLAB provides a significant leap in neurosurgical planning by integrating BOLD MRI (Blood Oxygen Level Dependent functional MRI) data directly into the OR and image-guided surgery. This iPlan module allows anatomical images to be enhanced with functional maps showing perceptual, motoric and cognitive areas, leading to more refined surgical approaches and improved patient treatment.

BOLD MRI imaging can be fused with other imaging modalities and overlaid onto other anatomical or functional images. The display and selection of designated functional areas together with other objects like tumors is made easy with an intuitive user interface and advanced image processing.

Automated import of DICOM BOLD MRI data
Automatic detection of functional activations
Interactive selection and display of functional areas and regions of interest
Flexible definition of different functional paradigms
Conversion into 3D objects for use in navigation

BOLD MRI Mapping & FiberTracking

BrainLAB is the only company to offer an FDA-approved combination of BOLD MRI functional imaging with detailed diffusion tensor imaging (DTI) for use in the OR and navigated neurosurgery. The integration of both of these imaging modalities provides not only vital functional areas but also the eloquent white matter structures.

The result is a comprehensive functional planning suite, providing completely new insights into surgical anatomy for improved planning that will set the standard for the future of functional neurosurgery.

See more about the BrainLAB FiberTracking solution www.brainlab.com
©2008 BrainLAB AG.

Mittwoch, 13. Februar 2008

Moderne Computertomographen sind ein wichtiger Schritt

LR Stöger treibt Optimierung der Früherkennung und Versorgung von Herzerkrankungen voran

Nach mehrmonatiger intensiver Vorbereitungsarbeit ist nun jenes Konzept fertig, auf dessen Basis bis Herbst heurigen Jahres ein Expertenteam im Auftrag von Gesundheits-Landesrätin Dr.in Silvia Stöger einen Gesamtplan zur Optimierung der akuten Herzinfarktversorgung und der Verbesserung der Früherkennung bei Herzkrankheiten erarbeiten wird. "Dabei müssen vor allem regionale Unterversorgungen beseitigt werden. Ein wichtiger Schritt ist die Versorgung mit hochmodernen Geräten", betont Stöger. "So ist es unabdingbar, dass Schwerpunktspitäler über Herz-Computertomographen verfügen."

Vor drei Monaten wurde in der Sitzung der OÖ. Gesundheitsplattform auf Antrag von Landesrätin Stöger die Anschaffung eines sogenannten Doppelkopf-64-Zeilers für das Landeskrankenhaus Steyr beschlossen. Mit diesem Computertomographen kann die Früherkennung von zahlreichen Herzkrankheiten massiv verbessert werden, in vielen Fällen können damit tödliche Herzinfarkte verhindert werden.

Das gelte insbesondere für die meist untypischen und daher oft nicht erkannten Infarkt-Warnsignale bei Frauen, erläutert Stöger und fordert: "Als nächstes sollten daher auch in den Schwerpunktkrankenhäusern Vöcklabruck und Ried/Innkreis derartige Geräte installiert werden."

Beim Gesamtplan zur Herzerkrankungsversorgung werden drei Experten-Arbeitsgruppen konkrete Empfehlungen dazu ausarbeiten, wie von der Früherkennung bis zur Akutversorgung im Krankenhaus die Zeitabläufe, der Akut-Transport und die strukturelle Organisation (Geräte, Personal, Behandlungspfade) verbessert werden können.

- dpa-

Dienstag, 12. Februar 2008

Helsinn Healthcare SA gibt Einführung von Aloxi® (Palonosetron) in Großbritannien bekannt

Helsinn Healthcare SA, eine schweizerische Pharmagruppe, ist erfreut, die heutige vorzeitige Einführung von Aloxi® (Palonosetron-Hydrochlorid) bekannt zu geben, ein Medikament zur Behandlung von chemotherapieinduzierter Übelkeit und Erbrechen der neuen Generation, durch den lokalen Partner der Gruppe, Maelor plc, eine fachklinische Pharmagruppe.

Aloxi® ist ein patentierter 5-HT3-Antagonist der zweiten Generation, der sich durch seine hohe Anfangswirkung und Aktivitätsdauer auszeichnet. Aloxi® erhielt 2005 in Europa eine zentralisierte Registrierung mit einer Indikation für die Vorbeugung von akuter Übelkeit und Erbrechen in Verbindung mit hochemetischer Krebs-Chemotherapie und der Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen in Verbindung mit mäßig emetischer Krebs-Chemotherapie.

Seit der Einführung von Aloxi® in den USA und Ländern Europas setzte sich das Medikament mit großem Erfolg im antiemetischen Markt durch. Der britische 5-HT3-Markt belief sich im September 2007 auf £50 Mio. in IMS-Zahlen.

"Wir sind über die Fortschritte höchst erfreut, die von Maelor erzielt wurden, seit dem Vertragsschluss über den Vertrieb von Aloxi® in Großbritannien mit dem Unternehmen am 29. Oktober 2007, der zu einer vorzeitigen Einführung führte. Es ist uns eine große Freude mit einem so engagierten und professionellen Partner wie Maelor daran zu arbeiten, britischen Patienten und der medizinischen Gemeinschaft die Vorteile von Aloxi® zu offerieren," so Dr. Riccardo Braglia, CEO von Helsinn Healthcare SA.

Tim Wright, CEO von Maelor, dazu: "Wir sind sehr erfreut, die vorzeitige Einführung von Aloxi® bekannt geben zu können. Die Einführung dieses einzigartigen antiemetischen Medikaments verläuft in einer Linie mit unserer Kernstrategie hinsichtlich des Erwerbs von fachklinischen Pharmaka und deren raschen Weiterentwicklung, wie wir dies bei unserer Plasmaersatz-Marke Volpex unter Beweis gestellt haben. Die heutige Einführung ist die erste in einer groß angelegten Reihe bevorstehender Einführungen von klinischen Pharmaka, die Maelors starke Ertragskraft weiter vorantreiben werden.

Über chemotherapieinduzierte Übelkeit und Erbrechen (CINV) Laut Schätzungen leiden 85 % aller Krebspatienten, die sich einer chemotherapeutischen Behandlung unterziehen, potenziell unter CINV. CINV kann zu einer Verzögerung oder Unterbrechung chemotherapeutischer Behandlungen führen. Der Bereich unterstützende Pflege erlangt rasch zunehmende Bedeutung, Patienten dabei zu helfen, mit unerwünschten Nebenwirkungen von Krebstherapien wie der Chemotherapie fertig zu werden.

Mit guten unterstützenden Medikamenten sind Krebspatienten in der Lage, Krebsbehandlungen bis zu einem größeren Ausmaß zu tolerieren, was die Chancen eines erfolgreichen Abschlusses des Behandlungsverlaufs bei einer gleichzeitig erhöhten Lebensqualität vergrößert.

Über Aloxi®

Aloxi® ist ein selektiver 5-HT3-Rezeptor-Antagonist, der zur Prävention von CINV entwickelt wurde, mit einer langen Halbwertzeit von 40 Stunden und mindestens 30-fach höherer Rezeptor-bindender Affinität als gegenwärtig erhältliche Präparate. In der Praxis bedeutet dies, dass Aloxi® im Unterschied zu Produkten der Konkurrenz, welche mehrfach verabreicht werden müssen, nur einmal pro chemotherapeutischem Behandlungszyklus verabreicht werden muss.

Seit der Einführung des Präparats in den USA im September 2003 wurde Aloxi® mehr als 6,9 Million Mal erfolgreich angewendet. Es erwies sich, dass das Präparat bei der Vorbeugung von akutem und verzögerten CINV in Verbindung mit mässig emetischen Krebs-Chemotherapien, anschlägt. Weitere Informationen über dieses Präparat erhalten Sie auf unserer Website: www.aloxi.com.

Über MAELOR plc

Maelor plc (AIM:MLR) ist eine rasch wachsende fachklinische Pharmagruppe, die im Alternative Investment Market ("AIM?) gehandelt wird. Die Strategie der Gruppe ist Wachstum durch die Kombination des Erwerbs von Produkten und Unternehmen, die eine dynamische Entwicklung vorweisen, mit der Vermarktung dieser Vermögenswerte. Dank ihrer Fokussierung auf den fachklinischen Sektor bringt die Maelor-Gruppe ihre Expertise sowohl bei Medikamenten als auch bei medizinischen Geräten voll zum Tragen und erzeugt auf diese Weise Wachstum. Maelor mit Hauptsitz in Großbritannien vermarktet sein Portfolio direkt im Vereinigten Königreich.

Die Gruppe operiert zudem international mittels eines ausgeprägten Vertriebsnetzwerkes. Maelors aktueller Schwerpunkt liegt in der Intensiv- und Notfallmedizin, Neurologie und Onkologie. Zu den führenden Marken von Maelor gehören im Bereich Intensiv- und Notfallmedizin: Volpex® (Plasmaersatz), Cryogesic® / Dermogesic[TM] (Cryo-Analgetikum), Haemopressin® (Oesophagus-Varizen), ISOplex® (isotonischer Plasmaersatz)

Neurologie: Mysoline® (Primidon), ein Präparat, das gegenwärtig für die Behandlung von Epilepsie verwendet wird und das Maelor zur Behandlung von essentiellem Tremor entwickelt, eine schmerzhafte Erkrankung, an der nach Schätzungen eine von 25 Personen im Alter von über 40 Jahren leiden, für die Primidon eine von nur zwei empfohlenen Therapien ist.

Onkologie: Cryogesic®, 5 FU (orale Chemotherapie) und seit kurzem Aloxi® (chemotherapieinduzierte Übelkeit und Erbrechen) Produkte, die außerhalb des klinischen Schwerpunkts der Gruppe liegen oder sich in einem Frühstadium der Forschung befinden, werden als Vertriebslizenzen vergeben, darunter das erfolgreiche OptiFlo[TM], Catheter Maintenance Solutions, ein Warenzeichen von C.R. Bard Inc oder einer Tochtergesellschaft (von Bard Limited) und Micelle Nanotechnology, ein Produkt im Frühstadium für interstitielle Harnblasenentzündung (von Plethora Solutions Limited). Wenn Sie mehr über Maelor erfahren möchten, besuchen Sie die Website des Unternehmens unter www.maelor.plc.uk.

Über HELSINN HEALTHCARE

HELSINN ist eine private pharmazeutische Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in der Schweiz. Das Kerngeschäft des Unternehmens besteht in der Lizensierung von Pharmazeutika in den Anwendungsbereichen unterstützende Krebsbehandlung, Onkologie, Schmerzen und Entzündungen sowie im Magen-Darm-Bereich. Die Geschäftsstrategie ist die Lizenzierung neuer chemischer Wirkstoffe in einer frühen Entwicklungsphase, um dann die Entwicklung von den vorklinischen und klinischen Studien und der CMC-Entwicklung bis hin zur Marktzulassung für strategische bedeutende Märkte (USA und Europa) weiterzuführen. Anschliessend erteilt Helsinn den jeweiligen Partnern seines weltweiten Vertriebsnetzes die Vertriebslizenzen für das jeweilige Produkt. Die Wirkstoffe der Pharmazeutika und die fertigen Arzneimittel werden am cGMP-Helsinn-Standort hergestellt und an Kunden weltweit ausgeliefert. Die Schwerpunkte der Helsinn-Chemiesparte liegen in der Entwicklung moderner chemischer Herstellungsprozesse und der Produktion anspruchsvoller Zwischenprodukte, pharmazeutischer Aktivstoffe (API) und hochwirksamer Aktivstoffe (HPAI), sowohl für die Helsinn-Unternehmensgruppe als auch deren Lizenzpartner. Weitere Informationen über HELSINN finden Sie unter www.helsinn.com.


d-pa-

Sonntag, 10. Februar 2008

Solstice Neurosciences, Inc. veröffentlicht Firmenstellungnahme zur Frühwarnung der FDA

Die Sicherheit von Patienten, die mit Myobloc(R) (Botulinumtoxin Typ B) Injectable Solution behandelt werden, war schon immer oberste Priorität für Solstice Neurosciences, Inc. ("Solstice"). Wir unterstützen die Aufklärung und Ausbildung von Ärzten über die korrekte Anwendung dieses Produktes gemäss der Arzneimittelbeschreibung.

Entsprechend aller bestehenden Vorschriften benutzen wir ein effizientes System zur Überwachung und Meldung von Nebenwirkungen an die Behördenstellen.

Die Hersteller von Botulinumtoxinen haben vor kurzem die Sicherheitsinformationen der FDA übermittelt. Nach Review dieser Informationen und anderen Daten gab die Arzneimittelzulassungsbehörde im Rahmen einer Frühwarnung (Early Communication) bekannt, dass "dies nicht bedeutet, dass die FDA zum Schluss kam, zwischen den Wirkstoffprodukten und den aufgekommenen Sicherheitsbedenken bestünde ein ursächlicher Zusammenhang."

Solstice unterstützt die Prüfung von Botulinumtoxinen durch die FDA und wird die FDA mit allen nötigen zusätzlichen Informationen versorgen.

Informationen zu MYOBLOC

MYOBLOC ist das erste Medikament, das in den USA zugelassen wurde, um die schwerwiegenden Symptome von zervikaler Dystonie zu reduzieren, nämlich eine abnorme Kopfhaltung und die damit einhergehenden Schmerzen. Nach Injektion in den betroffenen Muskel unterbricht Botulinumtoxin Typ B die Freisetzung des Neurotransmitters Acetylcholin an die motorischen Nerventerminale und entspannt dadurch den Muskel.

Die Zulassungen in den USA, EU und Kanada basierten auf den Ergebnissen von randomisierten, multizentrischen, doppelblinden, Plazebo-kontrollierten Studien bei erwachsenen Patienten mit zervikaler Dystonie.

MYOBLOC ist als injizierbare gebrauchsfertige Injektionslösung in drei Einzeldosisampullen zu jeweils 0,5 ml (2.500 U), 1,0 ml (5.000 U) und 2,0 ml (10.000 U) erhältlich. Ungeöffnet bleibt MYOBLOC nachweislich stabil bei einer Lagertemperatur von 2-8 Grad Celsius. Eine Haltbarkeitsdauer von 36 Monaten wurde in der EU bewilligt, in den USA und Kanada wurden 48 Monate bewilligt.

Informationen zu Solstice Neurosciences, Inc.

Solstice Neurosciences, Inc. ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das im Jahr 2004 gegründet wurde. Es konzentriert sich auf die Entwicklung, Herstellung, Verkauf und Vermarktung von Spezialprodukten. Das erste Produkt von Solstice, MYOBLOC, ist das einzige Botulinumtoxin vom Typ B, das Ärzten und Patienten gegenwärtig auf der ganzen Welt zur Verfügung steht. MYOBLOC wird in den Vereinigten Staaten verkauft und ist in Kanada zugelassen. Es wird ausserdem in Europa unter dem Namen NeuroBloc verkauft und vertrieben. MYOBLOC ist als Medikament für Patienten mit zervikaler Dystonie (CD, Cervical Dystonia) angezeigt, um die schwerwiegenden Symptome von CD, eine abnorme Kopfhaltung und die damit einhergehenden Schmerzen, zu reduzieren. Weitere Informationen über Solstice Neurosciences, Inc. finden Sie auf der Website www.solsticeneuro.com.

Myobloc(R) ist ein registriertes Markenzeichen der Solstice Neurosciences, Inc.

Website: www.solsticeneuro.com


- dpa-

Samstag, 9. Februar 2008

zum Thema Euthanasie in Luxemburg

aus Luxemburger Wort "Briefe an die Redaktion" Samstag, 9. Februar 2008
Luxemburger Wort auch ueber www.wort.lu erreichbar

Freitag, 8. Februar 2008

Gesundheitsakte: Persönliche Notfalldaten erleichtern schnelle Hilfe

Tag des europäischen Notrufs 112 am 11. Februar 2008

Mediziner sind sich einig: Ereignet sich ein Notfall, entscheidet die schnelle Hilfe darüber, ob ein Patient überlebt oder wie stark sich Folgeschäden ausprägen. Sanitäter und Rettungsärzte wissen das und sind bei ihren Einsätzen minutenschnell vor Ort.

Und: Persönliche medizinische Informationen können im Ernstfall lebensrettend sein. "Jetzt kann jeder Einzelne diese Arbeit in eigener Sache zusätzlich unterstützen und für den Fall der Fälle vorsorgen", betont Bernhard Voita, Geschäftsführer der InterComponentWare AG (ICW) Österreich.

Die Basis dafür bietet die von ICW seit kurzem auch in Österreich angebo­tene, webbasierte LifeSensor Gesundheitsakte. Wer eine solche Akte anlegt, kann neben unterschiedlichsten Angaben (z.B. Befunde, Diagno­sen) und Dokumenten (z.B. Röntgenbilder) auch Notfalldaten hinterlegen. So liefern Informationen über Vorerkrankungen, Operationen, Allergien und Medikationen wichtige Hinweise für eine effiziente Notfallversorgung.

Wird ein Notfallpatient in einem Krankenhaus eingeliefert, kann das Klinik­personal die LifeSensor Notfall-URL www.sos-lifesensor.com aufrufen. Mit Hilfe des Notfallcodes, der auf einer persönlichen Notfallkarte aufgedruckt ist, stehen sofort die wichtigsten medizinischen Daten des Patienten zur Verfügung.

Für jeden Aktenbesitzer ist es wichtig, die persönliche Notfall­karte mit dem Notfallcode aus der LifeSensor Gesundheitsakte auszu­drucken und zusammen mit der e-Card immer griffbereit mit sich zu führen.

Die persönliche elektronische Gesundheitsakte LifeSensor ist online unter www.lifesensor.at erhältlich und kostet fünf Euro pro Monat. Neben den medizinischen Daten, die die behandelnden Ärzte auf Wunsch des Inhabers und ausschließlich mit seiner Genehmigung in die Akte übertragen kann, stehen ergänzend spezielle Zusatzakten bereit, die den Wunsch des Nutzers nach zielgerichteter Prävention unterstützen, z.B. ein Fitness-Zusatz.

Über die InterComponentWare AG:

Die InterComponentWare (ICW) ist ein führender internationaler eHealth-Spezialist mit Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA und Bulgarien. Ihre Lösungen zur Vernetzung der verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen verbessern nachhaltig die prozessorientierte Kommunikation und Datenintegrität - und damit die Qualität der medizinischen Versorgung. ICW entwickelt und vertreibt unter anderem Soft- und Hardware-Komponenten für die Telematik-Infrastruktur elektronischer Gesundheitskarten, die persönliche elektronische Gesundheitsakte LifeSensor sowie Vernetzungslösungen für Kliniken und niedergelassene Ärzte. Als Teil des bIT4health-Konsortiums hat ICW wichtige Beratungsleistungen zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Deutschland erbracht, ist am österreichischen eCard-Projekt beteiligt und hat das Pilotprojekt für die bulgarische Gesundheitskarte gewonnen.
www.lifesensor.at www.icw-global.com

-dpa -

Großes Wachstumspotential für Einwegprodukte aus Kunststoff in der Chirurgie

Untersuchung von Novumed Life Science Consulting

Es gibt gewichtige Gründe für den Einsatz von Einwegprodukten aus Kunststoff in der Chirurgie. Laut einer Studie der Novumed Life Science Consulting sprechen neben den Vorteilen der verbesserten Röntgentauglichkeit, des geringen Gewichts und des erheblich niedrigeren Anschaffungspreises vor allem die leichtere Handhabung, die Möglichkeit der Verarbeitung neuer Hochleistungspolymere und der durch den Einsatz von Einwegprodukten erhöhte Infektionsschutz für deren Verwendung.

Herkömmliche Metallinstrumente müssen nach jedem Einsatz gereinigt, gewaschen, verpackt und sterilisiert werden. Durch die Vermischung verschiedenster Komponenten können moderne Hochleistungspolymere bei entsprechender Gestaltung der Produkte eine dem Stahl vergleichbare Stabilität erreichen. Hochleistungspolymere verhalten sich bei Behandlungen mit Chemikalien, Hitze und UV-Licht den Metallen ebenfalls ähnlich. All dies spricht daher sehr für eine Verbreiterung des Einsatzgebietes von Kunststoffen in der Medizintechnik.

Laut einer Novumed Umfrage schätzen medizinische Experten die Verwendung von Kunststoffinstrumenten als überwiegend attraktiv ein. Die Handhabung der Instrumente könne durch Einwegprodukte verbessert werden. Vor allem "schwer zu reinigende und aufzubereitende Instrumente werden in naher Zukunft durch Einwegprodukte ersetzt werden".

In der Chirurgie ist der Schutz des Patienten vor Infektionen bei weitem der wichtigste Grund, der für den Einsatz von Einwegprodukten spricht. Umso erschreckender ist gemäß einer WHO Studie, dass der Anteil an Erst-, bzw. Folgeinfektionen von Patienten, die durch Krankenhausaufhalte entstehen, in Europa bei stolzen 7,7% liegt (Süd-Ost Asien: 10%).

Ein besonderes Problem stellt laut Experten der Umgang mit der Creutzfeldt-Jakob Erkrankung dar. Hier ist die Übertragungsgefahr durch chirurgische Instrumente besonders hoch, da die in den Krankenhäusern verwendeten Desinfektionstechniken das Vernichten von Prionen während des Reinigungsprozesses nicht vollständig sicher stellen können.

-dpa auch Logo -

Donnerstag, 7. Februar 2008

Grünewald: Probleme der Medizinischen Universitäten wurden jahrelang ignoriert

Unterstützung der Initiative des Wissenschaftsrates

"Die Probleme der Medizinischen Universitäten wurden jahrelang ignoriert", kritisiert der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald. "Die Errichtung eigener Medizinuniversitäten hat zu massiven Kostensteigerungen geführt. Außerdem werden die an den Medizinuniversitäten tätigen ÄrztInnen seit Jahrzehnten überwiegend in der Krankenversorgung der Universitätskliniken eingesetzt, wodurch Forschung und Lehre vielfach nur mehr in der Freizeit möglich sind.

Oft werden wir von KollegInnen aus dem Ausland gefragt, wie wir es überhaupt noch schaffen wissenschaftliche Arbeiten zu publizieren", so Grünewald. Im Ministerium gebe es keine adäquaten Strukturen, die nachhaltige Lösungsansätze für diese Interessenskonflikte entwickeln könnten.

Schon vor 15 Jahren wurde dieser Missstand am Beispiel der Universitätskliniken Innsbruck vom Fessel Institut dokumentiert und gab Anlass zur Entwicklung eines Arbeitszeitgesetzes. "Durchschnittliche Arbeitszeiten in der Krankenversorgung von über 80 Wochenstunden beschneiden den Einsatz von ÄrztInnen in Forschung und Lehre massiv und führen zu einer missbräuchlichen Verwendung von ForscherInnen in der Krankenversorgung, für die eigentlich die Länder verantwortlich sind.

Das Wissenschaftsressort bezahlt Nachtdienste, trägt 50 Prozent aller Neubau- und Sanierungskosten und zahlt den Ländern den klinischen Mehraufwand, über dessen sachgerechte Verwendung keine transparenten Zahlen vorliegen", kritisiert Grünewald.

"Es ist Zeit, endlich aufzuwachen und zu reagieren. Der Sektor Medizin muss in der Geschäftseinteilung des Ressorts entsprechend seiner Bedeutung aufgewertet und ausgebaut werden. Die Effizienz des Mitteleinsatzes in Forschung und Lehre ist zu überprüfen und die Freiräume für Forschung sind ehest möglich auf zumindest 40 Prozent der regulären Arbeitszeit auszudehnen", fordert Grünewald Verantwortung und Aufsichtspflicht von Bundesminister Hahn ein

. "Wir unterstützen die Initiative des Wissenschaftsrates, der einem Bericht des heutigen ´Standard´ zufolge im Rahmen einer Stärken/Schwächen-Analyse der Medizinuniversitäten schwerwiegende Probleme aufgedeckt hat", schließt Grünewald.

-dpa -

European Oncology Nursing Society hat neue Richtlinien zur Verbesserung der Versorgungsstandards für Krebspatienten entwickelt

Die Europäische Gesellschaft für Krebsversorgung (EONS; European Oncology Nursing Society) veröffentlicht neue Richtlinien, die einen praktischen Leitfaden zur Behandlung von Extravasationen bieten und Savene(R) (Wirkstoff: Dexrazoxan) als einzig zugelassene Therapie dieser Erkrankung empfehlen.

Die Richtlinien stützen sich auf vorhandene Forschungsliteratur und werden dem Pflegepersonal in der Krebsversorgung als Instrument im Internet zur Verfügung stehen, um ihnen eindeutige und praktische Handlungsempfehlungen für die Behandlung einer Extravasation zu bieten und sie darüber hinaus zu informieren, wie es möglich ist, diese Richtlinien im Klinikalltag umzusetzen.

Die Richtlinien führen aus, dass die erwiesene Wirksamkeit des Medikaments Savene(R) zur Behandlung einer Extravasation durch Anthracycline generell die Behandlung von Anthracyclin-Extravasationen verändern wird. Savene(R) ist als einziges Medikament zur Behandlung dieser Erkrankung zugelassen.(1)

Eine Anthracyclin-Extravasation ist eine potentiell schwächende und entstellende Erkrankung.(2) Sie wird durch das Eindringen von in der Chemotherapie eingesetzten Flüssigkeiten aus den Blutgefässen in das umliegende Gewebe verursacht und kann zu schweren dauerhaften Behinderungen führen.(3)

Die Anthracyclin-Extravasation ist eine relativ selten auftretende Komplikation, die in etwa 0,1% bis 1,0% aller Behandlungen mit Anthracyclinen auftritt.(4) Trotzdem handelt es sich dabei um eine ernsthafte Erkrankung, die ein sofortiges Eingreifen seitens des mit der Verabreichung der intravenösen Chemotherapie betrauten Personals erfordert.

"Die neuen Richtlinien und die zusätzlichen Instrumente werden das Pflegepersonal bei der Verbesserung ihrer Behandlung von Extravasationen unterstützen und helfen, den Versorgungsstandard in der Krebstherapie anzuheben", kommentierte die Leiterin der mit der Entwicklung der Richtlinien beauftragten Arbeitsgruppe, Yvonne Wengström.

Die neuen Richtlinien werden auf einem Satellitensymposion während der Frühjahrskonferenz der EONS (EONS Spring Convention) in Genf am 28. März 2008 offiziell vorgestellt und stehen bereits jetzt auf der Website der EONS zum Download bereit.

Literaturhinweise

1) European Oncology Nurses Society www.cancerworld.org/Can cerWorld/moduleStaticPage.aspx?id=3891&id_sito=2&id_stato=1 (aufgerufen im Januar 2008)

2) Langer SW. Dexrazoxane for anthracycline extravasation. Anticancer Therapy 2007; 7(8): 1081-1088.

3) Langer SW, Jensen PB, Sehested M. Other uses of dexrazoxane:
savene, the first proven antidote against anthracycline extravasation injuries. Cardiovasc Toxicol 2007; 7: 151-153.

4) Buter J. Savene (dexrazoxane): an effective nonsurgical treatment for anthracycline extravasation. Hospital Pharmacy Europe 2007; 33: 38-9.

Hintergrundinformationen

Informationen zur EONS

Die Europäische Gesellschaft für Krebsversorgung (EONS; European Oncology Nursing Society) widmet sich in Bildungs-, Forschungs- und Praxisinitiativen der Entwicklung, Verbesserung und Förderung der Krebsversorgung in Europa. EONS kümmert sich vor allem um die Bedürfnisse des Pflegepersonals, das regelmässig bei der Versorgung von Krebspatienten zum Einsatz kommt.

Die EONS vereinigt Einzelpersonen aus der Krebsversorgung, nationale Krebsgesellschaften und im Bereich der Krebsversorgung aktive Institutionen unter einem Dach und vertritt damit etwa 22.000 Pflegerinnen und Pfleger aus 30 europäischen Ländern.

Informationen zu Savene(R)

Savene(R) ist ein katalytischer Hemmer des in Zellkernen vorkommenden Enzyms Topoisomerase II. Topoisomerase-Enzyme sind entscheidend für Zellwachstum und Zellproliferation. Sie sind das Ziel einer als Anthracycline bezeichneten Gruppe von Chemotherapeutika.

Savene(R) blockiert die Aktivität von Topoisomerase-Enzymen und unterbindet die Wirkung von Anthracyclinen.

Savene(R) wird als Entgiftungsmedikament eingesetzt und intravenös als Gegenmittel nach Auftreten einer Extravasation verabreicht; dabei handelt es sich um einen schwerwiegenden klinischen Zwischenfall, bei dem Anthracycline unbeabsichtigt in das umliegende Gewebe eindringen. Die hohe Konzentration dieser Medikamente verursacht schwere und kumulative Schädigungen der Haut, des subkutanen Gewebes, der Muskeln und der Nerven. Aktuelle Behandlungsmethoden beziehen häufig die chirurgische Gewebeentfernung bei nachfolgender plastischer Chirurgie und Rehabilitation ein.

Der Einsatz von Savene(R) (Wirkstoff:Dexrazoxan) bei der Behandlung von Anthracyclin- Extravasationen ist in mehreren Ländern einschliesslich der EU und den USA patentrechtlich geschützt. Savene(R) wird in den USA unter dem Handelsnamen Totect(TM) vertrieben und vom Biotech-Unternehmen TopoTarget (OMX: TOPO) mit Hauptsitz in Dänemark produziert. TopoTarget unterhält Tochtergesellschaften in den USA, der Schweiz, Deutschland und Grossbritannien, die sich dem Finden von "Antworten auf Krebs" und der Entwicklung verbesserter Krebstherapien verschrieben haben.

"Safe-Harbor"-Erklärung von TopoTarget

Diese Mitteilung enthält möglicherweise vorausblickende Aussagen, die Aussagen über unsere Erwartungen des Fortgangs unserer vorklinischen und klinischen Planungen einschliesslich der Planung des Beginns und des Abschlusses unserer klinischen Tests und in Bezug auf unsere Cash-Burn-Rate umfassen. Diese Aussagen stützen sich auf die aktuellen Erwartungen der Geschäftsführung und unterliegen einer Reihe von Risiken und Unwägbarkeiten, die verursachen können, dass die effektiven Ergebnisse erheblich von den in den vorausblickenden Aussagen beschriebenen abweichen. TopoTarget warnt seine Anleger, dass es nicht gewährleisten kann, dass die effektiven Ergebnisse oder Geschäftsbedingungen aufgrund verschiedener Faktoren nicht wesentlich von den in diesen vorausblickenden Aussagen geplanten oder angedeuteten abweichen werden. Zu diesen Faktoren gehören unter anderem das Risiko, dass eines oder mehrere der pharmazeutischen Entwicklungsprogramme von TopoTarget aus technischen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Gründen, aufgrund von Problemen bei der Patientenregistrierung, neuer Informationen aus nicht klinischen und klinischen Studien oder jedweder anderen Quelle nicht wie geplant durchgeführt werden. Ebenfalls zählt zu diesen Faktoren der Erfolg von Konkurrenzprodukten und -technologien, die technologische Unwägbarkeit und die Risiken bei der Produktentwicklung, die Unsicherheit zusätzlicher Finanzmittel, TopoTargets in der Vergangenheit erlittene Verluste und die Unwägbarkeit der Erlangung von Rentabilität; ebenso betrifft dies TopoTargets Entwicklungsstadium als biopharmazeutisches Unternehmen, die staatliche Regulierung, patentrechtliche Forderungen gegen TopoTargets Produkte, Verfahren oder Technologien, TopoTargets Vermögen, die eigenen Patente und Eigentumsrechte zu schützen, und ausserdem Unwägbarkeiten bezüglich der Vermarktungsrechte und möglicher Produkthaftung. Wir weisen ausser im Falle diesbezüglich geltender Gesetze oder Bestimmungen jede Verpflichtung oder aber Absicht zur Aktualisierung oder Modifizierung irgendeiner dieser vorausblickenden Aussagen von uns, um neue zukünftige Informationen, Ereignisse oder andere Umstände wiederzugeben.


-apa, ots

Montag, 4. Februar 2008

Nucletron und das Krebszentrum von Nordirland geben erste IMRT-Behandlung im Rahmen der klinischen CHHiP-Studie mit Oncentra(R) MasterPlan bekannt

- Nucletron BV und Kliniker vom Krebszentrum von Nordirland sind stolz darauf, die erste klinische IMRT-Behandlung im Rahmen der klinischen CHHiP-Studie (Conventional or Hypofractionated High-Dose Intensity Modulated Radiotherapy for Prostate Cancer - konventionelle bzw. hypofraktionierte, hochdosierte, intensitätsmodulierte Strahlentherapie bei Prostatakrebs) mithilfe des Oncentra(R) MasterPlans von Nucletron bekannt geben zu können.

Bei der CHHiP-Studie, die zum Portfolio der NCRN/NCRI-Krebsstudien gehört und vom Institut für Krebsforschung finanziert wird, handelt es sich um eine landesweite, multizentrische, randomisierte Studie der Phase III zur Behandlung von Prostatakrebs mithilfe externer Strahlentherapie.

Das IMRT-Modul, der Oncentra-Optimierer und dessen DSS-Fähigkeit (Direct Step & Shoot - Direktschritt und Schuss) bieten die notwendigen Hilfsmittel zur Planung der Strahlendosierung bei komplexen Mehrfachzielbereichen innerhalb der Prostata und ermöglichen es gleichzeitig, die Strahlenbelastung des umgebenden, gesunden Gewebes, u.a. der Blase und des Rektums, so gering wie möglich zu halten.

"Wir sind sehr erfreut, im Rahmen dieser wichtigen Studie nun mit den IMRT-Behandlungen begonnen zu haben", so Dr. Vivian Cosgrove, klinische Forscherin am Krebszentrum von Nordirland. "Während der klinischen Praxis waren wir von den Verbesserungen des IMRT-Planungsvorgangs, den die DSS-Fähigkeit (Direct Step & Shoot) sowohl in Bezug auf Planungseffizienz als auch hinsichtlich Dosiskonformität bei sehr problematischen Dosis-Volumen-Einschränkungen bietet, sehr beeindruckt."

Am Krebszentrum von Nordirland wird Oncentra MasterPlan mit modernen Beschleunigern sowie CT-, MR- und PET/CT-Scannern betrieben. Die Hauptfunktionen des MasterPlan, u.a. die Bilderfassung, -verschmelzung und Multi-Bildgebungsmodalitäten spielen bei der Informationszusammenführung der Bildgebungs- und Behandlungsgeräte eine wichtige Rolle.

Funktionen wie Bildverschmelzung mittels "Mutual Information" ("wechselseitiger Information"), Bildrekonstruktion und Manipulation ausserhalb der Bildebene sowie die Möglichkeit zur Fusionsüberprüfung per Software können die Zeit verkürzen, die der Arzt benötigt, um Zielvolumina und Volumina gefährdeter Organe voneinander abzugrenzen. In den MasterPlan integriert ist ein ausgeklügeltes, DICOM-RT-konformes Archiv, das den Arbeitsablauf der Behandlungsplanung effizienter gestaltet und die Rückverfolgbarkeit und Übertragung der Ebenen-Daten innerhalb und ausserhalb des Krebszentrums verbessert.

Informationen zu Nucletron

Nucletron ist ein wissensbasiertes, in der Strahlenonkologie führendes Unternehmen, das mit klinischen Teams innovative Lösungen zur Verbesserung der Patientenversorgung umsetzt. Nucletron ist bestrebt, mithilfe integrierter Produkte, Software und Dienstleistungen die bestmöglichen Bestrahlungsverfahren anbieten zu können. Entscheidend für die Unternehmensphilosophie von Nucletron ist die enge Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Klinikteam, wodurch die sonst übliche Abgrenzung zwischen Kunde und Anbieter hinfällig wird.

Zahlreich Mitarbeiter von Nucletron können auf eigene klinische Erfahrungen im Bereich der Onkologie zurückgreifen und wissen daher genau, welche komplexen Anforderungen Kliniker an medizinische Lösungen haben. Weitergehende Informationen stehen auf der Website unter http://www.nucletron.com zur Verfügung.

Informationen zum Northern Ireland Cancer Centre

Nordirland zählt ca. 1,7 Millionen Einwohner. Im Jahre 2006 wurde in Nordirland am Belfast City Hospital ein neues Krebszentrum eröffnet. Das Zentrum bietet vollintegrierte Dienstleistungen für die Krebsbehandlung in Nordirland, u.a. einen gross angelegten Strahlentherapie-Bereich mit 10 Strahlenbunkern, Diagnose- und Therapie-Bildgebung und 84 stationären Patientenbetten. Durch die Angliederung an die Hämatologie, die Allgemeinmedizin und die Operationsräume des City Hospital und mit dem kürzlich eröffneten Zentrum für Krebsforschung und Zellbiologie (CCRCB) ist Belfast zu einem der führenden Krebsvorsorge-, Diagnose- und Behandlungseinrichtungen Europas geworden.

Informationen zu RaySearch Laboratories

RaySearch entwickelt und lizenziert Software für die Strahlentherapie bei Krebs. Die Produkte des Unternehmens sind speziell auf die Optimierung der Strahlentherapie ausgelegt. RaySearch ist in Stockholm (Schweden) ansässig. Weitergehende Informationen zu RaySearch stehen unter http://www.raysearchlabs.com zur Verfügung.


-dpa-

Freitag, 1. Februar 2008

Oncolytics Biotech Inc. geht bei der US-amerikanischen klinischen Phase-II-Studie zur Behandlung von Sarkomen zur vollen Patientenaufnahme über

Oncolytics Biotech Inc. ("Oncolytics") (TSX:ONC) (NASDAQ:ONCY) gab heute bekannt, dass das Unternehmen die Einstiegskriterien zur vollen Patientenaufnahme für die US-amerikanische Phase-II-Studie zur Bewertung der intravenösen Verabreichung von REOLYSIN(R) bei Patienten mit verschiedenen Sarkomen und Lungenmetastasen erfüllt habe.

Um zur vollen Aufnahme der 52 Patienten übergehen zu können, musste Oncolytics dem Untersuchungsprotokoll zufolge nachweisen, dass zumindest ein Patient der ersten 38 behandelten Patienten ein vollständiges bzw. partielles Ansprechen oder eine Stabilisierung der Krankheit über mehr als sechs Monate erreicht hatte.

Der dritte im Rahmen der Studie behandelte Patient zeigte über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten eine Stabilisierung der Krankheit gemäss den RECIST-Kriterien, was anhand von Computertomographien festgestellt wurde. Ein gleichzeitig vorgenommener PET-Scan ergab, dass eventuell verbleibende Tumormasse metabolisch inert war.

Bis zum heutigen Tage haben 12 Patienten eine REOLYSIN(R)-Behandlung durchlaufen. Fünf von ihnen verbleiben in der Studie. All 12 Patienten wurden im Krebstherapie- und Forschungszentrum (CTRC) des Gesundheitszentrums der Universität Texas in San Antonio, US-Bundesstaat Texas (UTHSCSA) behandelt.

"Wir sind sehr erfreut, zur zweiten Etappe der REOLYSIN(R)-Studie übergehen zu können" so Dr. Monica Mita, Leiterin der Studie des CTRC am UTHSCSA. "Diese einzigartige zielgerichtete Verbindung hat unsere Erwartungen bisher in Bezug auf Verträglichkeit und Wirksamkeitsendpunkte erfüllt und wir sind der Meinung, dass es sehr wichtig ist, unseren Patienten diesen Wirkstoff auch weiterhin zu verabreichen."

"Obwohl wir uns noch in einem frühen Stadium befinden, kann man bereits von ermutigenden Ergebnissen sprechen", erklärte Dr. Karl Mettinger, Chief Medical Officer bei Oncolytics. "Es gibt für Patienten mit Knochen- oder Weichteilkarzinomen nur wenige Behandlungsmöglichkeiten; wir sind daher sehr erfreut, dass die Studienteilnehmer von der REOLYSIN(R)-Behandlung zu profitieren scheinen."

Die Patienten werden voraussichtlich an drei weiteren Standorten, nämlich am Montefiore Medical Center/Albert Einstein College of Medicine in der Bronx (New York), dem University of Michigan Comprehensive Cancer Center in Ann Arbor, (Michigan) und der Mayo Clinic in Rochester (Minnesota) aufgenommen.

Bei der Studie (REO 014) handelt es sich um eine offene Einzelwirkstoff-Studie der Phase II, deren Hauptziel die Messung des Tumoransprechens und dessen Dauer ist. Ausserdem sollen mögliche Anzeichen darauf, dass die intravenöse, mehrfache Dosierung von REOLYSIN(R) bei Patienten mit Knochen- oder Weichteilkarzinomen und Metastasen in der Lunge eine Antitumorwirkung entfaltet, beschrieben werden. REOLYSIN(R) wird den Patienten intravenös mit einer Dosierung von 3x10(10) TCID(50) an fünf aufeinanderfolgenden Tagen verabreicht. Die Patienten können alle vier Wochen bis zu acht weitere Fünf-Tages-Zyklen der Behandlung erhalten. In die Studie werden bis zu 52 Patienten aufgenommen.

Aufgenommen werden nur Patienten mit Knochen- oder Weichteilkarzinomen und Metastasen in der Lunge, die von ihrem behandelnden Arzt als auf Standardtherapien nicht ansprechend bzw. nicht behandelbar eingestuft wurden. Dazu gehören Patienten mit Osteosarkomen, Tumoren der Ewing-Sarkom-Familie, malignen fibrösen Histiozytomen, Synovial-Sarkomen, Fibrosarkomen und Leiomyosarkomen.

Informationen zu Oncolytics Biotech Inc.

Oncolytics ist ein in Calgary ansässiges Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Entwicklung onkolytischer Viren spezialisiert hat, die potenziell zur Krebstherapie eingesetzt werden können. Das klinische Programm von Oncolytics umfasst verschiedene Phase-I- und Phase-II-Studien, bei denen REOLYSIN(R), die firmeneigene chemische Formulierung des menschlichen Reovirus, allein oder in Kombination mit Strahlentherapie bzw. Chemotherapie eingesetzt wird. Für weitergehende Informationen zu Oncolytics besuchen Sie bitte die Website unter www.oncolyticsbiotech.com.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsweisende Aussagen im Sinne des Abschnitts 21E der aktuellen Fassung des US-amerikanischen Securities Exchange Act von 1934. Zukunftsweisende Aussagen, u.a. die Erwartungen des Unternehmens bezüglich der US-amerikanischen klinischen Sarkom-Studie der Phase II und die Überzeugung des Unternehmens, dass REOLYSIN(R) eine potenzielle Krebstherapie darstellt, unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unwägbarkeiten, die dazu führen können, dass die tatsächlich eintretenden Ergebnisse des Unternehmens wesentlich anders ausfallen, als in den zukunftsweisenden Aussagen angegeben. Zu derartigen Risiken und Unwägbarkeiten gehören unter anderem: Die Verfügbarkeit von Finanzmitteln und Ressourcen, um Forschungs- und Entwicklungsprojekte weiterzuführen, die Wirksamkeit von REOLYSIN(R) als Krebsmittel, die Verträglichkeit von REOLYSIN(R) ausserhalb des kontrollierten Testrahmens, der erfolgreiche und zeitgerechte Abschluss klinischer Studien und Tests, die Fähigkeit des Unternehmens, REOLYSIN(R) erfolgreich zu vermarkten, Unwägbarkeiten bei der Erforschung und Entwicklung von Pharmazeutika sowie Ungewissheiten in Bezug auf das Zulassungsverfahren. Für zusätzliche Informationen zu Risiken und Ungewissheiten in Bezug auf zukunftsgerichtete Aussagen sollten Investoren die bei den kanadischen und amerikanischen Börsenaufsichtsbehörden eingereichten Quartals- und Jahresberichte einsehen. Investoren werden davor gewarnt, sich übermässig auf zukunftsweisende Aussagen zu verlassen. Das Unternehmen hat nicht die Absicht, zukunftsweisende Aussagen zu aktualisieren.



-apa, ots-

IQWiG legt Konzept für Methode der Kosten-Nutzen-Bewertung vor

Der folgende Beitrag zeigt, wohin die Entwicklung im Gesundheitswesen hingehen wird: Eine Therapie muss in erster Linie einen nachweisbaren Nutzen haben

Sie musss den direkten Kosten-Nutzen-Vergleich mit anderen Therapieverfahren, egal aus welchem Bereich bestehen. Es soll somit erreicht werden, dass ein möglichst großer Nutzen für den Patienten in Bezug auf Gesundheit und Lebensqualität zu einem vertretbaren Preis angeboten werden kann.

- Entwurf soll in kommenden Monaten breit diskutiert werden
- Internationales Expertengremium favorisiert Analyse der Effizienzgrenze

Mit der jüngsten Gesundheitsreform (GKV-WSG) hat der Gesetzgeber die Aufgaben des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erweitert: Bislang konnte es Arzneimittel nur in Hinblick auf ihren medizinischen Nutzen bewerten. Künftig soll das Institut auch die Kosten in Betracht ziehen und in ein Verhältnis zu dem zuvor ermittelten Nutzen setzen. Am 24. Januar 2008 hat das IQWiG einen Methoden-Vorschlag präsentiert, der in den kommenden Monaten in der (Fach-)Öffentlichkeit breit diskutiert werden soll.

Entscheidungshilfe für die Selbstverwaltung

Laut Gesetz sollen die Ergebnisse des IQWiG zum einen dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen (SpiBu) dazu dienen, Höchstbeträge für bestimmte Medikamente festzulegen, die nicht in eine Festbetragsgruppe einbezogen werden können.

Zum anderen können sie den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) dabei unterstützen, die Wirtschaftlichkeit medizinischer Interventionen zu beurteilen. Denn bislang gibt es in Deutschland kein transparentes und formal akzeptiertes Verfahren, mit dem der medizinische Nutzen einer Behandlung gegen die dabei anfallenden Kosten abgewogen werden kann.

Dies ist aber Voraussetzung, um entscheiden zu können, welche Kosten bei welchem Nutzen für die Versichertengemeinschaft angemessen und zumutbar sind.

Prinzipiell für alle medizinischen Technologien geeignet

Das mit Unterstützung einer Gruppe internationaler Gesundheitsökonomen und unter Beratung des wissenschaftlichen Beirates des IQWiG entwickelte Konzept favorisiert eine Methode, die Analyse der Effizienzgrenze genannt wird. Sie lässt sich sehr flexibel zum Vergleich der Kosten-Nutzen-Relation einer beliebigen Zahl von Therapiealternativen nutzen. Das Konzept schließt als zweites Element der Bewertung eine Budget-Impact-Analyse (Budget- Einfluss- Analyse) ein. Mit ihr lässt sich abschätzen, wie sich eine Entscheidung auf die Ausgaben im Gesundheitswesen insgesamt auswirken kann.

Entwickelt wurde das Konzept als Antwort auf die Gesetzesreform, die in § 35b Sozialgesetzbuch V eine Bewertung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses ausdrücklich für Arzneimittel vorsieht. Mit der vorgeschlagenen Methode können aber prinzipiell alle medizinischen Technologien bewertet werden.

Effizienzgrenze bildet bisher bestehende Kosten-Nutzen-Relationen ab

Gesundheitsökonomen bezeichnen eine Intervention im Vergleich zu einer anderen als effizient, wenn sie bei gleichen Kosten einen höheren Nutzen aufweist, oder bei gleichem Nutzen kostengünstiger ist. Die Effizienzgrenze wird bildlich dargestellt als eine Kurve, die die effizientesten Maßnahmen verbindet. Die Koordinaten dieser Punkte werden zum einen bestimmt durch Nutzen-Einheiten.

Diese bilden entweder direkt Aspekte patientenrelevanten Nutzens ab, wie etwa eine Verbesserung des Gesundheitszustandes oder der Lebensqualität, eine Verkürzung der Krankheitsdauer, eine Verlängerung der Lebensdauer oder eine Verringerung von Nebenwirkungen. Je nach Fragestellung kann es aber auch notwendig sein, aus diesen direkten Nutzenaspekten zunächst wertende Gewichtungen abzuleiten, um sie dann auf der Nutzen-Achse aufzutragen.

Zum anderen sind es die Kosten, die die Lage der Punkte bestimmen: Auf der Kosten-Achse werden die Kosten abgebildet, die entstehen, um den zuvor bestimm-ten speziellen Nutzen zu erreichen. So macht die grafische Darstellung auf einen Blick deutlich, welche bestehenden Therapien effizient sind und welche nicht.

Mit Hilfe der Grafik lässt sich auch ein angemessener Preis für ein neues Medikament (Höchstbetrag) beschreiben: Bei Medikamenten, die nützlicher aber teurer als die bisher verwendeten sind, kann ermittelt werden, wo ihr Preis liegen müsste, damit das Kosten-Nutzen-Verhältnis im akzeptierten Effizienz-Bereich liegt.

Medizinischer Nutzen geht vor Kosten

Einer Kosten-Nutzen-Bewertung ist immer eine Bewertung des medizinischen Nutzens vorgeschaltet.

So bleibt der Nutzen Fundament der ökonomischen Entscheidung. Zudem ist so gewährleistet, dass nur die für die Patienten tatsächlich relevanten Nutzenaspekte in die Bewertung eingehen, wie etwa eine kürzere Krankheitsdauer oder verminderte Nebenwirkungen.

Der SpiBu kann auf Basis einer IQWiG-Kosten-Nutzen-Bewertung einen Höchstbetrag für Arzneimittel festlegen, bis zu dem die Kassen die Kosten der Medikamente tragen. Die Hersteller können daraufhin den Preis senken oder auch nicht.

Wenn sie dies nicht tun, müssen die Patienten die Differenz zwischen Herstellerpreis und Höchstbetrag selbst aufbringen. Das Prinzip der vorgeschalteten Nutzenbewertung stellt aber sicher, dass nur solche Arzneimittel einer Kosten-Nutzen-Bewertung unterzogen und danach möglicherweise nicht mehr voll erstattet werden, für die es eine zweckmäßige Alternative gibt.

Kein indikationsübergreifender Vergleich

Jede Erkrankung wird für sich bewertet, das heißt es werden keine indikationsübergreifenden Vergleiche angestellt.

Denn bislang lässt sich die Frage, ob Krebs schlimmer ist und damit möglicherweise höhere Ausgaben rechtfertigt als beispielsweise ein Schlaganfall, wissenschaftlich nicht beantworten. Die Antwort wäre immer durch subjektive Werturteile geprägt und könnte einzelne Patientengruppen benachteiligen.

Alle relevanten Therapiealternativen und Kosten einbeziehen

Um bei der Anwendung dieser Methode einen fairen Vergleich zu gewährleisten, müssen mehrere Bedingungen erfüllt sein: Zunächst müssen die relevanten Thera-piealternativen für eine bestimmte Erkrankung darin abgebildet sein.

Andernfalls könnte sich der Verlauf der Kurve ändern, was unmittelbare Auswirkungen auf die Höhe des angemessenen Preises hätte. Zudem müssen die wesentlichen Kosten berücksichtigt werden: Neben den Ausgaben der Kassen können dazu auch Zuzahlungen der Patienten zählen.

Modellierung dient Abschätzung langfristiger Kosten

Beim Abwägen von Kosten und Nutzen sollte der zu betrachtende Zeitraum den Verlauf der Erkrankung sinnvoll abbilden. Klinische Studien sind aber in der Regel wesentlich kürzer angelegt, weshalb für die Kostenseite Modellrechnungen nötig sein werden.

Wie jede Vorhersage sind solche Modellrechnungen allerdings mit Unsicherheiten behaftet. Das IQWiG wird überprüfen, wie sich diese Unsicherheiten auf die Ergebnisse auswirken können.

Kein internationaler Goldstandard verfügbar

Gemäß der gesetzlichen Vorgabe, nicht nur den Nutzen, sondern auch dessen Verhältnis zu den Kosten nach international anerkannten wissenschaftlichen Standards zu ermitteln, hat das IQWiG eine Gruppe von hochrangigen Gesundheitsökonomen aus acht Ländern beauftragt. Sie sollten prüfen, welche Ansätze und Werkzeuge sich für die speziellen deutschen Gegebenheiten eignen.

Wie die Experten feststellten, gibt es keinen Goldstandard für gesundheitsökonomische Bewertungen, der international anerkannt ist. Zudem sind Verfahren aus anderen Ländern in der Regel nicht auf Deutschland übertragbar, weil sich die jeweiligen Gesundheitssysteme stark unterscheiden.

Nach Auffassung des internationalen Gremiums wird die Analyse der Effizienzgrenze den Bedingungen in Deutschland am besten gerecht.

IQWiG wünscht sich gesellschaftlichen Konsens

Der jetzt präsentierte Vorschlag beschreibt den Rahmen der Methodik; Detailfragen sollen erst vorgestellt und diskutiert werden, wenn man sich über das Prinzip verständigt hat. Weil es bei der Kosten-Nutzen-Bewertung nicht nur um rein wissenschaftliche, sondern auch um normative Fragen geht, brauchen wir einen gesellschaftlichen Konsens.

Andernfalls würden Entscheidungen, die später auf Grund von konkreten Kosten- Nutzen- Bewertungen gefällt werden, nicht die nötige Akzeptanz finden, sagt Institutsleiter Peter Sawicki. Die Methode trenne Spreu vom Weizen und motiviere die Hersteller, möglichst nützliche Produkte zu entwickeln. Denn nur für diese Produkte wird sich ein höherer Preis erzielen lassen. So wird die Qualität in der Medizin steigen, erwartet Sawicki.

Bis zum 31. März 2008 nimmt das IQWiG schriftliche Stellungnahmen entgegen und wird mit Gremien und Fachleuten aus Gesundheitswesen, Wissenschaft und Politik diskutieren.

Eine erste große öffentliche Veranstaltung, die sich vor allem an wissenschaftlich Interessierte richtet, wird am 26. Februar 2008 in Berlin stattfinden. Nach Abschluss dieser Konsultationsphase wird das Institut die gültige Methodenversion publizieren.



-dpa-

Neuer Krankenhausnavigator mit Transparenz der Qualität

AOK-Bundesverband 22.01.08

Patienten haben jetzt noch bessere Möglichkeiten, ein geeignetes Krankenhaus in ihrer Region zu finden. Der neue Krankenhaus-Navigator der AOK steht ab sofort im Internet unter www.krankenhaus-navigator.de bereit.

Auf Basis der neuen Qualitätsberichte der Krankenhäuser wurde der Krankenhaus-Navigator inhaltlich wesentlich erweitert und noch verständlicher und benutzerfreundlicher gestaltet. Deshalb ist keinerlei medizinisches Fachwissen erforderlich, um sich im Krankenhaus-Navigator zurechtzufinden.

Es bestehen insgesamt drei Suchmöglichkeiten:

Über eine visualisierte menschliche Figur können medizinische Themen (z. B. Herz/Gefäße, Magen/Darm, Haut, Wirbelsäule) gewählt werden.

Eine Stichwortsuche ermöglicht die gezielte Recherche nach einzelnen Krankheitsbildern.
Für zusätzliche detaillierte Informationen zum Krankenhaus kann man sich die Qualitätsberichte anzeigen lassen.

Besonderen Wert wurde auf eine intuitive Bedienbarkeit gelegt. Gut informiert zu sein, verbessert die Chancen, gut behandelt zu werden, erklärte Dr. Hans Jürgen Ahrens, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes.

Die AOK informiere jetzt nicht nur umfassend darüber, wie häufig eine bestimmte Behandlung in einem Krankenhaus durchgeführt wurde, sondern auch über wichtige Ergebnisdaten. Dies stärke Patienten in ihrem Recht auf bessere Information.

Über den Krankenhaus-Navigator können Versicherten nun auch die Ergebnisqualität von Krankenhausbehandlungen vergleichen, indem Sie den Link zum Fachportal www.AOK-Klinik-Konsil.de nutzen.

Mehr Transparenz und vor allem die Möglichkeit zum Qualitätsvergleich bringt diese Verknüpfung. Hier kann man sich zum Beispiel über Qualitätsstandards bei der Geburtshilfe informieren, indem man feststellt, in welchem Krankenhaus ein Kinderarzt bei der Geburt eines Frühgeborenen anwesend war.


-dpa -

Donnerstag, 31. Januar 2008

Programmhighlights des Deutschen Gesundheitsfernsehens im Februar 2008

DGF Körper & Sinne: Fit und gesund durch die Skisaison

Andreas König, der Sicherheits-Experte vom Deutschen Skiverband gibt in der Sendung "DGF Körper & Sinne" Skifahrern praxisnahe Tipps zur Vorbereitung auf den nächsten Skiausflug. Wie wärme ich mich vor der ersten Abfahrt auf?

Was sollte bei der Ausrüstung dabei sein? Fragen, die in der Ratgebersendung geklärt werden. Dem Thema Hautschutz beim Wintersport widmet sich Prof. Dr. Johannes Ring von der Haut- und Allergieklinik der Technischen Universität München.

Die direkte Sonne in den Bergen und der reflektierende Schnee sind eine Gefahr für die im Winter besonders empfindliche Haut. Der Mediziner erklärt, wie man die Gesichtshaut vor schädlicher Sonneneinstrahlung und Kälte schützen kann. Abschließend besucht DGF-Moderatorin Annekathrin Schreiter ein Iglu-Hotel und zeigt, wie man hier bei Kerzenschein und Käse-Fondue einen anstrengenden Skitag ausklingen lassen kann.

- Erstausstrahlung DGF Körper & Sinne: Fit und gesund durch die Skisaison: Sonntag, 3. Februar 2008, 17.00 Uhr DGF Thema: Preis für Kinderschutz 2007

In einer Sondersendung berichtet das DGF über die Verleihung des Hanse Merkur Preises für Kinderschutz 2007. Der mit 20.000 Euro dotierte Hauptpreis geht in diesem Jahr an den Deutschen Kinderschutzbund Halle für das Projekt V.I.T.A.L.

Bei diesem Hilfsprogramm handelt es sich um ein ernährungspädagogisches und drogenpräventives Angebot, das gezielt Kinder aus sozialschwachen Verhältnissen unterstützt. Das DGF zeigt eine Dokumentation über das prämierte Hilfsprojekt und berichtet von der Festveranstaltung, bei der Eva Luise Köhler, Ehefrau des Bundespräsidenten, die Auszeichnung an die Preisträger überreicht.

- Erstausstrahlung DGF Thema: HanseMerkur Preis für Kinderschutz 2007: Sonntag, 3. Februar 2008, 16.00 Uhr DGF Wissen: Kommunikation Arzt - Patient

Die Sendung DGF Wissen zum Thema "Kommunikation Arzt - Patient" beleuchtet, welche Missverständnisse bei der Kommunikation zwischen Klinikmitarbeitern und Patienten entstehen können, und zeigt auf, welche Chancen sich aus einem bewussten Umgang miteinander ergeben. Der Film ist aus einer Zusammenarbeit des Unfallkrankenhauses Berlin mit dem Deutschen Institut für Rhetorik entstanden und erklärt anhand von realen Situationen, wo die Kommunikations-Tücken im Praxis- und Klinikalltag lauern.

- Ausstrahlung DGF Wissen: Kommunikation Arzt - Patient: Sonntag, 10. Februar 2008, 13.30 Uhr

DGF Der Talk mit Moderatorin Desirée Bethge

In der Sendung "DGF Der Talk" sind im Februar folgende Experten zu Gast:

Dr. Rudolf Kösters, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, spricht über die Zukunft der Kliniken im deutschen Gesundheitssystem.

- Erstausstrahlung DGF Der Talk mit Dr. Rudolf Kösters: Sonntag, 3. Februar 2008, 12.00 Uhr Prof. Dr. Gerhart Unterberger, Entwickler des Hildesheimer Gesundheitstrainings und Leiter des Institutes für Therapie und Beratung an der HAWK (Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/ Göttingen) stellt das von ihm entwickelte "Hildesheimer Gesundheitstraining" vor.

- Erstausstrahlung DGF Der Talk mit Prof. Dr. Gerhart Unterberger: Sonntag, 10. Februar 2008, 12.00 Uhr

MdB Dr. Martina Bunge, Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit (Die Linke) diskutiert mit DGF-Moderatorin Desirée Bethge über die aktuelle Lage in der Gesundheitspolitik und die Gesundheitsreform.

- Erstausstrahlung DGF Der Talk mit Dr. Martina Bunge: Sonntag, 17. Februar 2008, 12.00 Uhr

Über das Deutsche Gesundheitsfernsehen

Das Deutsche Gesundheitsfernsehen ist der erste bundesweit empfangbare, unabhängige und journalistische Spartensender zum Thema Gesundheit in Deutschland. Seit 1. April 2007 sendet das Deutsche Gesundheitsfernsehen aus Hamburg und erreicht derzeit ca. 11 Millionen TV-Haushalte über Astra Digital und diverse digitale Kabelnetze.

Der Free-TV-Sender bietet gesundheitsinteressierten Zuschauern aller Altersgruppen in Ratgeber-Magazinen, Dokumentationen und Talkshows kostenlos umfassende Informationen rund um die Themen Gesundheit, Ernährung, Prävention, Bewegung, Forschung, Naturheilkunde und Wellness.

Das Deutsche Gesundheitsfernsehen wurde von dem renommierten TV-Journalisten Gerd Berger gegründet, der zusammen mit der Finanzholding avantaxx AG Gesellschafter des Senders ist. Weitere Informationen sind unter www.dgf.tv zu finden.

-dpa-

Montag, 28. Januar 2008

Many More Patients Can Now Benefit From Avastin's Proven Survival Benefits

Avastin Receives Broad Label Extension in Europe for the Treatment of Patients With Metastatic Colorectal Cancer

Roche announced today that the European Commission (EC) has given its approval for the significantly wider use of its anti-angiogenic agent Avastin (bevacizumab) in patients suffering from metastatic colorectal cancer.

This new broader label will now allow Avastin to be used in combination with any chemotherapy, including Roche's oral chemotherapy Xeloda (capecitabine)*, for 1st and later treatment lines in patients with metastatic colorectal cancer. This news means that virtually all patients with metastatic colorectal cancer now have access to Avastin's proven survival benefits. It is estimated that more than 400,000 people in Europe will be diagnosed with colorectal cancer in 2008.(1)

The Avastin approval follows the European Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) positive recommendations for the extended use of both Avastin and Xeloda in December 2007. *The final EC decision on Xeloda for its extended use is expected imminently.

The new Avastin label will allow it to be used in combination with every standard fluoropyrimidine based chemotherapy and also allows for combinations with Xeloda or oxaliplatin. Avastin formerly could only be used in combination with IV 5-FU or IV 5-FU/irinotecan-based chemotherapy regimen (2) where it had demonstrated an impressive survival extension of nearly 5 months. Physicians now have the flexibility to use Avastin with a broad variety of standard chemotherapy of their choice in any line of metastatic colorectal cancer.

"This is a major turning point in the treatment of metastatic colorectal cancer patients," said Professor Alberto Sobrero, Head of Medical Oncology, Hospital San Martino, Genoa, Italy. "This approval means that many more patients can benefit from Avastin's significant survival benefits."

The approval of this broad label is based on the results of two large international phase III pivotal studies (NO16966 and E3200).

About the Phase III studies that formed the basis of the approval

Note: Progression-free survival is a measure of the time patients live without their disease advancing.

NO16966 study

NO16966 is a large, international phase III trial which recruited 2,034 patients. It was originally planned to compare XELOX vs FOLFOX as first-line treatment in metastatic colorectal cancer. After release of the pivotal Avastin data in colorectal cancer in 2003, the protocol was amended to investigate using a 2 by 2 factorial design: FOLFOX/XELOX + placebo vs FOLFOX/XELOX + Avastin.

The primary objective was to answer two questions: 1) whether the XELOX regimen is non-inferior to FOLFOX; 2) whether the addition of Avastin to chemotherapy improved progression-free survival compared to chemotherapy alone. The secondary endpoints included overall survival, overall response rates, time to, and duration of, response and safety profile. Results of the study showed:

- The addition of Avastin to chemotherapy (XELOX or FOLFOX-4) significantly improved progression-free survival by 20% compared with chemotherapy alone.

- In patients that received treatment until disease progression, the benefit was even greater, and adding Avastin to chemotherapy improved progression-free survival by 58%.

- The chemotherapy combination XELOX is as effective in terms of progression-free survival as FOLFOX.

E3200 study

The E3200 study is a randomized, controlled, multi-center phase III trial of 829 patients with advanced or metastatic colorectal cancer who had received previous treatment with irinotecan and 5-FU as initial therapy for metastatic disease or as adjuvant therapy. The study showed that patients who received Avastin plus the 5-FU-based chemotherapy regimen known as FOLFOX4 (oxaliplatin/5-FU/leucovorin) had a 25 percent reduction in the risk of death (based on a hazard ratio of 0.75), the primary endpoint, which is equivalent to a 33 percent improvement in overall survival, compared to patients who received FOLFOX4 alone. Median survival for patients receiving Avastin plus FOLFOX4 was 12.9 months, compared to 10.8 months for those receiving FOLFOX4 alone.

Additional information

- Roche in Oncology: http://www.roche.com/pages/downloads/company/pdf/mboncology05e_b.pdf

- Roche Health Kiosk, Cancer: http://www.health-kiosk.ch/start_krebs

- Avastin: http://www.avastin-info.com

To access video clips about Avastin and Xeloda, in broadcast standard, free of charge, please go to: http://www.thenewsmarket.com.

References

(1) Ferlay J, AutierP et al. Annals of Oncology 18: 581-592, 2007.

(2) Hurwitz H, Fehrenbacher L, Novotny W et al. New England Journal of Medicine 2004; 350(23): 2335-42.



-dpa-

Samstag, 26. Januar 2008

The Nervous System And Some Developmental Problems Slideshow.

Krankenkassen bestimmen, was der Patient bekommt

von Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf UKE

Dreistellige Millionenbeträge an Einsparungen bei den Krankenkassen kontra Patientenversorgung auf unterstem Niveau - und das alles bei unklarer Rechtslage:
Das Thema „Rabattverträge" erhitzte die Gemüter beim „4. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik" am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf UKE.

Während Dr. Hans Jürgen Ahrens, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, für 2007 die Zahl von 100 Mio. Euro an Gesamteinsparungen durch die Vertragsabschlüsse mit der Industrie nennt, halten renommierte Juristen wie der Hamburger Anwalt Wolfgang Kozianka derartige Knebelverträge für einen weiteren Schritt in die Zwei-Klassen-Medizin.

Der Anspruch der Versicherten auf eine Versorgung auf allgemein anerkanntem Stand der medizinischen Erkenntnisse - so Kozianka - sei damit nicht mehr erfüllbar. Unstrittig ist, dass die Gesundheitspolitik mit den neuen Rabattvertragsregelungen aus der Gesundheitsreform wieder einmal nicht zu Ende gedacht hat.

So mündeten die hitzigen und konträren Auseinandersetzungen seit Inkrafttreten zuletzt in der Frage, welche Gerichtsbarkeit überhaupt zuständig ist. Eine klärende Entscheidung vor dem Europäischen Gerichtshof steht noch aus. Bis dahin ist alles offen.

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände ABDA hält derweil mit einer erstmalig in der Öffentlichkeit vorgestellten Alternative dagegen: Das sogenannte Zielpreismodell soll bei ähnlichem Einsparpotenzial weniger rechtskritisch sein und vor allem mehr Flexibilität ermöglichen.

Rabattverträge: Wer gewinnt, wer verliert? So die Frage von Prof. Matthias Augustin, dem Initiator des Eppendorfer Dialogs.

Regelmäßig beleuchtet Augustin im Rahmen dieser Dialog-Plattform ein umstrittenes gesundheitspolitisches Thema von allen Seiten. So kamen auch diesmal neben den Krankenkassen, die die großen Gewinner bei den Rabattverträgen sind, und der juristischen Betrachtung sowohl die Sicht der Apotheken, als auch die der Ärzte und der Pharmaindustrie zur Sprache.

Krankenhäusern und Kliniken, die bislang eigene Rabatte ausgehandelt haben, so Dr. Alexander Kirstein (Kaufmännischer Direktor des UKE) fehlt durch Rabattverträge der Verhandlungsspielraum mit der Industrie - und das kostet Geld. Karl-Heinz Resch, Geschäftführer der ABDA, spricht von Umsetzungsproblemen, bürokratischem Mehraufwand und dem Verlust an Wahlfreiheit.

Das Zielpreismodell sei - so Resch - ein transparentes und ohne Ausschreibung funktionierendes System mit deutlich mehr Spielraum auf allen Seiten. Die pharmazeutische Industrie sieht sich in die Ecke gedrängt durch ein Prinzip, das lautet „friss oder stirb". Wer beim Preis-Dumping unterliegt, kann zumindest im Bereich dieses angebotenen Wirkstoffes kaum noch mit Absatz und Gewinnen rechnen.

Henning Fahrenkamp (Hauptgeschäftsführer der Pharmazeutischen Industrie BPI e.V.) warnt vor Oligopol-Entwicklungen und den daraus entstehenden Preisdiktaten. Die Frage, woher im deutschen Gesundheitswesen zukünftig die Mittel für Forschung und Entwicklung kommen sollen, zumal wenn - wie von der AOK angestrebt - Rabattverträge auch für Original-Präparate durchgesetzt werden, bleibt unbeantwortet.

Viele fragen sich, wo in diesem System der Patient und das eigenverantwortliche Handeln der Ärzte bleiben. Deutschlands weltweites Image als „Apotheke der Welt" scheint durch die Rabattverträge ein Stück mehr zu bröckeln. Im Auditorium fragte man sich, ob Ökonomie wirklich immer Trumpf ist.

Der Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik greift in sechsmonatigen Abständen wichtige Themen aus dem Gesundheitssektor auf. Die Veranstaltungsreihe hat sich zu einem festen und bedeutsamen Bestandteil der Aktivitäten am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf UKE Hamburg entwickelt. Herrn Professor Dr. Augustin als Gastgeber gelingt es stets, hochkarätige Experten für die Diskussion eines zentralen aktuellen Themas zu gewinnen.

Öffentlich wahrgenommene Foren wie der Eppendorfer Dialog sind heute dringend nötig, um das Verständnis und die Kooperation zwischen den Beteiligten im Gesundheitswesen zu verbessern.

ADRIANE BECK & PARTNER GMBH Hamburg

Freitag, 25. Januar 2008

Skurriles Photo

photo Maggy Parries

LR Kadenbach: Vielfachbelastung macht Frauen krank

Frauen häufiger von Schmerzen, Allergien oder auch Krebs betroffen

"Obwohl der Arbeitsklimaindex 2007 eine hohe Zufriedenheit der ÖsterreicherInnen mit ihrem Arbeitsumfeld ausweist, sind es gerade die Frauen, die viele Nachteile in Kauf nehmen müssen", stellte heute, 25. Jänner, Landesrätin Karin Kadenbach bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer zum Thema "Benachteiligung und gesundheitliche Belastung von Frauen im Beruf" in Wien fest.

Als Gründe für die vergleichsweise schlechtere Lebenssituation von Frauen nannte Kadenbach die eklatanten Einkommensunterschiede zwischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die generell geringeren Karrierechancen von Frauen und insbesondere die Tatsache, dass Teilzeitarbeit "weiblich" ist.

So seien - laut Arbeiterkammer Oberösterreich - beispielsweise 670.000 der rund 790.000 Teilzeitbeschäftigten weiblichen Geschlechts; laut Statistik Austria wären im Jahr 2006 40,2 Prozent der Frauen, jedoch nur 6,5 Prozent der Männer teilzeitbeschäftigt gewesen.

Diese Nachteile sowie die Tatsache, dass Frauen auch 80 Prozent der Haus- und 75 Prozent der Erziehungs- bzw. Kinderbetreuungsarbeit leisten, wirke sich auch negativ auf deren gesundheitliche Situation aus. "Diese Vielfach-Belastung liegt im wahrsten Sinne des Wortes schwer auf dem Rücken der Frauen", betonte Kadenbach.

So würden Frauen - abgesehen von häufigeren Erkrankungen des Bewegungsapparates - im Vergleich zu Männern auch eher unter chronischen Krankheiten, Schmerzen, Migräne, Allergien, Bluthochdruck, Angstzuständen, Schlafstörungen und Depressionen leiden oder auch an Krebs erkranken. Auch vom Burn-out-Syndrom seien immer mehr Frauen betroffen.

Um die Situation der Frauen künftig zu verbessern, forderte Kadenbach die Schaffung eines flächendeckenden, kostengünstigen und an die Bedürfnisse und Arbeitszeiten der Eltern angepasstes Netz an Kinderbetreuungseinrichtungen: "Vor allem im ländlichen Raum von Niederösterreich ist noch Nachholbedarf gegeben." Notwendig sei überdies eine Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel bzw. die Bereitstellung preisgünstiger Verkehrsmittel.

- dpa -

Donnerstag, 24. Januar 2008

Wenn der Schmerz unerträglich ist - die neue implantierbare Medikamentenpumpe Tricumed IP2000V

..reduziert Schmerz, Nebenwirkungen, steigert die Lebensqualität und senkt Kosten

Die Behandlung von Patienten mit chronifizierten Schmerzen mit herkömmlichen Methoden ist oft unzureichend und kostenintensiv. Diese Patienten leiden oft an unerträglichen Schmerzen und büßen erheblich an Lebensqualität ein, obwohl durch Behandlungsmaßnahmen und Rehabilitation beträchtliche Kosten entstehen.

Eine hervorragende Möglichkeit stellt die kürzlich durch Medical Electronics in Österreich eingeführte Tricumed IP2000V Medikamentenpumpe zur Schmerz und Spastiktherapie dar. Ein frühzeitiger, vermehrter Einsatz hilft den verzweifelten Dauer-Schmerzpatienten und entlastet überdies das Gesundheitssystem. Die Kostenersparnis bei 100 Patienten beträgt pro Jahr über Euro 670.000,00 wobei die Kosten für Rehabilitation und Pflege noch nicht berücksichtigt sind.

Bei der intrathekalen Medikamentenabgabe mittels der Tricumed IP2000V wird nur ca. 1/100 der oralen Dosis benötigt - die gewünschte Schmerzreduktion ist trotz dieser geringen Medikamentendosis gegeben, da das Medikament direkt zum Wirkungsort gelangt und - gegenüber Tabletten oder intravenöser Verabreichung - nicht im ganzen Körper zum Teil "NUTZLOS" verteilt wird.

Das Medikament wirkt bei dieser Verabreichungsform direkt auf die Nerven im Rückenmark, dadurch wird die Weiterleitung der Schmerzsignale zum Gehirn verhindert. Durch die gleichmäßige und geringe Medikamentengabe sind überdies drastische Verringerungen der Nebenwirkungen gewährleistet. Dies, im Zusammenhang mit der Schmerzreduktion, gibt neue Hoffnung und steigert die Lebensqualität.

Die erste Implantation dieses revolutionären Pumpentyps wurde von Dr. Karl Wohak, Oberarzt am KH der Barmherzigen Brüder Wien, Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin, Vorstand Univ. Prof. Prim. Dr. Wilfried ILIAS am 7.12.2007 mit großem Erfolg durchgeführt. Der Patient konnte bereits nach 3 Tagen fast ohne Schmerzen entlassen werden.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass neben chronischen und degenerativen Wirbelsäulenleiden speziell im Bereich der Tumor-Schmerztherapie Tricumed IP2000V Pumpen einen großen Stellenwert haben. Durch das günstige Kosten-Nutzen-Verhältnis kann somit letztlich zahlenmäßig mehr Patienten effektiv geholfen werden.

Medical Electronics, Gerhard Steindl

-dpa-

Dienstag, 22. Januar 2008

AOK: Neuer Krankenhausnavigator macht auch die Qualität von Krankenhäusern transparent

Patienten haben jetzt noch bessere Möglichkeiten, ein geeignetes Krankenhaus in ihrer Region zu finden. Der neue Krankenhaus-Navigator der AOK steht ab sofort im Internet unter www.krankenhaus-navigator.de bereit.

Auf Basis der neuen Qualitätsberichte der Krankenhäuser wurde der Krankenhaus-Navigator inhaltlich wesentlich erweitert und noch verständlicher und benutzerfreundlicher gestaltet. Deshalb ist keinerlei medizinisches Fachwissen erforderlich, um sich im Krankenhaus-Navigator zu Recht zu finden.

Es bestehen insgesamt drei Suchmöglichkeiten: Über eine visualisierte menschliche Figur können medizinische Themen (z.B. Herz/Gefäße, Magen/Darm, Haut, Wirbelsäule) gewählt werden, eine Stichwortsuche ermöglicht die gezielte Recherche nach einzelnen Krankheitsbildern und für zusätzliche detaillierte Informationen zum Krankenhaus kann man sich die Qualitätsberichte anzeigen lassen.

Besonderen Wert wurde auf eine intuitive Bedienbarkeit gelegt. "Gut informiert zu sein, verbessert die Chancen, gut behandelt zu werden, erklärte Dr. Hans Jürgen Ahrens, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Die AOK informiere jetzt nicht nur umfassend darüber, wie häufig eine bestimmte Behandlung in einem Krankenhaus durchgeführt wurde, sondern auch über wichtige Ergebnisdaten. Dies stärke Patienten in ihrem Recht auf bessere Information.

Über den Krankenhausnavigator können Versicherten nun auch die Ergebnisqualität von Krankenhausbehandlungen vergleichen, indem Sie den Link zum Fachportal www.AOK-Klinik-Konsil.de nutzen.

Mehr Transparenz und vor allem die Möglichkeit zum Qualitätsvergleich bringt diese Verknüpfung. Hier kann man sich zum Beispiel über Qualitätsstandards bei der Geburtshilfe informieren, indem man feststellt, in welchem Krankenhaus ein Kinderarzt bei der Geburt eines Frühgeborenen anwesend war.



-dpa-

Mittwoch, 16. Januar 2008

Ärztekammer erklärt 2008 zum "Jahr der Gesundheitsvorsorge"

Präventionskampagne soll auch gesellschaftliche Tabus brechen

- Im Rahmen einer Pressekonferenz hat heute, Mittwoch, die Wiener Ärztekammer 2008 zum "Jahr der Gesundheitsvorsorge" erklärt. "Das ganze Jahr hindurch werden Vorsorge und gesunder Lebensstil einen Schwerpunkt im Engagement der Ärztekammer darstellen", betonte dazu Ärztekammerpräsident Walter Dorner.

Bei der Aktion gehe es auch darum, mit verstärkter Aufklärungsarbeit gesellschaftliche Tabus aufzubrechen, so Dorner. In diesem Sinne sei man übereingekommen, 2008 die Themen Sucht, HIV, Bewegung sowie Demenz/Parkinson quartalsmäßig in den Vordergrund zu stellen. Die Präventionskampagne solle zudem dazu beitragen, das Bewusstsein in der Wiener Bevölkerung für die eigene Gesundheit zu stärken, betonte der Ärztekammerpräsident.

Transportiert werden sollen die Botschaften über die Arztordinationen. Plakate zur Vorsorgeuntersuchung sowie Broschüren liegen ab sofort in allen Wiener Praxen auf. Zudem informieren eigens konzipierte Patientenbroschüren zu den Schwerpunktthemen Sucht, HIV, Bewegung sowie Demenz/Parkinson.

Den Anfang machen Sucht-Broschüren, die ab Ende Jänner 2008 an alle Wiener Allgemeinmediziner (mit und ohne Kassenvertrag) verschickt werden. Im Laufe des Jahres folgen dann die Informationen zu den weiteren drei Schwerpunktthemen.

Auch ist geplant, im Rahmen der ORF-Gesundheitstalks im RadioKulturhaus die Bedeutung einer rechtzeitigen Gesundheitsvorsorge allgemein sowie gezielte Informationen zu den Schwerpunktthemen zu vermitteln. "Hier wollen wir auch ganz bewusst in die Diskussion mit Experten und betroffenen Patienten einsteigen", betont Dorner.

Boom bei Glücksspielsucht und Co.

Bei der Thematisierung von "Sucht" im ersten Quartal des Jahres wird die Ärztekammer von Michael Musalek, dem ärztlichen Leiter des Anton-Proksch-Instituts in Wien, unterstützt. Er wies in seinem Statement vor allem auf die starken Zuwachsraten bei den stoffungebundenen Suchtformen wie Glücksspiel-, Internet- oder Kaufsucht hin.

"Die stoffungebundenen Suchtformen haben in der letzten Zeit einen wahren Boom erlebt", erklärte Musalek. Früher habe man diese Formen nicht so wahrgenommen, nun müsse man sich aber vermehrt damit auseinandersetzen.

Zudem müsse ein besonderes Augenmerk auf die Gleichstellung von Suchtkranken im Versicherungssystem gelegt werden, forderte Musalek. "Sucht ist eine hochstigmatisierende Erkrankung, die so manchem Betroffenen immer noch als Krankheit abgesprochen wird", kritisierte der Suchtexperte. Vor allem bei den Privatversicherungen sei die Meinung, dass Sucht keine Krankheit sei, immer noch weit verbreitet - und dies, obwohl die Sucht wissenschaftlich seit zumindest einem halben Jahrhundert als Erkrankung nachgewiesen sei. "Es muss offenbar viel Zeit vergehen, bis das in das Bewusstsein der Menschen dringt", so Musalek.

Vorsorge ist besser als Heilen

Langfristiges Ziel der Präventionskampagne sei die konstante Steigerung der Anzahl der Vorsorgeuntersuchungen, sowohl im Erwachsenenbereich als auch bei den Kindern, denn: "Vorsorge ist besser als Heilen", betonte Rolf Jens, Obmann der Sektion Ärzte für Allgemeinmedizin der Ärztekammer für Wien.

Der Allgemeinmediziner wies zudem auf wichtige Aspekte der Gesundenuntersuchung hin: Im Unterschied zu einer Durchuntersuchung stünden bei der Vorsorgeuntersuchung klare Fahndungsziele im Vordergrund, wie etwa bei übergewichtigen Personen die Gewichtsabnahme. "Generell liegen die Schwerpunkte der Erwachsenenuntersuchungen nach aktuellem Stand auf hohem Blutdruck, Stoffwechselerkrankungen, Blutzucker und teils auch Krebsfrüherkennung", so Jens weiter.

"Die Entscheidung, wie wir unser Leben führen wollen, liegt prinzipiell bei jedem Einzelnen", ergänzt Dorner. Genau diese Entscheidung gelte es aber zu beeinflussen: "Je früher sich jemand für seine Gesundheit entscheidet und vorsorgt, desto besser stehen die Chancen auf ein gesundes, schmerzfreies Leben. Das Jahr der Gesundheitsvorsorge ist damit auch eine Aktion für gesündere Wienerinnen und Wiener", so der Ärztekammerpräsident abschließend. (kp)

- Ärztekammer für Wien - Mag. Kristin Posch-