Forscher untersuchen Denkorgan mittels KI - Winzige Verletzungen werden häufig übersehen
Läsionen: Mikroblutungen nun sichtbar gemacht
Mithilfe von Advanced Imaging haben Forscher des National Institute of Neurological Disorders and Stroke http://ninds.nih.gov neue Erkenntnisse über traumatische Mikroblutungen gewonnen. Diese Blutungen werden nach Kopfverletzungen als kleine, dunkle Läsionen auf MRT-Aufnahmen sichtbar.
Normalerweise sind sie jedoch zu klein, um auf CT-Bildern nachweisbar zu sein. Die in "Brain" veröffentlichten Ergebnisse weisen darauf hin, dass es sich bei traumatischen Mikroblutungen um eine Art der Verletzung der Blutgefäße des Gehirns handelt, die auch Hinweise auf schlechtere Behandlungserfolge sein können.
Schäden mit gravierenden Folgen
Laut Seniorautor Lawrence Latour ist bereits bekannt, dass Schädigungen der Hirnzellen ernste Folgen haben können, die genauen Folgen dieser vaskulären Verletzungen nach einer Kopfverletzung müssten jedoch noch genauer erforscht werden.
Für die jetztige Studie wurden die Daten von 439 Erwachsenen ausgewertet, die eine Kopfverletzung erlitten hatten und in einer Notaufnahme behandelt worden waren. MRT-Scans wurden innerhalb von 48 Stunden nach dem Auftreten der Verletzung durchgeführt. Weitere Scans folgten bei vier weiteren Terminen. Ergänzend füllten die Patienten Fragebögen zu Verhalten und Ergebnissen aus.
Die Ergebnisse belegen, dass 31 Prozent der Studienteilnehmer über Mikroblutungen verfügten. Mit 58 Prozent wies mehr als die Hälfte der Patienten mit schweren Kopfverletzungen auch Mikroblutungen auf. Bei leichteren Verletzungen lag dieser Prozentsatz bei nur 27 Prozent.
Die Mikroblutungen wurden entweder als lineare Streifen oder gepunktet sichtbar. Der Großteil der Betroffenen verfügte über beide Arten dieser Blutungen. Die Ergebnisse haben zusätzlich gezeigt, dass die Frontallappen des Gehirns am ehesten von Mikroblutungen betroffen waren.
Blut in Makrophagen nachgewiesen
Patienten mit Mikroblutungen waren eher von Behinderungen betroffen. Diese Beeinträchtigungen wurden mittels einer Skala für den Behandlungserfolg ermittelt. Die Familie eines Patienten, der nach der Beendigung der Studie verstarb, spendete sein Gehirn für weitere Studien.
Die Ergebnisse wiesen Eisen nach. Das weist darauf hin, dass sich entlang den im ursprünglichen MRT sichtbaren Blutgefäßen, Blut in den Makrophagen, also in den Immunzellen des Gehirns, befunden hat. Davon dürften auch Bereiche betroffen gewesen sein, die mit dieser Untersuchungsmethode nicht sichtbar gemacht werden konnten.
Laut der Erstautorin Allison Griffin könnten Mikroblutungen nach einer Schädelverletzung auch als Biomarker für die Identifizierung von Patienten dienen, die Kandidaten für eine Behandlung von vaskulären Verletzungen sein können.
Am jetzt publizierten Forschungsprojekt waren zusätzlich Forscher des Cold Spring Harbor Laboratory http://cshl.edu und der Uniformed Services University of the Health Sciences http://usuhs.edu beteiligt.
Moritz Bergmann - Foto: Latour Lab/ninds.nih.gov
Da dieser Gehirntumor äußerst selten ist, ist es sehr schwierig eine erfolgreiche Behandlung zu finden.
Dienstag, 15. Oktober 2019
Freitag, 11. Oktober 2019
Neuer Enzym-Mix tötet gefährliche Bakterien
RPI-Forscher aus den USA entwickeln Verfahren, gegen das sich keine Resistenzen mehr bilden
Krankheitserregende Bakterien werden mit neuem Enzym bekämpft (Foto: rpi.edu)
Forscher des Rensselaer Polytechnic Institute (RPI) http://rpi.edu haben einen Weg gefunden, antimikrobielle Enzyme zu bilden, die Krankheitserreger auf eine Art bekämpfen, die keine Resistenz auslöst.
"Unsere Idee war es, im Prinzip das Vorgehen der Natur zu nutzen, es aber zu verbessern", sagt Experte Jonathan Dordick, der auch Mitglied des Zentrums für Biotechnologische und Interdisziplinäre Studien am RPI http://biotech.rpi.edu ist.
Smarter modularer Aufbau
Um zu leben und zu wachsen, produzieren die neuen Enzyme Autolysin, das die eigenen Zellwände zerstört und einen Teilungs- sowie Vermehrungsprozess fördert. Im Kampf gegen andere Bakterien nutzen sie einen ähnlichen Prozess.
Sie produzieren Bacteriocine, die das Wachstum von gegnerischen Mikroorganismen hemmen oder sogar beenden. Ein dritter natürlicher Weg, Bakterien zu bekämpfen, besteht im Einsatz von Bakteriophagen, das sind Viren, die die Mikroorganismen aus deren Innerem bekämpfen.
"Es ist für Krankheitserreger äußerst schwer, gegen diese natürlichen Gegner Resistenzen zu entwickeln. Wenn sie Resistenzen etwa gegen Autolysin entwickelten, könnten sie sich nicht mehr teilen", so Dordick. Das würde bedeuten, dass sie keinen Schaden mehr anrichten könnten. Die Enzyme, die Bakterien angreifen, sind modular aufgebaut. Ein Modul heftet sich an die Zellwand, ein anderes durchlöchert sie - das attackierte Bakterium hat keine Chance.
Bisschen besser als die Natur
Die Enzyme, die die Natur produziert, sind äußerst spezifisch. Sie richten sich stets gegen ein bestimmtes Bakterium. Die RPI-Forscher machten sich deshalb daran, die Kombinationen, die die Natur hervorbringt, zu verbessern.
"Unsere Idee war: Können wir nach dem Vorbild von Legobauten vorgehen und den Andockmechanismus des einen Enzyms mit der Zerstörungskraft des anderen Enzyms koppeln?"
Mit einem solchen "Lego-Enzym" bekämpfen die Forscher derzeit erfolgreich das Bakterium Staphylococcus aureus, das bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem Lungen- und Hirnhautentzündung, Endokarditis und sogar ein toxisches Schocksyndrom sowie Sepsis verursachen kann. "Unser Ansatz macht den Weg frei für die Entwicklung von wirkungsvollen antibakteriellen Enzymsystemen", unterstreicht Dordick abschließend.
Wolfgang Kempkens
Mittwoch, 19. September 2018
Hessen will nach Insolvenz des Ionenstrahl-Therapiezentrums vermitteln
Mittwoch, 19. September 2018
Nach dem Insolvenzantrag für das Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum (MIT) sieht sich das Land Hessen in einer Moderatorenrolle.
„Wir wollen die Beteiligten dabei unterstützen, eine Lösung für die Zukunft zu finden“, sagte Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) heute. Zuvor hatte er mit den Beteiligten über die aktuelle Situation gesprochen.
Das Treffen sei ein „ein guter Anfang, um Klarheit in die Sachlage zu bringen und um Perspektiven für das MIT zu entwickeln“. Details wurden zunächst nicht bekannt. Über die Inhalte des Gesprächs sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte ein Ministeriumssprecher.
Vergangene Woche hatte die Betreibergesellschaft der innovativen Therapieanlage zur Behandlung von Tumoren Insolvenz angemeldet und als Hauptgrund für die finanziellen Probleme fehlende Patienten genannt.
Das Uniklinikum Heidelberg betreibt federführend die Anlage. Die Rhön-Klinikum AG, der das privatisierte Uniklinikum Gießen-Marburg gehört, ist Minderheitsgesellschafter.
© dpa/aerzteblatt.de
Nach dem Insolvenzantrag für das Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum (MIT) sieht sich das Land Hessen in einer Moderatorenrolle.
„Wir wollen die Beteiligten dabei unterstützen, eine Lösung für die Zukunft zu finden“, sagte Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) heute. Zuvor hatte er mit den Beteiligten über die aktuelle Situation gesprochen.
Das Treffen sei ein „ein guter Anfang, um Klarheit in die Sachlage zu bringen und um Perspektiven für das MIT zu entwickeln“. Details wurden zunächst nicht bekannt. Über die Inhalte des Gesprächs sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte ein Ministeriumssprecher.
Vergangene Woche hatte die Betreibergesellschaft der innovativen Therapieanlage zur Behandlung von Tumoren Insolvenz angemeldet und als Hauptgrund für die finanziellen Probleme fehlende Patienten genannt.
Das Uniklinikum Heidelberg betreibt federführend die Anlage. Die Rhön-Klinikum AG, der das privatisierte Uniklinikum Gießen-Marburg gehört, ist Minderheitsgesellschafter.
© dpa/aerzteblatt.de
Mittwoch, 4. Juli 2018
Aspirin hilft bei Alzheimer: Plaques lösen sich auf
Erste Tests mit Mäusen erfolgreich - Neue Hoffnung für Demenzkranke
Eine Kur mit niedrig dosiertem Aspirin löst möglicherweise Plaques im Gehirn auf, die die Alzheimer-Krankheit auslösen.
Das ist das Ergebnis der Studie eines Teams um die Neurologen Professor Floyd A. Davis und Kalipada Pahan vom Rush University Medical Center http://rushu.rush.edu .
"Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass eines der meist genutzten rezeptfreien Medikamente eine weitere Rolle spielen könnte", sagt Pahan.
Heilung derzeit noch unmöglich
Alzheimer ist eine besonders schwere Form der Altersdemenz. Patienten verlieren nach und nach ihr Gedächtnis. Sie werden zu Pflegefällen. Jeder zehnte Amerikaner, der älter ist als 65 Jahre, wird davon befallen. "In Deutschland leben 1,7 Mio. Menschen mit Demenz", so die Deutsche Alzheimer Gesellschaft http://deutsche-alzheimer.de .
"Die meisten von ihnen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen." Derzeit gibt es kaum Medikamente, die den Verlauf der Krankheit verlangsamen. Heilung ist nicht möglich.
Die Ursache der Krankheit ist nicht restlos aufgeklärt. Klar ist nur, dass das toxische Protein Amyloid Beta eine Rolle spielt. Es zerstört nach und nach die Gehirnzellen, indem es sie verklumpen lässt. Es bilden sich Amyloid-Plaques, die die Kommunikation der Gehirnzellen untereinander kappen.
Mögliche Ursache für das Verbleiben des giftigen Proteins im Gehirn ist eine Störung des Abtransports von Stoffwechselabfällen im Gehirn.
Kleinere Plaques nach einem Monat
Die Forscher konnten bei Versuchen an Mäusen zeigen, dass Aspirin Lysosome aktivieren, die Biopolymere in Monomere zerlegen. Diese bilden sich aus dem Protein TFEB. Sie sind für die "Reinigung" des Gehirns zuständig. Die an Alzheimer künstlich erkrankten Mäuse erhielten einen Monat lang Aspirin. Danach hatten sich die Plaques deutlich verkleinert.
Es sei noch eine Menge Forschungsarbeit nötig, um aus den Erkenntnissen der Studie ein Heilmittel gegen Alzheimer zu entwickeln, sagt Pahan. Es sei aber klar, dass Aspirin bei der Behandlung von Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen eine Rolle spielen könne. Derzeit wird das Präparat schon zur Vorbeugung gegen Herzinfarkte eingesetzt.
Wolfgang Kempkens
Dienstag, 6. März 2018
Emotionelle Bedürfnisse von Patienten und Pflegenden berücksichtigen
Seele leidet nach Schlaganfall
Schlaganfall: Auch psychische Rehabilitation nötig
Bei der Pflege von Schlaganfallpatienten sollte sich das Gesundheitswesen statt zentral auf die körperliche Rehabilitation vielmehr auf die sozialen und emotionalen Themen konzentrieren, denen die Betroffenen gegenüberstehen. Zu dem Fazit kommen Forscher der University of Edinburgh http://www.ed.ac.uk .
219 Betroffene analysiert
Laut Forschungsleiter Scott Murray sollte ein realistischer Ansatz für die Pflege auch die emotionalen Bedürfnisse der Patienten und ihrer Pfleger berücksichtigen. "Der Ausgleich des Bedürfnisses der Hoffnung auf Besserung mit der Möglichkeit einer schweren Beeinträchtigung oder dem Tod ist bei diesem Ansatz wichtig."
Schlaganfälle sind die zweithäufigste Todesursache und für elf Prozent der Tode weltweit verantwortlich. Die Überlebenschancen sind vor allem bei Patienten mit einem schweren totalen anterioren Infarkt mit dem Verlust der Bewegungskontrolle, Sprache und anderen Symptomen schlecht.
In der aktuellen Studie mit 219 Betroffenen haben die Wissenschaftler Erfahrungen, Bedenken und Prioritäten von Patienten, Familien und Pflegenden in den ersten zwölf Monaten nach einem Schlaganfall untersucht. Im ersten halben Jahr starben 57 Prozent der Patienten. Innerhalb eines Jahres lag die Sterblichkeit bei 60 Prozent. Rund zwei Drittel der Todesfälle traten innerhalb des ersten Monats ein.
Mehr Unterstützung gefordert
Patienten und ihre Familien berichteten von der Trauer über den Verlust des früheren Lebens, Angst bei den Pflegenden, ob sie das Richtige tun würden, Unsicherheit über die Zukunft und Verwirrung über die Prognose. Palliative Pflege wurde zudem von Gesundheitsdienstleistern, Familien und informellen Pflegepersonen als negativ bewertet. Sie wurde zum Beispiel eher mit der Pflege von sterbenden Krebspatienten in Zusammenhang gebracht.
"Viele Patienten und feiwillig Pflegende hätten vom ersten Tag an mehr Unterstützung beim Treffen von Entscheidungen und dem Planen der Zukunft begrüßt. Der Fokus stand jedoch auf aktiver Rehabilitation, Wiederherstellung, Motivation und Hoffnung. Eine eingeschränkte Erholung wurde deutlich seltener diskutiert und vorbereitet", kritisiert Murray.
Die Studienautoren regen an, dass die Prinzipien der palliativen Pflege, aber nicht der Begriff selbst eingesetzt werden sollte. Menschen sollten dabei unterstützt werden, mit der verschlechterten Gesundheit gut zu leben und bis zu ihrem eventuellen Tod in einem angenehmen Umfeld untergebracht werden. Die Ergebnisse wurden in "CMAJ" veröffentlicht.
Moritz Bergmann
PS: Jetzt kommt aber die grosse Frage: Sind die Aerzte auch ueberhaupt bereit, das Thema SEELE des Menschen so zu berücksichtigen? In unser doch ach so "schnelllebigen" Zeit, wo gerade oft nur Zeit bleibt für die "körperliche" Wiederherstellung bleibt?
Meine Erfahrung als Krebspatientin sagt mir, dass auch im persoenlichen Umfeld, sogar im Familienumfeld - nicht im Freundeskreis - das Motto " Oh, das schaffst Du schon" sehr schnell angewendet wird, ohne jedoch sich mit den wirklichen Ängsten des Betroffenen auseinander zu setzen. Die Betroffenen sind doch oft an dem Punkt, dass sie ihrer Umfeld "grosses Theater" vorspielen, und nur sehr wenigen Freunden sich ueberhaupt öffnen können und frei darüber reden!
Unsere Politik, die ach so schönen Broschüren was versprechen sie nicht alles? Und wie sieht die Wirklichkeit aus? Gerät man nicht sogar schon bei "Administrationen" ins erste "Druckfeld" ? Da wird einem schon soviel Kraft abverlangt, die aber dringend für die "Rehabilitation" nötig wäre? Nur, solange man nicht selbst betroffen ist (war) bleibt das wohl alles ein frommer Wunsch!
Frage: Wie kann ein Aerzte- oder Pflegesektor dem entgegenwirken? mit mehr Zeit? und wo bleibt die, gerade in dem Sektor, wo per Minute abgerechnet wird.
Eine Gesellschaft zeigt wie "reich" sie ist - wie sie mit denen umgeht, die gerade ihren Schutz verlangt! Und da ein "Zeugnis" auszustellen, ist jedem Leser selbst überlassen!!!
Schlaganfall: Auch psychische Rehabilitation nötig
Bei der Pflege von Schlaganfallpatienten sollte sich das Gesundheitswesen statt zentral auf die körperliche Rehabilitation vielmehr auf die sozialen und emotionalen Themen konzentrieren, denen die Betroffenen gegenüberstehen. Zu dem Fazit kommen Forscher der University of Edinburgh http://www.ed.ac.uk .
219 Betroffene analysiert
Laut Forschungsleiter Scott Murray sollte ein realistischer Ansatz für die Pflege auch die emotionalen Bedürfnisse der Patienten und ihrer Pfleger berücksichtigen. "Der Ausgleich des Bedürfnisses der Hoffnung auf Besserung mit der Möglichkeit einer schweren Beeinträchtigung oder dem Tod ist bei diesem Ansatz wichtig."
Schlaganfälle sind die zweithäufigste Todesursache und für elf Prozent der Tode weltweit verantwortlich. Die Überlebenschancen sind vor allem bei Patienten mit einem schweren totalen anterioren Infarkt mit dem Verlust der Bewegungskontrolle, Sprache und anderen Symptomen schlecht.
In der aktuellen Studie mit 219 Betroffenen haben die Wissenschaftler Erfahrungen, Bedenken und Prioritäten von Patienten, Familien und Pflegenden in den ersten zwölf Monaten nach einem Schlaganfall untersucht. Im ersten halben Jahr starben 57 Prozent der Patienten. Innerhalb eines Jahres lag die Sterblichkeit bei 60 Prozent. Rund zwei Drittel der Todesfälle traten innerhalb des ersten Monats ein.
Mehr Unterstützung gefordert
Patienten und ihre Familien berichteten von der Trauer über den Verlust des früheren Lebens, Angst bei den Pflegenden, ob sie das Richtige tun würden, Unsicherheit über die Zukunft und Verwirrung über die Prognose. Palliative Pflege wurde zudem von Gesundheitsdienstleistern, Familien und informellen Pflegepersonen als negativ bewertet. Sie wurde zum Beispiel eher mit der Pflege von sterbenden Krebspatienten in Zusammenhang gebracht.
"Viele Patienten und feiwillig Pflegende hätten vom ersten Tag an mehr Unterstützung beim Treffen von Entscheidungen und dem Planen der Zukunft begrüßt. Der Fokus stand jedoch auf aktiver Rehabilitation, Wiederherstellung, Motivation und Hoffnung. Eine eingeschränkte Erholung wurde deutlich seltener diskutiert und vorbereitet", kritisiert Murray.
Die Studienautoren regen an, dass die Prinzipien der palliativen Pflege, aber nicht der Begriff selbst eingesetzt werden sollte. Menschen sollten dabei unterstützt werden, mit der verschlechterten Gesundheit gut zu leben und bis zu ihrem eventuellen Tod in einem angenehmen Umfeld untergebracht werden. Die Ergebnisse wurden in "CMAJ" veröffentlicht.
Moritz Bergmann
PS: Jetzt kommt aber die grosse Frage: Sind die Aerzte auch ueberhaupt bereit, das Thema SEELE des Menschen so zu berücksichtigen? In unser doch ach so "schnelllebigen" Zeit, wo gerade oft nur Zeit bleibt für die "körperliche" Wiederherstellung bleibt?
Meine Erfahrung als Krebspatientin sagt mir, dass auch im persoenlichen Umfeld, sogar im Familienumfeld - nicht im Freundeskreis - das Motto " Oh, das schaffst Du schon" sehr schnell angewendet wird, ohne jedoch sich mit den wirklichen Ängsten des Betroffenen auseinander zu setzen. Die Betroffenen sind doch oft an dem Punkt, dass sie ihrer Umfeld "grosses Theater" vorspielen, und nur sehr wenigen Freunden sich ueberhaupt öffnen können und frei darüber reden!
Unsere Politik, die ach so schönen Broschüren was versprechen sie nicht alles? Und wie sieht die Wirklichkeit aus? Gerät man nicht sogar schon bei "Administrationen" ins erste "Druckfeld" ? Da wird einem schon soviel Kraft abverlangt, die aber dringend für die "Rehabilitation" nötig wäre? Nur, solange man nicht selbst betroffen ist (war) bleibt das wohl alles ein frommer Wunsch!
Frage: Wie kann ein Aerzte- oder Pflegesektor dem entgegenwirken? mit mehr Zeit? und wo bleibt die, gerade in dem Sektor, wo per Minute abgerechnet wird.
Eine Gesellschaft zeigt wie "reich" sie ist - wie sie mit denen umgeht, die gerade ihren Schutz verlangt! Und da ein "Zeugnis" auszustellen, ist jedem Leser selbst überlassen!!!
Samstag, 24. Februar 2018
Dienstag, 20. Februar 2018
Healthcare industry must embrace digital to meet patient needs
PwC cited among vendors providing healthcare-specific enterprise data platforms and driving C-level engagement
The healthcare industry lags in its adoption of digital to meet patient needs. Analytics can be utilized to gain insight into how best to serve patients and provide them with relevant services, while virtual care technologies can provide advanced patient care. In order to evolve to keep up with a changing landscape, healthcare organizations can work with vendors to assess and implement cost-efficient digital solutions.
The report goes on to say, “Virtual care technologies offer a range of customizable options to provide exceptional care through compelling digital experiences with fewer clinical resources. Healthcare digital business leaders need to quickly develop strategic business cases for the virtual care technologies that can help them keep pace and increase customer engagement.”
In the February 2017 Forrester report, Vendor Landscape: Healthcare Analytics, Q1 2017, PwC was named a functional specialist. Noting PwC’s area of specialization, Forrester says, “Bodylogical from PwC’s DoubleJump Health is a scientific model that simulates the interplay of actions and reactions inside the human body, which can enable health organizations to be precise about how to manage, prevent, or stop the progression of illness in specific individuals.”
In the Digital Health Imperative report cited above, Forrester cautions, “Virtual care pilots often stall because of a lack of strategic planning across the organization. Virtual care that is poorly integrated with the organization’s systems of record and insight as well as care delivery processes is doomed to remain siloed and inefficient.
To combat this, PwC works with providers to drive C-level engagement between chief medical information officers, COOs, and consumer experience officers to create a standard operating model and strategy across virtual care offerings.”
Jamie Gunsior, Digital Technologies Leader for Health Industries, states, “At PwC, we’re working with clients to create a path to healthcare for all. Patient outcomes are at the heart of every project we undertake. We work with clients to develop bespoke operational and digital systems in order to help the organization increase efficiencies and develop sustainable operational models to meet the needs of an evolving landscape.”
2018 PwC also photo
The healthcare industry lags in its adoption of digital to meet patient needs. Analytics can be utilized to gain insight into how best to serve patients and provide them with relevant services, while virtual care technologies can provide advanced patient care. In order to evolve to keep up with a changing landscape, healthcare organizations can work with vendors to assess and implement cost-efficient digital solutions.
According to the February 2018 Forrester report, Virtual Care Enables The Digital Health Imperative, “Healthcare organizations must provide convenient and cost-efficient care to survive as healthcare becomes a digital business. But they have been slow to react to the shift from analog, leaving customers unsatisfied with digital experiences that pale in comparison with other industries.”
The report goes on to say, “Virtual care technologies offer a range of customizable options to provide exceptional care through compelling digital experiences with fewer clinical resources. Healthcare digital business leaders need to quickly develop strategic business cases for the virtual care technologies that can help them keep pace and increase customer engagement.”
In the February 2017 Forrester report, Vendor Landscape: Healthcare Analytics, Q1 2017, PwC was named a functional specialist. Noting PwC’s area of specialization, Forrester says, “Bodylogical from PwC’s DoubleJump Health is a scientific model that simulates the interplay of actions and reactions inside the human body, which can enable health organizations to be precise about how to manage, prevent, or stop the progression of illness in specific individuals.”
In the Digital Health Imperative report cited above, Forrester cautions, “Virtual care pilots often stall because of a lack of strategic planning across the organization. Virtual care that is poorly integrated with the organization’s systems of record and insight as well as care delivery processes is doomed to remain siloed and inefficient.
To combat this, PwC works with providers to drive C-level engagement between chief medical information officers, COOs, and consumer experience officers to create a standard operating model and strategy across virtual care offerings.”
Jamie Gunsior, Digital Technologies Leader for Health Industries, states, “At PwC, we’re working with clients to create a path to healthcare for all. Patient outcomes are at the heart of every project we undertake. We work with clients to develop bespoke operational and digital systems in order to help the organization increase efficiencies and develop sustainable operational models to meet the needs of an evolving landscape.”
2018 PwC also photo
Donnerstag, 15. Februar 2018
Gehirn-Scans zeigen Intelligenz eines Menschen
US-Forscher stellen Zusammenhang zwischen Entropie und IQ her
Forscher der New York University (NYU) School of Medicine http://med.nyu.edu können mittels spezieller Gehirn-Scans die geistigen Fähigkeiten eines Menschen bestimmen. Wie sie im Magazin "PLOS One" berichten, haben sie bei 892 US-Bürgern jede Hirnregion mittels funktioneller Magnetresonanztomografie (fMRI) gescannt, um die darin stattfindenden chemischen Reaktionen zu sehen.
Dabei stellten sie einen Zusammenhang zwischen der Entropie - der Anzahl der Nerven-Schaltkreise, mit denen die Umwelt interpretiert wird - und der Intelligenz der Testpersonen fest.
Neues Verständnis von Intelligenz
"Unsere Studie liefert die ersten stichhaltigen Beweise, dass es mithilfe von fMRI-Scans der Gehirn-Entropie möglich ist, ein neues Verständnis von der menschlichen Intelligenz zu entwickeln", erklärt der leitende Studienautor Glenn Saxe, Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der NYU School of Medicine und Mitglied des NYU Lagone Health's Neuroscience Institute http://med.nyu.edu/neuroscience .
Denn die eigene Untersuchung habe gezeigt, dass eine größere Entropie mit einer besseren Fähigkeit zur Informationsverarbeitung einhergehe. "Das gilt wiederum als zentraler Aspekt für Intelligenz", so Saxe.
"In diesem Bereich wird viel publiziert. Die vorliegende Studie und ihre Ergebnisse halte ich aber nicht für sehr aussagekräftig", meint ein Experte, der ebenfalls im Bereich von fMRI-Scans forscht, aber nicht namentlich genannt werden möchte, auf Nachfrage von pressetext. "Die gefundenen Zusammenhänge sind sehr schwach, die Effektstärken minimal", betont der Wissenschaftler.
"Entropie-Score" versus IQ-Tests
fMRI-Scans nutzen Magnetfelder und Radiowellen, um feinste Veränderungen in der Durchblutung des Gehirn zu messen. Dadurch können dann Aussagen darüber getroffen werden, welche Zellen und Schaltkreise zu einem bestimmten Zeitpunkt aktiv sind und welche inaktiv bleiben. Im Fall der vorliegenden NYU-Studie wurde zunächst ein Basiswert ermittelt, indem verschiedene Hirnareale von Textpersonen im Ruhezustand gescannt wurden. Diese Aufnahmen wurden im Abstand von wenigen Millisekunden angefertigt.
Auf Basis der gesammelten Daten wurde dann mithilfe mathematischer Modelle ein statistischer "Entropie-Score" errechnet, der gewissermaßen die potenziell mögliche Anzahl aktiver Gehirnzellen in bestimmten Hirnarealen darstellt. Anschließend verglichen die Forscher ihre statistischen Ergebnisse mit denen von zwei Standard-IQ-Tests. "Die von uns berechneten Entropie-Scores lagen sehr nahe an den erzielten IQ-Werten", resümiert Saxe.
- Pressetext - Markus Steiner
Forscher der New York University (NYU) School of Medicine http://med.nyu.edu können mittels spezieller Gehirn-Scans die geistigen Fähigkeiten eines Menschen bestimmen. Wie sie im Magazin "PLOS One" berichten, haben sie bei 892 US-Bürgern jede Hirnregion mittels funktioneller Magnetresonanztomografie (fMRI) gescannt, um die darin stattfindenden chemischen Reaktionen zu sehen.
Dabei stellten sie einen Zusammenhang zwischen der Entropie - der Anzahl der Nerven-Schaltkreise, mit denen die Umwelt interpretiert wird - und der Intelligenz der Testpersonen fest.
Neues Verständnis von Intelligenz
"Unsere Studie liefert die ersten stichhaltigen Beweise, dass es mithilfe von fMRI-Scans der Gehirn-Entropie möglich ist, ein neues Verständnis von der menschlichen Intelligenz zu entwickeln", erklärt der leitende Studienautor Glenn Saxe, Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der NYU School of Medicine und Mitglied des NYU Lagone Health's Neuroscience Institute http://med.nyu.edu/neuroscience .
Denn die eigene Untersuchung habe gezeigt, dass eine größere Entropie mit einer besseren Fähigkeit zur Informationsverarbeitung einhergehe. "Das gilt wiederum als zentraler Aspekt für Intelligenz", so Saxe.
"In diesem Bereich wird viel publiziert. Die vorliegende Studie und ihre Ergebnisse halte ich aber nicht für sehr aussagekräftig", meint ein Experte, der ebenfalls im Bereich von fMRI-Scans forscht, aber nicht namentlich genannt werden möchte, auf Nachfrage von pressetext. "Die gefundenen Zusammenhänge sind sehr schwach, die Effektstärken minimal", betont der Wissenschaftler.
"Entropie-Score" versus IQ-Tests
fMRI-Scans nutzen Magnetfelder und Radiowellen, um feinste Veränderungen in der Durchblutung des Gehirn zu messen. Dadurch können dann Aussagen darüber getroffen werden, welche Zellen und Schaltkreise zu einem bestimmten Zeitpunkt aktiv sind und welche inaktiv bleiben. Im Fall der vorliegenden NYU-Studie wurde zunächst ein Basiswert ermittelt, indem verschiedene Hirnareale von Textpersonen im Ruhezustand gescannt wurden. Diese Aufnahmen wurden im Abstand von wenigen Millisekunden angefertigt.
Auf Basis der gesammelten Daten wurde dann mithilfe mathematischer Modelle ein statistischer "Entropie-Score" errechnet, der gewissermaßen die potenziell mögliche Anzahl aktiver Gehirnzellen in bestimmten Hirnarealen darstellt. Anschließend verglichen die Forscher ihre statistischen Ergebnisse mit denen von zwei Standard-IQ-Tests. "Die von uns berechneten Entropie-Scores lagen sehr nahe an den erzielten IQ-Werten", resümiert Saxe.
- Pressetext - Markus Steiner
Dienstag, 6. Februar 2018
Court hearing in Cologne: possibly 30 years of Grünenthal sleaze in Contergan Foundation
Did Attorney Karl Schucht from Bonn lie to members of Parliament in 2013?
On 15.2.2018 at 14:30 hrs, a hearing will take place at the Cologne Higher Regional Court, the significance of which is greater than appears at first sight. The proceedings will shed light on collusion between the manufacturing company Grünenthal, the Contergan Foundation and the Federal Family Affairs Ministry which may have been going on for decades, hidden from public view.
At the same time, the case again raises the question of whether, in the handling of the Contergan (thalidomide) scandal, the manufacturer was favoured by the exercise of political influence against the interests of Contergan victims. Depending on the answers that emerge, it could be that the whole Contergan case must be re-opened.
The plaintiff is Andreas Meyer, who was born without arms or legs due to Contergan damage. Meyer has been a victims' representative on the Council of the Contergan Foundation since 2009 and Chairman of the BCG since 2006. The defendant is Attorney Karl Schucht. Schucht is a partner in the well-known law firm Toews Hertel Marchand in Bonn. In addition, from 2004 until the end of 2009, Schucht was Chairman of the Medical Commission of the Contergan Foundation. Subsequently, Schucht was a member of the Management Board of the Foundation until 2014.
In 2013, in a letter to the members of the then Parliamentary Committee for Family Affairs, Schucht accused Meyer, as an expert witness to the Committee, of having publicly stated untruths about events within the Contergan Foundation. Meyer had stated to the Committee in 2013 that Grünenthal had had access to the medical files of the Contergan victims in the Contergan Foundation for 30 years.
And in addition, that Grünenthal had also paid the Foundation's medical experts. Contrary to this, Schucht asserted in his letter in 2013 that Grünenthal had at no time had access to the medical files of the Contergan victims. He claimed that the medical files had always been kept in the Contergan Foundation. He further claimed that the experts of the Medical Commission had always been paid out of the funds of the Contergan Foundation.
On 7.6.2016, Meyer sued Schucht for injunction and retraction.
According to Meyer, the case revolves around the dual role of Attorney Herbert Wartensleben. Wartensleben was not only the head of Grünenthal's Legal Department and Marketing Department. From 1972 until the end of 2003, he was also Chairman of the Medical Commission of the Contergan Foundation. In this capacity, Wartensleben was able to influence decisions on whether a victim was damaged by Contergan or not. The Medical Commission also assessed the severity of the victim's disability.
The severity of disability is used e.g. to assess the amount of the Contergan pension. Later, Wartensleben repeatedly represented Grünenthal in legal cases relating to Contergan, most recently in 2007 in the court cases around the two-part ARD television series "Eine einzige Tablette" (One Single Tablet). According to a written statement by Grünenthal in 2014, Wartensleben's appointment to the post of Chairman of the Medical Commission in 1972 was made by the then SPD Federal Minister for Youth, Family and Health.
The proceedings are highly explosive, because if Andreas Meyer won the case it would mean that not only Schucht had told untruths to the members of Parliament. No. The German Federal Government would also have told untruths to the parliamentarians.
Because the Federal Family Affairs Ministry, which is still today and has been since 1972 responsible for the supervision of the Contergan Foundation on behalf of the Federal Government, also declared - among other things in its reply to a Minor Interpellation by the Parliamentary Group Die Linke (Left Party) in 2013 - that Schucht's letter also reflected the opinion of the Federal Government.
In its judgement dated 10.5.2017, which is not yet in force, the Bonn Regional Court forbade Schucht, on penalty of a fine of up to 250,000 Eur or alternatively up to 6 months detention, to continue to assert:
"Mr Meyer has alleged that for 30 years Grünenthal has also been looking into the medical files of the affected persons at the Contergan Foundation. This allegation is untrue. At no time has Grünenthal had access to the medical files of the Contergan Foundation. The medical files were and are always kept in the office of the Contergan Foundation."
Further, Attorney Schucht was ordered to rectify in writing to the members of the Parliamentary Committee for Family Affairs in the 17th Legislative Period:
"I hereby make the following rectification. Mr Meyer's statements were not untrue. Grünenthal GmbH had access to the medical files of the Contergan Foundation in the person of the head of its Legal Department and Marketing Department, Attorney Herbert Wartensleben, who was Chairman of the Medical Commission of the Contergan Foundation from 1972 until 2003."
The remaining parts of Meyer's suit against Schucht were rejected.
Meyer and Schucht have each appealed against the parts of the judgement in which their respective claims were rejected. Both appeals will now be heard at the Cologne Higher Regional Court.
Time and place of the court hearing:
Date: 15.2.2018
Time: 14:30 hrs
Place: Cologne Higher Regional Court, Reichensberger Platz 1, 50670 Cologne - Room: Courtroom 301, 3rd Floor
Accessibility information (in German): http://www.olg-koeln.nrw.de/behoerde/behinderte/index.php
German sign language interpreters will be present!
Entry controls are carried out at the entrance to the court building. This could result in queues. Please make suitable arrangements to ensure that you can be at the courtroom on time. Please bring a valid identity document with you (identity card, passport or equivalent proof of identity).
You can find further information at the following links:
http://www.gruenenthal-opfer.de/Statement_Andreas_Meyer_Feb_1s_2013
http://www.gruenenthal-opfer.de/Letter_Attorney_Karl_Schucht_Feb_22nd_2013
http://www.gruenenthal-opfer.de/Two_Minor_Interpellations_Left_Party_4_4_2013
http://www.gruenenthal-opfer.de/Materials_Judgement_Meyer_vs_Schucht_10_05_2017
http://www.gruenenthal-opfer.de/Court_Meyer_vs_Schucht_15_02_2018
Federation of Thalidomide Sufferers and Grünenthal Victims
c/o Mr Andreas Meyer (Chairman)Website: http://www.gruenenthal-opfer.de
On 15.2.2018 at 14:30 hrs, a hearing will take place at the Cologne Higher Regional Court, the significance of which is greater than appears at first sight. The proceedings will shed light on collusion between the manufacturing company Grünenthal, the Contergan Foundation and the Federal Family Affairs Ministry which may have been going on for decades, hidden from public view.
At the same time, the case again raises the question of whether, in the handling of the Contergan (thalidomide) scandal, the manufacturer was favoured by the exercise of political influence against the interests of Contergan victims. Depending on the answers that emerge, it could be that the whole Contergan case must be re-opened.
The plaintiff is Andreas Meyer, who was born without arms or legs due to Contergan damage. Meyer has been a victims' representative on the Council of the Contergan Foundation since 2009 and Chairman of the BCG since 2006. The defendant is Attorney Karl Schucht. Schucht is a partner in the well-known law firm Toews Hertel Marchand in Bonn. In addition, from 2004 until the end of 2009, Schucht was Chairman of the Medical Commission of the Contergan Foundation. Subsequently, Schucht was a member of the Management Board of the Foundation until 2014.
In 2013, in a letter to the members of the then Parliamentary Committee for Family Affairs, Schucht accused Meyer, as an expert witness to the Committee, of having publicly stated untruths about events within the Contergan Foundation. Meyer had stated to the Committee in 2013 that Grünenthal had had access to the medical files of the Contergan victims in the Contergan Foundation for 30 years.
And in addition, that Grünenthal had also paid the Foundation's medical experts. Contrary to this, Schucht asserted in his letter in 2013 that Grünenthal had at no time had access to the medical files of the Contergan victims. He claimed that the medical files had always been kept in the Contergan Foundation. He further claimed that the experts of the Medical Commission had always been paid out of the funds of the Contergan Foundation.
On 7.6.2016, Meyer sued Schucht for injunction and retraction.
According to Meyer, the case revolves around the dual role of Attorney Herbert Wartensleben. Wartensleben was not only the head of Grünenthal's Legal Department and Marketing Department. From 1972 until the end of 2003, he was also Chairman of the Medical Commission of the Contergan Foundation. In this capacity, Wartensleben was able to influence decisions on whether a victim was damaged by Contergan or not. The Medical Commission also assessed the severity of the victim's disability.
The severity of disability is used e.g. to assess the amount of the Contergan pension. Later, Wartensleben repeatedly represented Grünenthal in legal cases relating to Contergan, most recently in 2007 in the court cases around the two-part ARD television series "Eine einzige Tablette" (One Single Tablet). According to a written statement by Grünenthal in 2014, Wartensleben's appointment to the post of Chairman of the Medical Commission in 1972 was made by the then SPD Federal Minister for Youth, Family and Health.
The proceedings are highly explosive, because if Andreas Meyer won the case it would mean that not only Schucht had told untruths to the members of Parliament. No. The German Federal Government would also have told untruths to the parliamentarians.
Because the Federal Family Affairs Ministry, which is still today and has been since 1972 responsible for the supervision of the Contergan Foundation on behalf of the Federal Government, also declared - among other things in its reply to a Minor Interpellation by the Parliamentary Group Die Linke (Left Party) in 2013 - that Schucht's letter also reflected the opinion of the Federal Government.
In its judgement dated 10.5.2017, which is not yet in force, the Bonn Regional Court forbade Schucht, on penalty of a fine of up to 250,000 Eur or alternatively up to 6 months detention, to continue to assert:
"Mr Meyer has alleged that for 30 years Grünenthal has also been looking into the medical files of the affected persons at the Contergan Foundation. This allegation is untrue. At no time has Grünenthal had access to the medical files of the Contergan Foundation. The medical files were and are always kept in the office of the Contergan Foundation."
Further, Attorney Schucht was ordered to rectify in writing to the members of the Parliamentary Committee for Family Affairs in the 17th Legislative Period:
"I hereby make the following rectification. Mr Meyer's statements were not untrue. Grünenthal GmbH had access to the medical files of the Contergan Foundation in the person of the head of its Legal Department and Marketing Department, Attorney Herbert Wartensleben, who was Chairman of the Medical Commission of the Contergan Foundation from 1972 until 2003."
The remaining parts of Meyer's suit against Schucht were rejected.
Meyer and Schucht have each appealed against the parts of the judgement in which their respective claims were rejected. Both appeals will now be heard at the Cologne Higher Regional Court.
Time and place of the court hearing:
Date: 15.2.2018
Time: 14:30 hrs
Place: Cologne Higher Regional Court, Reichensberger Platz 1, 50670 Cologne - Room: Courtroom 301, 3rd Floor
Accessibility information (in German): http://www.olg-koeln.nrw.de/behoerde/behinderte/index.php
German sign language interpreters will be present!
Entry controls are carried out at the entrance to the court building. This could result in queues. Please make suitable arrangements to ensure that you can be at the courtroom on time. Please bring a valid identity document with you (identity card, passport or equivalent proof of identity).
You can find further information at the following links:
http://www.gruenenthal-opfer.de/Statement_Andreas_Meyer_Feb_1s_2013
http://www.gruenenthal-opfer.de/Letter_Attorney_Karl_Schucht_Feb_22nd_2013
http://www.gruenenthal-opfer.de/Two_Minor_Interpellations_Left_Party_4_4_2013
http://www.gruenenthal-opfer.de/Materials_Judgement_Meyer_vs_Schucht_10_05_2017
http://www.gruenenthal-opfer.de/Court_Meyer_vs_Schucht_15_02_2018
Federation of Thalidomide Sufferers and Grünenthal Victims
c/o Mr Andreas Meyer (Chairman)Website: http://www.gruenenthal-opfer.de
Freitag, 2. Februar 2018
Tumor: Nano-Gold trickst Blut-Hirn-Schranke aus
Neue Therapie für Tumore in Sicht
Dänische Wissenschaftler ebnen Weg für medikamentöse Therapien
Goldpartikel schmuggeln sich an den Endothelzellen vorbei (Grafik: dtu.dk)
Forscher der Dänischen Technischen Universität http://dtu.dk haben einen Weg gefunden, die Blut-Hirn-Schranke, die das Gehirn vor Schadstoffen schützt, aber auch keine Medikamente durchlässt, zu durchbrechen.
Dazu setzen die Experten speziell beschichtete Goldpartikel ein, die sich trickreich den Weg ins menschliche Denkorgan bahnen. Sie könnten Präparate transportieren, die beispielsweise Tumore bekämpfen oder andere Krankheiten wie Alzheimer therapieren.
Alternative zur Operation
Gehirntumore können bislang nur chirurgisch und durch eine Strahlenbehandlung bekämpft werden. "Hirntumore lassen sich meist nur teilweise entfernen, weil ihre Ausdehnung schwer zu erkennen ist", sagt der dänische Nanotechnikexperte Martin Bak. Aus diesem Grund sei es wahrscheinlich, dass sich die verbliebenen Tumorzellen wieder vermehren.
Die Verteidigung an der Blut-Hirn-Schranke besteht aus Endothelzellen. Sie lassen größere Moleküle abblitzen, weil sie eine potenzielle Gefahr darstellen. Die meisten Medikamente gehören dazu, weil sie ebenfalls aus großen Molekülen bestehen.
Bisher hat die US-Zulassungsstelle für Medikamente, die Food and Drug Administration, noch kein einziges Medikament akzeptiert, das möglicherweise bis ins Gehirn vordringen kann. Andererseits gibt es einen zunehmenden Bedarf an Behandlungsmöglichkeiten für Tumore im Gehirn, weil die Lebenserwartung steigt.
Maßgeschneiderte Oberflächen
"Wir haben Nanopartikel aus Gold mit maßgeschneiderten Oberflächen hergestellt, die die gewünschte Zirkulation des Blutes erleichtern", verdeutlicht Bak. "Wir setzten spezielle Antikörper ein, die darauf getrimmt waren, in bestimmte Regionen des Gehirns vorzudringen", so der Wissenschaftler. Damit sei es gelungen, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden.
Die Kombination von Nanopartikeln und therapeutischen Arzneimitteln oder diagnostischen Markern könne Probleme mit der Lösbarkeit, der Stabilität und der Anreicherung dieser Medikamente lösen, die sonst nicht durch die Blut-Hirn-Schranke gelangen und ihre Wirkung in betroffenen Regionen entfalten könnten.
Die zunehmende Zahl an Nanopartikeln in bestimmten Gehirnregionen könne die Abgabe von Medikamenten verbessern. Dann könne die Dosis verringert werden, ohne dass die Wirkung nachlässt.
Wolfgang Kempkens
Dänische Wissenschaftler ebnen Weg für medikamentöse Therapien
Goldpartikel schmuggeln sich an den Endothelzellen vorbei (Grafik: dtu.dk)
Forscher der Dänischen Technischen Universität http://dtu.dk haben einen Weg gefunden, die Blut-Hirn-Schranke, die das Gehirn vor Schadstoffen schützt, aber auch keine Medikamente durchlässt, zu durchbrechen.
Dazu setzen die Experten speziell beschichtete Goldpartikel ein, die sich trickreich den Weg ins menschliche Denkorgan bahnen. Sie könnten Präparate transportieren, die beispielsweise Tumore bekämpfen oder andere Krankheiten wie Alzheimer therapieren.
Alternative zur Operation
Gehirntumore können bislang nur chirurgisch und durch eine Strahlenbehandlung bekämpft werden. "Hirntumore lassen sich meist nur teilweise entfernen, weil ihre Ausdehnung schwer zu erkennen ist", sagt der dänische Nanotechnikexperte Martin Bak. Aus diesem Grund sei es wahrscheinlich, dass sich die verbliebenen Tumorzellen wieder vermehren.
Die Verteidigung an der Blut-Hirn-Schranke besteht aus Endothelzellen. Sie lassen größere Moleküle abblitzen, weil sie eine potenzielle Gefahr darstellen. Die meisten Medikamente gehören dazu, weil sie ebenfalls aus großen Molekülen bestehen.
Bisher hat die US-Zulassungsstelle für Medikamente, die Food and Drug Administration, noch kein einziges Medikament akzeptiert, das möglicherweise bis ins Gehirn vordringen kann. Andererseits gibt es einen zunehmenden Bedarf an Behandlungsmöglichkeiten für Tumore im Gehirn, weil die Lebenserwartung steigt.
Maßgeschneiderte Oberflächen
"Wir haben Nanopartikel aus Gold mit maßgeschneiderten Oberflächen hergestellt, die die gewünschte Zirkulation des Blutes erleichtern", verdeutlicht Bak. "Wir setzten spezielle Antikörper ein, die darauf getrimmt waren, in bestimmte Regionen des Gehirns vorzudringen", so der Wissenschaftler. Damit sei es gelungen, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden.
Die Kombination von Nanopartikeln und therapeutischen Arzneimitteln oder diagnostischen Markern könne Probleme mit der Lösbarkeit, der Stabilität und der Anreicherung dieser Medikamente lösen, die sonst nicht durch die Blut-Hirn-Schranke gelangen und ihre Wirkung in betroffenen Regionen entfalten könnten.
Die zunehmende Zahl an Nanopartikeln in bestimmten Gehirnregionen könne die Abgabe von Medikamenten verbessern. Dann könne die Dosis verringert werden, ohne dass die Wirkung nachlässt.
Wolfgang Kempkens
Neue Publikation bestätigt den innovativen Arzneimittelkombinationsansatz von AZTherapies
...zur Behandlung der Neuroinflammationsreaktion
AZTherapies, Inc. ist ein in Privatbesitz befindliches pharmazeutisches Unternehmen für Arzneimittel im fortgeschrittenen klinischen Stadium mit Sitz in Boston, MA, das bahnbrechende Behandlungsmethoden für die Alzheimerkrankheit (AK), ischämischen Schlaganfall und andere neurologische Erkrankungen entwickelt, die mit Neurodegeneration und Neuroinflammation verbunden sind.
Der führende Produktkandidat ist eine vielseitige Kombinationstherapie mit zwei überarbeiteten Arzneimitteln, Cromolyn und Ibuprofen, ALZT-OP1, und wird in einer klinischen Phase-III-Studie der Frühphase der Alzheimerkrankheit, der COGNITE-Studie, untersucht.
Dr. David Elmaleh, Gründer, Chairman und CEO von AZTherapies, sagte: "AZTherapies verwendet strenge Einschlusskriterien, einschließlich Hirn-Biomarker und Kognitions- und Funktionsmessungen, um die Genauigkeit der frühen AK-Diagnose und die Homogenität der randomisierten Probanden für die COGNITE-Studie zu erhöhen."
Die laufende Phase-III-COGNITE-Studie von AZTherapies (n=600) untersuchte mehr als 900 Patienten, wovon die Studie bei über 300 randomisierten, 128 in Woche 48 und 56 in Woche 72 abgeschlossen wurde. (https://cognitetrial.com)
"Es gibt zunehmend Hinweise auf die wichtige Rolle, welche die Neuroinflammation bei der kognitiven Abnahme bei Alzheimer und anderen neurodegenerativen Erkrankungen spielt", sagte Dr. med. Karen Reeves, President und Chief Medical Officer. "Innovative Behandlungsmethoden für diese verheerenden Krankheiten erfordern eine Multi-Action-Strategie, einschließlich der Modulation der Mikrogliazellen, der spezialisierten Immunzellen des Gehirns, um die Neuroprotektion zu verbessern."
Der vom Labor von Dr. Rudolph Tanzi, Joseph. P. und Rose F. Kennedy Professor für Neurologie, Harvard Medical School, stellvertretender Vorsitzender, Neurologie; Direktor der Genetics and Aging Research Unit, Massachusetts General Hospital, in den Scientific Reports von Nature am 18. Januar 2018 veröffentlichte Forschungsartikel Cromolyn Reduces Levels of the Alzheimer's Disease-Associated Amyloid ?-Protein by Promoting Microglial Phagocytosis [Cromolyn senkt die Werte des mit Alzheimer assoziierten Amyloid ?-Proteins durch die Förderung der mikroglialen Phagozytose] (Zhang, Griuc, Hudry et al. Scientific Reports (2018) 8:1144; DOI:10.1038/s41598-018-19641-2) unterstützt die wissenschaftliche Grundlage für die Verwendung der Wirkstoffkombination von AZTherapies, um das Fortschreiten der Erscheinungsform von AK im Frühstadium potenziell zu verlangsamen oder zu stoppen. (https://www.nature.com/articles/s41598-018-19641-2)
Der Artikel in den Scientific Reports bewertete die Wirkungen von Cromolyn und Ibuprofen, die in der COGNITE-Studie als entzündungshemmende Medikamente verwendet wurden, in einem Tg2576-Mäusemodell für AK hinsichtlich der frühen Behandlungseffekte auf die Plaquebildung, sowie in mikroglialen Zell-Clearance-Assays auf ihre Auswirkungen auf die Mikroglia-Aktivierung.
Der Artikel kommt zu dem Schluss: "Insgesamt zeigen unsere Daten robuste Effekte von Cromolyn, alleine oder in Kombination mit Ibuprofen, bei der Verringerung aggregationsanfälliger A?-Niveaus und der Induzierung eines mikroglialen Aktivierungszustandes, der die A?-Phagozytose gegenüber einem pro-neuroinflammatorischen Zustand begünstigt."
AZTherapies (www.aztherapies.com) ist ein Unternehmen für Arzneimittel im fortgeschrittenen klinischen Stadium mit Sitz in Boston, MA. AZTherapies verwendet innovative Ansätze bei der Entdeckung, Entwicklung und Kommerzialisierung von neuartigen Behandlungsmethoden für die Alzheimerkrankheit und ischämischen Schlaganfall, welche die Behandlung von Patienten, die Lebensqualität und das Krankheitsmanagement grundlegend verbessern könnten. Das Hauptprogramm des Unternehmens, ALZT-OP1 , ist eine Kombinationstherapie aus zwei überarbeiteten Medikamenten mit gut beschriebenen Sicherheitsprofilen, bei denen die Wirkstoffkombination sowie die Dosierungs-, Formulierungs- und Medikamenteneigenschaften urheberrechtlich geschützt sind, und die das Medikament an das Blut und Gehirn abgibt. Die Unternehmensplattform schließt ebenfalls ALZT-OP2 ein, eine potenziell krankheitsmodifizierende AK-Arzneimittelbehandlung in der fortgeschrittenen präklinischen Entwicklung, AZHALER-D, einen neuartigen Einweginhalator für einzelne Dosen, der sich im Spätstadium der Entwicklung befindet, und ALZT-QoL, eine neurodegenerative Arzneimittelbehandlung zur Verbesserung der Lebensqualität von AK-Patienten, die einen kompensatorischen M1 (einen Muskarinrezeptor-Agonisten) mit Ligand/Rezeptor-Mechanismen zur Verbesserung der Netzwerkkonnektivität des Gehirns verwendet. Die Arzneimittel von AZTherapies basieren auf Technologien, die am Massachusetts General Hospital, einem Lehrkrankenhaus der Harvard Medical School, entwickelt wurden.
- Katie Barrett, AZTherapies
AZTherapies, Inc. ist ein in Privatbesitz befindliches pharmazeutisches Unternehmen für Arzneimittel im fortgeschrittenen klinischen Stadium mit Sitz in Boston, MA, das bahnbrechende Behandlungsmethoden für die Alzheimerkrankheit (AK), ischämischen Schlaganfall und andere neurologische Erkrankungen entwickelt, die mit Neurodegeneration und Neuroinflammation verbunden sind.
Der führende Produktkandidat ist eine vielseitige Kombinationstherapie mit zwei überarbeiteten Arzneimitteln, Cromolyn und Ibuprofen, ALZT-OP1, und wird in einer klinischen Phase-III-Studie der Frühphase der Alzheimerkrankheit, der COGNITE-Studie, untersucht.
Dr. David Elmaleh, Gründer, Chairman und CEO von AZTherapies, sagte: "AZTherapies verwendet strenge Einschlusskriterien, einschließlich Hirn-Biomarker und Kognitions- und Funktionsmessungen, um die Genauigkeit der frühen AK-Diagnose und die Homogenität der randomisierten Probanden für die COGNITE-Studie zu erhöhen."
Die laufende Phase-III-COGNITE-Studie von AZTherapies (n=600) untersuchte mehr als 900 Patienten, wovon die Studie bei über 300 randomisierten, 128 in Woche 48 und 56 in Woche 72 abgeschlossen wurde. (https://cognitetrial.com)
"Es gibt zunehmend Hinweise auf die wichtige Rolle, welche die Neuroinflammation bei der kognitiven Abnahme bei Alzheimer und anderen neurodegenerativen Erkrankungen spielt", sagte Dr. med. Karen Reeves, President und Chief Medical Officer. "Innovative Behandlungsmethoden für diese verheerenden Krankheiten erfordern eine Multi-Action-Strategie, einschließlich der Modulation der Mikrogliazellen, der spezialisierten Immunzellen des Gehirns, um die Neuroprotektion zu verbessern."
Der vom Labor von Dr. Rudolph Tanzi, Joseph. P. und Rose F. Kennedy Professor für Neurologie, Harvard Medical School, stellvertretender Vorsitzender, Neurologie; Direktor der Genetics and Aging Research Unit, Massachusetts General Hospital, in den Scientific Reports von Nature am 18. Januar 2018 veröffentlichte Forschungsartikel Cromolyn Reduces Levels of the Alzheimer's Disease-Associated Amyloid ?-Protein by Promoting Microglial Phagocytosis [Cromolyn senkt die Werte des mit Alzheimer assoziierten Amyloid ?-Proteins durch die Förderung der mikroglialen Phagozytose] (Zhang, Griuc, Hudry et al. Scientific Reports (2018) 8:1144; DOI:10.1038/s41598-018-19641-2) unterstützt die wissenschaftliche Grundlage für die Verwendung der Wirkstoffkombination von AZTherapies, um das Fortschreiten der Erscheinungsform von AK im Frühstadium potenziell zu verlangsamen oder zu stoppen. (https://www.nature.com/articles/s41598-018-19641-2)
Der Artikel in den Scientific Reports bewertete die Wirkungen von Cromolyn und Ibuprofen, die in der COGNITE-Studie als entzündungshemmende Medikamente verwendet wurden, in einem Tg2576-Mäusemodell für AK hinsichtlich der frühen Behandlungseffekte auf die Plaquebildung, sowie in mikroglialen Zell-Clearance-Assays auf ihre Auswirkungen auf die Mikroglia-Aktivierung.
Der Artikel kommt zu dem Schluss: "Insgesamt zeigen unsere Daten robuste Effekte von Cromolyn, alleine oder in Kombination mit Ibuprofen, bei der Verringerung aggregationsanfälliger A?-Niveaus und der Induzierung eines mikroglialen Aktivierungszustandes, der die A?-Phagozytose gegenüber einem pro-neuroinflammatorischen Zustand begünstigt."
AZTherapies (www.aztherapies.com) ist ein Unternehmen für Arzneimittel im fortgeschrittenen klinischen Stadium mit Sitz in Boston, MA. AZTherapies verwendet innovative Ansätze bei der Entdeckung, Entwicklung und Kommerzialisierung von neuartigen Behandlungsmethoden für die Alzheimerkrankheit und ischämischen Schlaganfall, welche die Behandlung von Patienten, die Lebensqualität und das Krankheitsmanagement grundlegend verbessern könnten. Das Hauptprogramm des Unternehmens, ALZT-OP1 , ist eine Kombinationstherapie aus zwei überarbeiteten Medikamenten mit gut beschriebenen Sicherheitsprofilen, bei denen die Wirkstoffkombination sowie die Dosierungs-, Formulierungs- und Medikamenteneigenschaften urheberrechtlich geschützt sind, und die das Medikament an das Blut und Gehirn abgibt. Die Unternehmensplattform schließt ebenfalls ALZT-OP2 ein, eine potenziell krankheitsmodifizierende AK-Arzneimittelbehandlung in der fortgeschrittenen präklinischen Entwicklung, AZHALER-D, einen neuartigen Einweginhalator für einzelne Dosen, der sich im Spätstadium der Entwicklung befindet, und ALZT-QoL, eine neurodegenerative Arzneimittelbehandlung zur Verbesserung der Lebensqualität von AK-Patienten, die einen kompensatorischen M1 (einen Muskarinrezeptor-Agonisten) mit Ligand/Rezeptor-Mechanismen zur Verbesserung der Netzwerkkonnektivität des Gehirns verwendet. Die Arzneimittel von AZTherapies basieren auf Technologien, die am Massachusetts General Hospital, einem Lehrkrankenhaus der Harvard Medical School, entwickelt wurden.
- Katie Barrett, AZTherapies
Montag, 9. Januar 2017
Mehrsprachigkeit macht Gehirn leistungsfähiger
Wissenschaftler weisen Trägheit einsprachiger Pensionisten nach
Sprachen: Bilingualität im Alter gut
Wer mehrsprachig aufwächst, nutzt deutlich mehr Ressourcen des Gehirns und profitiert davon im hohen Alter deutlich. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der University of Montreal http://umontreal.ca in ihrer aktuellen Forschungsarbeit.
Visuelle Infos verarbeiten
"Nach Jahren der täglichen Übung, zwei Sprachen nicht miteinander zu vermischen, werden bilinguale Menschen Experten darin, relevante Informationen zu beachten und störende Informationen zu ignorieren.
In diesem Fall zeigen bilinguale Menschen eine höhere Konnektivität der visuellen Verarbeitungsbereiche im hinteren Teil des Gehirns", erklärt Studienautorin Ana Inés Ansaldo.
Um zu einem Ergebnis zu kommen, haben die Forscher zwei Gruppen von Pensionisten (die eine bilingual, die andere einsprachig) verschiedene Aufgaben gegeben. So mussten die Probanden sich beispielsweise auf visuelle Informationen, wie etwa die Farbe eines Objektes, konzentrieren, während sie den Standort des Gegenstandes außer Acht lassen sollten. Auch in diesem Fall kamen die bilingualen Teilnehmer besser mit der Aufgabenstellung zurecht.
Weiterer Forschungsbedarf
Das Gehirn eines einsprachigen Menschen muss auf umständliche Weise mehrere Regionen des Hirns aktivieren, um gleiche Aufgaben zu lösen. "Wir haben beobachtet, dass Bilingualität signifikante Auswirkungen auf die Hirnfunktion hat.
Das wiederum hat möglicherweise auch einen positiven Einfluss auf das kognitive Altern. Wir müssen weiterhin beobachten, wie sich dies auf das tägliche Leben auswirkt", verdeutlicht Forscherin Ansaldo abschließend.
Sabrina Manzey, apa ots
Sprachen: Bilingualität im Alter gut
Wer mehrsprachig aufwächst, nutzt deutlich mehr Ressourcen des Gehirns und profitiert davon im hohen Alter deutlich. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der University of Montreal http://umontreal.ca in ihrer aktuellen Forschungsarbeit.
Visuelle Infos verarbeiten
"Nach Jahren der täglichen Übung, zwei Sprachen nicht miteinander zu vermischen, werden bilinguale Menschen Experten darin, relevante Informationen zu beachten und störende Informationen zu ignorieren.
In diesem Fall zeigen bilinguale Menschen eine höhere Konnektivität der visuellen Verarbeitungsbereiche im hinteren Teil des Gehirns", erklärt Studienautorin Ana Inés Ansaldo.
Um zu einem Ergebnis zu kommen, haben die Forscher zwei Gruppen von Pensionisten (die eine bilingual, die andere einsprachig) verschiedene Aufgaben gegeben. So mussten die Probanden sich beispielsweise auf visuelle Informationen, wie etwa die Farbe eines Objektes, konzentrieren, während sie den Standort des Gegenstandes außer Acht lassen sollten. Auch in diesem Fall kamen die bilingualen Teilnehmer besser mit der Aufgabenstellung zurecht.
Weiterer Forschungsbedarf
Das Gehirn eines einsprachigen Menschen muss auf umständliche Weise mehrere Regionen des Hirns aktivieren, um gleiche Aufgaben zu lösen. "Wir haben beobachtet, dass Bilingualität signifikante Auswirkungen auf die Hirnfunktion hat.
Das wiederum hat möglicherweise auch einen positiven Einfluss auf das kognitive Altern. Wir müssen weiterhin beobachten, wie sich dies auf das tägliche Leben auswirkt", verdeutlicht Forscherin Ansaldo abschließend.
Sabrina Manzey, apa ots
Freitag, 9. Dezember 2016
Leukämie-Patienten erhalten eine neue innovative Therapiemöglichkeit
Europäische Arzneimittelbehörde erteilt Zulassung für ein neues Arzneimittel von AbbVie
Für Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) gibt es eine neue Therapiemöglichkeit: Die Europäische Kommission hat heute eine innovative Behandlungsmöglichkeit des BioPharma Unternehmens AbbVie in Europa und damit auch in Österreich zugelassen.
Die orale Monotherapie ist zugelassen für Erwachsene, die von CLL betroffen sind, deren Erkrankung weiters eine Mutation am Chromosom 17 aufweist und die bereits erfolglos eine Vortherapie erhalten haben bzw. diese Vortherapie aus medizinischen Gründen nicht vertragen würden.
Zudem kann die neue Behandlungsmöglichkeit auch für jene CLL Erkrankten ohne diese Mutation in Frage kommen, die mindestens eine Chemotherapie und einen Hemmer des B Zell-Rezeptor-Signalwegs erhalten haben.
CLL ist eine typischerweise langsam fortschreitende Krebserkrankung des Knochenmarks sowie des Blutes und die häufigste Leukämie-Form bei Erwachsenen. In Österreich erkranken etwa 1.200 Personen jährlich an einem bösartigen Lymphom.
Drei bis zehn Prozent der nicht vorbehandelten Patienten und 30 bis 50 Prozent jener Patienten, bei denen die Erkrankung wiederkehrt bzw. die mit Medikamenten nicht ausreichend behandelt werden konnten, haben in den Leukämiezellen eine genetische Veränderung, bei der Teile des Chromosoms 17 nicht mehr vorhanden oder mutiert sind .
Betroffene mit dieser Mutation haben leider meist eine Lebenserwartung von weniger als zwei bis drei Jahren . Elfi Jirsa, Präsidentin der Myelom- & Lymphom-Hilfe Österreich weiß, dass es nicht einfach ist, mit dieser Erkrankung umzugehen:
„Mir schildern viele Betroffene wie hilflos sie dieser Erkrankung immer wieder gegenüber stehen. Hier haben der Austausch mit anderen Betroffenen und die Wissensvermittlung einen besonderen Stellenwert für die Erkrankten.
Denn wenn ich weiß, was in meinem Körper vorgeht, wie mir Ärzte helfen können und wie ich selbst lernen kann, mit der Erkrankung besser umzugehen, trägt das zu mehr Lebensqualität bei.
Und führt außerdem dazu, dass die Patienten die Therapie, die Medikamenteneinnahme, konsequent durchführen. In unserer Organisation bieten wir interessante Expertenvorträge von spezialisierten Ärzten, E-Learnings für das Eigenstudium und Hilfe zur Selbsthilfe.
Bestmögliche Lebensqualität trotz Erkrankung ist wichtig. Die neuen Therapien ermöglichen den Patienten ein freieres, unabhängigeres Leben als es bei den konventionellen Therapien, die oft einen längeren Spitalsaufenthalt nötig machten, der Fall war.“
Mit maßgeschneiderter Therapie die Krankheit in den Griff bekommen Für alle Formen von Leukämie kommen derzeit hauptsächlich Chemotherapien, Bestrahlungen, Stammzell-Transplantationen und neue, zielgerichtete Therapien zum Einsatz, um die Auswirkungen der Krankheit zu bekämpfen.
Die Wahl der richtigen Behandlungsform ist gerade bei CLL komplex, weil viele Faktoren mit einbezogen werden müssen, um die individuell geeignete Therapieform zu bestimmen.
Neben dem Allgemeinzustand und Alter des Patienten, den aufgetretenen Symptomen, dem Krankheitsstadium, der Erkrankungsprognose und dem aktuellen Blutbild spielen auch die Behandlungsziele eine wichtige Rolle.
„Speziell bei der chronischen Form der lymphatischen Leukämie kann es während des langen Krankheitsverlaufs immer wieder zu Rückfällen und einem Neuaufflammen der Erkrankungsanzeichen kommen.
Auch Resistenzbildungen gegenüber gängigen Behandlungsformen sind nicht selten“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger, Leiter der klinischen Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie der Medizinischen Universität Wien.
„Gerade deswegen sind neue Behandlungsmöglichkeiten wichtig, um unseren PatientInnen in allen Erkrankungsstadien mit maßgeschneiderten Therapien helfen zu können, die Erkrankung zu kontrollieren.“
Die Studien für die Zulassung der neuen innovativen Therapie von AbbVie wurden auch in Österreich durchgeführt. „Die Ergebnisse der klinischen Studien haben gezeigt, dass diese neue Therapie ein maßgeblicher Baustein im Kampf gegen diese Form der Leukämie wird“, erklärt Prof. Jäger abschließend.
Entwicklung gezielter Therapien für die Behandlung unterschiedlicher Krebserkrankungen
Die Forschungstätigkeiten vom biopharmazeutischen Unternehmen AbbVie in der Onkologie konzentrieren sich auf die Erforschung und Entwicklung gezielter Therapien, die Prozessen entgegenwirken, die Krebszellen zum Überleben brauchen.
„Durch Investitionen in neue Technologien und Herangehensweisen hat AbbVie sich zum Ziel gesetzt, innovative Therapien zu entwickeln, die eine wesentliche Verbesserung für Krebspatienten erreichen sollen.
Dazu forschen wir auch hier in Österreich. In unsere Studien sind insgesamt 18 Zentren und rund 40 geplante Krebspatienten involviert“, erklärt Mag. Ingo Raimon, General Manager von AbbVie in Österreich. Die Pipeline im Bereich Onkologie umfasst eine Vielzahl neuer Moleküle, die in über 15 Krebsformen und Tumorarten im Rahmen klinischer Studien untersucht werden.
Das neue Arzneimittel wurde von AbbVie in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Genentech, das zur Roche-Gruppe gehört, entwickelt. In Österreich wird das Arzneimittel ausschließlich von AbbVie vertrieben. In den USA erfolgt eine gemeinschaftliche Vermarktung durch beide Unternehmen.
Über AbbVie
AbbVie (NYSE:ABBV) ist ein globales, forschendes BioPharma-Unternehmen. Mission von AbbVie ist es, mit seiner Expertise, seinem einzigartigen Innovationsansatz und seinen engagierten Mitarbeitern neuartige Therapien für einige der komplexesten und schwerwiegendsten Krankheiten der Welt zu entwickeln und bereitzustellen.
Zusammen mit seiner hundertprozentigen Tochtergesellschaft Pharmacyclics beschäftigt AbbVie weltweit mehr als 28.000 Mitarbeiter und vertreibt Medikamente in mehr als 170 Ländern.
In Österreich ist AbbVie in Wien vertreten. Insgesamt beschäftigt AbbVie Österreich rund 140 Mitarbeiter. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.abbvie.at. Folgen Sie @AbbVie auf Twitter oder besuchen Sie unsere Karriereseite auf Facebook.
AbbVie Österreich Mag. Judith Kunczier
Für Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) gibt es eine neue Therapiemöglichkeit: Die Europäische Kommission hat heute eine innovative Behandlungsmöglichkeit des BioPharma Unternehmens AbbVie in Europa und damit auch in Österreich zugelassen.
Die orale Monotherapie ist zugelassen für Erwachsene, die von CLL betroffen sind, deren Erkrankung weiters eine Mutation am Chromosom 17 aufweist und die bereits erfolglos eine Vortherapie erhalten haben bzw. diese Vortherapie aus medizinischen Gründen nicht vertragen würden.
Zudem kann die neue Behandlungsmöglichkeit auch für jene CLL Erkrankten ohne diese Mutation in Frage kommen, die mindestens eine Chemotherapie und einen Hemmer des B Zell-Rezeptor-Signalwegs erhalten haben.
CLL ist eine typischerweise langsam fortschreitende Krebserkrankung des Knochenmarks sowie des Blutes und die häufigste Leukämie-Form bei Erwachsenen. In Österreich erkranken etwa 1.200 Personen jährlich an einem bösartigen Lymphom.
Drei bis zehn Prozent der nicht vorbehandelten Patienten und 30 bis 50 Prozent jener Patienten, bei denen die Erkrankung wiederkehrt bzw. die mit Medikamenten nicht ausreichend behandelt werden konnten, haben in den Leukämiezellen eine genetische Veränderung, bei der Teile des Chromosoms 17 nicht mehr vorhanden oder mutiert sind .
Betroffene mit dieser Mutation haben leider meist eine Lebenserwartung von weniger als zwei bis drei Jahren . Elfi Jirsa, Präsidentin der Myelom- & Lymphom-Hilfe Österreich weiß, dass es nicht einfach ist, mit dieser Erkrankung umzugehen:
„Mir schildern viele Betroffene wie hilflos sie dieser Erkrankung immer wieder gegenüber stehen. Hier haben der Austausch mit anderen Betroffenen und die Wissensvermittlung einen besonderen Stellenwert für die Erkrankten.
Denn wenn ich weiß, was in meinem Körper vorgeht, wie mir Ärzte helfen können und wie ich selbst lernen kann, mit der Erkrankung besser umzugehen, trägt das zu mehr Lebensqualität bei.
Und führt außerdem dazu, dass die Patienten die Therapie, die Medikamenteneinnahme, konsequent durchführen. In unserer Organisation bieten wir interessante Expertenvorträge von spezialisierten Ärzten, E-Learnings für das Eigenstudium und Hilfe zur Selbsthilfe.
Bestmögliche Lebensqualität trotz Erkrankung ist wichtig. Die neuen Therapien ermöglichen den Patienten ein freieres, unabhängigeres Leben als es bei den konventionellen Therapien, die oft einen längeren Spitalsaufenthalt nötig machten, der Fall war.“
Mit maßgeschneiderter Therapie die Krankheit in den Griff bekommen Für alle Formen von Leukämie kommen derzeit hauptsächlich Chemotherapien, Bestrahlungen, Stammzell-Transplantationen und neue, zielgerichtete Therapien zum Einsatz, um die Auswirkungen der Krankheit zu bekämpfen.
Die Wahl der richtigen Behandlungsform ist gerade bei CLL komplex, weil viele Faktoren mit einbezogen werden müssen, um die individuell geeignete Therapieform zu bestimmen.
Neben dem Allgemeinzustand und Alter des Patienten, den aufgetretenen Symptomen, dem Krankheitsstadium, der Erkrankungsprognose und dem aktuellen Blutbild spielen auch die Behandlungsziele eine wichtige Rolle.
„Speziell bei der chronischen Form der lymphatischen Leukämie kann es während des langen Krankheitsverlaufs immer wieder zu Rückfällen und einem Neuaufflammen der Erkrankungsanzeichen kommen.
Auch Resistenzbildungen gegenüber gängigen Behandlungsformen sind nicht selten“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger, Leiter der klinischen Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie der Medizinischen Universität Wien.
„Gerade deswegen sind neue Behandlungsmöglichkeiten wichtig, um unseren PatientInnen in allen Erkrankungsstadien mit maßgeschneiderten Therapien helfen zu können, die Erkrankung zu kontrollieren.“
Die Studien für die Zulassung der neuen innovativen Therapie von AbbVie wurden auch in Österreich durchgeführt. „Die Ergebnisse der klinischen Studien haben gezeigt, dass diese neue Therapie ein maßgeblicher Baustein im Kampf gegen diese Form der Leukämie wird“, erklärt Prof. Jäger abschließend.
Entwicklung gezielter Therapien für die Behandlung unterschiedlicher Krebserkrankungen
Die Forschungstätigkeiten vom biopharmazeutischen Unternehmen AbbVie in der Onkologie konzentrieren sich auf die Erforschung und Entwicklung gezielter Therapien, die Prozessen entgegenwirken, die Krebszellen zum Überleben brauchen.
„Durch Investitionen in neue Technologien und Herangehensweisen hat AbbVie sich zum Ziel gesetzt, innovative Therapien zu entwickeln, die eine wesentliche Verbesserung für Krebspatienten erreichen sollen.
Dazu forschen wir auch hier in Österreich. In unsere Studien sind insgesamt 18 Zentren und rund 40 geplante Krebspatienten involviert“, erklärt Mag. Ingo Raimon, General Manager von AbbVie in Österreich. Die Pipeline im Bereich Onkologie umfasst eine Vielzahl neuer Moleküle, die in über 15 Krebsformen und Tumorarten im Rahmen klinischer Studien untersucht werden.
Das neue Arzneimittel wurde von AbbVie in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Genentech, das zur Roche-Gruppe gehört, entwickelt. In Österreich wird das Arzneimittel ausschließlich von AbbVie vertrieben. In den USA erfolgt eine gemeinschaftliche Vermarktung durch beide Unternehmen.
Über AbbVie
AbbVie (NYSE:ABBV) ist ein globales, forschendes BioPharma-Unternehmen. Mission von AbbVie ist es, mit seiner Expertise, seinem einzigartigen Innovationsansatz und seinen engagierten Mitarbeitern neuartige Therapien für einige der komplexesten und schwerwiegendsten Krankheiten der Welt zu entwickeln und bereitzustellen.
Zusammen mit seiner hundertprozentigen Tochtergesellschaft Pharmacyclics beschäftigt AbbVie weltweit mehr als 28.000 Mitarbeiter und vertreibt Medikamente in mehr als 170 Ländern.
In Österreich ist AbbVie in Wien vertreten. Insgesamt beschäftigt AbbVie Österreich rund 140 Mitarbeiter. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.abbvie.at. Folgen Sie @AbbVie auf Twitter oder besuchen Sie unsere Karriereseite auf Facebook.
AbbVie Österreich Mag. Judith Kunczier
Montag, 28. November 2016
Important question from Dr. R. Fahlbusch
Prof Dr. Rudolf Fahlbuschhttp://thejns.org/doi/10.3171/2015.12.FOCUS15631
Some questions remain. Isn't it high time that the relevant industry seeks for improved ergonomic and economically responsible solutions that can be implemented in the health care systems?
Do not public authorities, politicians, and insurance companies in our societies have the obligation to offer these advanced technologies for the benefit of the population?
Some questions remain. Isn't it high time that the relevant industry seeks for improved ergonomic and economically responsible solutions that can be implemented in the health care systems?
Do not public authorities, politicians, and insurance companies in our societies have the obligation to offer these advanced technologies for the benefit of the population?
Freitag, 23. September 2016
Alzheimer: Hoffnung durch ein neues Mittel
Alzheimer, die schreckliche Krankheit des Vergessens, die Krankheit, vor der wir alle uns im Alter fürchten. Sie galt bisher als unheilbar, man konnte ihr Fortschreiten nur verlangsamen.
Jetzt ist es gelungen durch Einsatz eines Antikörpers verklumpte Proteine im Gehirn, wie sie für die Demenzerkrankung typisch sind, wieder aufzulösen. Besonders vielversprechend scheint, dass sich dadurch tatsächlich der geistige Abbau der Patienten verlangsamte.
Ob es ein Durchbruch ist, das ist noch ungewiss, aber erste Studien sind vielversprechend.
Der Wirkstoff heißt Aducanumab und wurde von einem Forscherteam um Roger M. Nitsch an der Universität Zürich an 165 Patienten getestet.
Diese befanden sich in einem frühen Stadium der Erkrankung. Die Patienten erhielten über den Zeitraum von einem Jahr eine Infusion mit Aducanumab. Bei denen, die den Antikörper in der höchsten Dosierung erhielten, waren nach einem Jahr die gefürchteten verklumpten Proteine auf ein fast normales Maß zurück gegangen.
Forscher Nitsch erklärte, laut dem Fachblatt "Nature" vom September 2016, das bei unbehandelten Patienten der geistige Abbau weiter voranging, dafür blieb die geistige Leistungsfähigkeit bei mit dem Mittel behandelten Patienten deutlich stabiler. Noch ist nicht geklärt, ob dieser Erfolg langfristig währt. Das soll jetzt in einer Studie mit 2 700 Patienten geklärt werden.
In Deutschland leben derzeit fast 1.7 Millionen Menschen die an Demenz erkrankt sind, zwei Drittel von ihnen haben Alzheimer. Mit der ständig steigenden Lebenserwartung steigt auch die Zahl der Demenz- und Alzheimerkranken. Bis 2050 wird sie sich fast verdoppelt haben.
Die Behandlung von Alzheimer muss durch einen Arzt erfolge. Aber Sie können Alzheimer vorbeugen und eine nötige Therapie durch Hausmittel unterstützen.
Ratschläge von Bankhofer-Gesundheitstipps.de
• Bei der Vorbeugung und der Therapie spielt die Ernährung eine große Rolle. Es ist hilfreich, wenn Sie möglichst oft Nahrungsmittel zu sich nehmen, die reich an Omega 3-Fettsäuren sind. Dazu gehören vor allem fette Meeresfische aus kalten Gewässern. Zum Beispiel Lachs, Heringe, Makrelen oder der Thunfisch.
• Die nahrhaften Kerne der Walnüsse ähneln vom Aussehen unserem Gehirn - und sie helfen ihm. Deshalb sind täglich drei bis fünf Walnüsse empfehlenswert.
• Wichtig ist die Unterstützung des Immunsystems durch Antioxidantien. Da helfen Ihnen Brokkoli, Paprika, rote und grüne Salate und Kidneybohnen weiter.
• Wenn Sie in Ihrer Küche Leinöl verwenden, zweimal in der Woche für die Hauptmahlzeit Sojaprodukte verwenden und drei Eigelb verzehren, dann verlangsamen Sie den Entstehungsprozess von Alzheimer.
• Sie können die Leistungsfähigkeit Ihres Gehirns auch trainieren. Das ist sehr einfach: Verwenden Sie täglich eine Viertelstunde Ihrer Zeit zum Kopfrechnen. Versuchen Sie, wichtige Telefonnummern im Kopf abzuspeichern und nicht nur im Handy. Spielen Sie mit Freunden einmal in der Woche Kartenspiele wie Skat, Schafskopf, Rommee oder Doppelkopf. Lösen Sie Kreuzworträtsel.
• In den USA wurde nachgewiesen, das Curcuma in der Alzheimer-Vorbeugung eine nützliche Rolle spielt. Würzen Sie Ihre Speisen damit.
www.bankhofer-gesundheitstipps.de
2016 Bankhofer-Gesundheitstipps.de -
Jetzt ist es gelungen durch Einsatz eines Antikörpers verklumpte Proteine im Gehirn, wie sie für die Demenzerkrankung typisch sind, wieder aufzulösen. Besonders vielversprechend scheint, dass sich dadurch tatsächlich der geistige Abbau der Patienten verlangsamte.
Ob es ein Durchbruch ist, das ist noch ungewiss, aber erste Studien sind vielversprechend.
Der Wirkstoff heißt Aducanumab und wurde von einem Forscherteam um Roger M. Nitsch an der Universität Zürich an 165 Patienten getestet.
Diese befanden sich in einem frühen Stadium der Erkrankung. Die Patienten erhielten über den Zeitraum von einem Jahr eine Infusion mit Aducanumab. Bei denen, die den Antikörper in der höchsten Dosierung erhielten, waren nach einem Jahr die gefürchteten verklumpten Proteine auf ein fast normales Maß zurück gegangen.
Forscher Nitsch erklärte, laut dem Fachblatt "Nature" vom September 2016, das bei unbehandelten Patienten der geistige Abbau weiter voranging, dafür blieb die geistige Leistungsfähigkeit bei mit dem Mittel behandelten Patienten deutlich stabiler. Noch ist nicht geklärt, ob dieser Erfolg langfristig währt. Das soll jetzt in einer Studie mit 2 700 Patienten geklärt werden.
In Deutschland leben derzeit fast 1.7 Millionen Menschen die an Demenz erkrankt sind, zwei Drittel von ihnen haben Alzheimer. Mit der ständig steigenden Lebenserwartung steigt auch die Zahl der Demenz- und Alzheimerkranken. Bis 2050 wird sie sich fast verdoppelt haben.
Die Behandlung von Alzheimer muss durch einen Arzt erfolge. Aber Sie können Alzheimer vorbeugen und eine nötige Therapie durch Hausmittel unterstützen.
Ratschläge von Bankhofer-Gesundheitstipps.de
• Bei der Vorbeugung und der Therapie spielt die Ernährung eine große Rolle. Es ist hilfreich, wenn Sie möglichst oft Nahrungsmittel zu sich nehmen, die reich an Omega 3-Fettsäuren sind. Dazu gehören vor allem fette Meeresfische aus kalten Gewässern. Zum Beispiel Lachs, Heringe, Makrelen oder der Thunfisch.
• Die nahrhaften Kerne der Walnüsse ähneln vom Aussehen unserem Gehirn - und sie helfen ihm. Deshalb sind täglich drei bis fünf Walnüsse empfehlenswert.
• Wichtig ist die Unterstützung des Immunsystems durch Antioxidantien. Da helfen Ihnen Brokkoli, Paprika, rote und grüne Salate und Kidneybohnen weiter.
• Wenn Sie in Ihrer Küche Leinöl verwenden, zweimal in der Woche für die Hauptmahlzeit Sojaprodukte verwenden und drei Eigelb verzehren, dann verlangsamen Sie den Entstehungsprozess von Alzheimer.
• Sie können die Leistungsfähigkeit Ihres Gehirns auch trainieren. Das ist sehr einfach: Verwenden Sie täglich eine Viertelstunde Ihrer Zeit zum Kopfrechnen. Versuchen Sie, wichtige Telefonnummern im Kopf abzuspeichern und nicht nur im Handy. Spielen Sie mit Freunden einmal in der Woche Kartenspiele wie Skat, Schafskopf, Rommee oder Doppelkopf. Lösen Sie Kreuzworträtsel.
• In den USA wurde nachgewiesen, das Curcuma in der Alzheimer-Vorbeugung eine nützliche Rolle spielt. Würzen Sie Ihre Speisen damit.
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Freitag, 5. August 2016
Lungenkrebs: Luftverschmutzung verkürzt Leben
Adenokarzinome im Frühstadium besonders stark betroffen
Luftverschmutzung kann die Überlebensdauer von Patienten mit Lungenkrebs verkürzen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Southern California http://www.usc.edu gekommen.
Diese Trends waren laut den Wissenschaftlern vor allem für das Frühstadium ausgeprägt. Vor allem betroffen waren Adenokarzinome, die häufigste Form von nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen.
Auf diese Erkrankungsform entfallen laut den in "Thorax" http://thorax.bmj.com veröffentlichten Forschungsergebnissen rund 80 Prozent der Diagnosen.
Genauere Risikoanalyse
Luftverschmutzung wurde bereits in der Vergangenheit mit einem höheren Auftreten von Lungenkrebs und Sterbefällen in Zusammenhang gebracht.
Bisher war jedoch nur wenig über mögliche Auswirkungen auf die Überlebenschancen der Betroffenen nach dem Stellen der Diagnose bekannt.
Für die aktuelle Studie werteten die Wissenschaftler die Daten von mehr als 352.000 Personen, bei denen zwischen 1988 und 2009 Lungenkrebs festgestellt wurde, aus. Diese Daten sind der California Cancer Registry http://www.ccrcal.org entnommen.
Das Durchschnittsalter bei der Diagnose lag bei 69 Jahren. Mit 53 Prozent wurde mehr als die Hälfte der Erkrankungen erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert.
Bei früh festgestellten Fällen lag die durchschnittliche Überlebensdauer bei 3,6 Jahren. Bei einer nur lokalen Ausbreitung lag dieser Wert bei 1,3 Jahren, bei einer weiteren nur mehr bei vier Monaten.
Bei Patienten im Frühstadium der Krankheit überlebten mit rund 1,5 Jahren jene am wenigsten lang, die unter kleinem und großem Zellkrebs litten; am längsten mit fünf Jahren Personen mit der Diagnose Adenokarzinom.
Sterberisiko früh am stärksten erhöht
Die durchschnittliche Belastung der Teilnehmer durch Stickstoffdioxid, Ozon und Feinstaub mit einem Durchmesser von unter zehn bzw. 2,5 Mikrometern (PM10 bzw. PM2.5) wurde mit Hilfe von Daten der United States Environmental Protection Agency https://www3.epa.gov entsprechend der Wohngegend ermittelt.
Mit 45,4 Prozent lebte fast die Hälfte der Teilnehmer mehr als 1.500 Meter von einer großen Autobahn entfernt, nur weniger als zehn Prozent innerhalb von 300 Meter eines solchen Highways.
Das allgemeine Sterberisiko wurde in der Folge aufgrund des Stadiums der Krankheit und der Art der Zellen im Tumor ermittelt.
Nachdem diese und andere Einflussfaktoren berücksichtigt worden waren, zeigten die Berechnungen, dass eine höhere Belastung durch jeden der vier Schadstoffe mit einem entsprechend höheren Sterberisiko und einer geringeren durchschnittlichen und niedrigeren Fünf-Jahres-Überlebensrate in Zusammenhang stand.
Das Risiko erhöhte sich für Patienten im Frühstadium der Krankheit am meisten. Insgesamt war bei diesen Patienten das allgemeine Sterberisiko bei Stickstoffdioxid um 30 Prozent erhöht, bei Feinstaub bei PM10 um 26 Prozent höher und bei PM2.5 um 38 Prozent größer.
Die Auswirkungen von Ozon waren mit vier Prozent nur gering. Diese Trends waren bei Patienten im frühen Stadium vom Adenokarzinomen besonders ausgeprägt.
Reine Beobachtungsstudie
Wie zu erwarten, waren die Überlebenschancen von Patienten im fortgeschrittenen Stadium schlecht. Die Belastung durch Luftverschmutzung spielte dabei keine Rolle mehr.
Da es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, können laut dem Team um Sandrah P. Eckel keine eindeutigen Schlussfolgerungen zu Ursache und Wirkung getroffen werden.
Die Forscher weisen auch selbst darauf hin, dass Daten zu wichtigen Risikofaktoren wie dem Lebensstil eines Menschen, den Rauchgewohnheiten, dem Alkoholkonsum oder der Belastung durch den Straßenverkehr nicht vorlagen.
Michaela Monschein, pressetext - Michael Bührke / pixelio.de Photo
Luftverschmutzung kann die Überlebensdauer von Patienten mit Lungenkrebs verkürzen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Southern California http://www.usc.edu gekommen.
Diese Trends waren laut den Wissenschaftlern vor allem für das Frühstadium ausgeprägt. Vor allem betroffen waren Adenokarzinome, die häufigste Form von nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen.
Auf diese Erkrankungsform entfallen laut den in "Thorax" http://thorax.bmj.com veröffentlichten Forschungsergebnissen rund 80 Prozent der Diagnosen.
Genauere Risikoanalyse
Luftverschmutzung wurde bereits in der Vergangenheit mit einem höheren Auftreten von Lungenkrebs und Sterbefällen in Zusammenhang gebracht.
Bisher war jedoch nur wenig über mögliche Auswirkungen auf die Überlebenschancen der Betroffenen nach dem Stellen der Diagnose bekannt.
Für die aktuelle Studie werteten die Wissenschaftler die Daten von mehr als 352.000 Personen, bei denen zwischen 1988 und 2009 Lungenkrebs festgestellt wurde, aus. Diese Daten sind der California Cancer Registry http://www.ccrcal.org entnommen.
Das Durchschnittsalter bei der Diagnose lag bei 69 Jahren. Mit 53 Prozent wurde mehr als die Hälfte der Erkrankungen erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert.
Bei früh festgestellten Fällen lag die durchschnittliche Überlebensdauer bei 3,6 Jahren. Bei einer nur lokalen Ausbreitung lag dieser Wert bei 1,3 Jahren, bei einer weiteren nur mehr bei vier Monaten.
Bei Patienten im Frühstadium der Krankheit überlebten mit rund 1,5 Jahren jene am wenigsten lang, die unter kleinem und großem Zellkrebs litten; am längsten mit fünf Jahren Personen mit der Diagnose Adenokarzinom.
Sterberisiko früh am stärksten erhöht
Die durchschnittliche Belastung der Teilnehmer durch Stickstoffdioxid, Ozon und Feinstaub mit einem Durchmesser von unter zehn bzw. 2,5 Mikrometern (PM10 bzw. PM2.5) wurde mit Hilfe von Daten der United States Environmental Protection Agency https://www3.epa.gov entsprechend der Wohngegend ermittelt.
Mit 45,4 Prozent lebte fast die Hälfte der Teilnehmer mehr als 1.500 Meter von einer großen Autobahn entfernt, nur weniger als zehn Prozent innerhalb von 300 Meter eines solchen Highways.
Das allgemeine Sterberisiko wurde in der Folge aufgrund des Stadiums der Krankheit und der Art der Zellen im Tumor ermittelt.
Nachdem diese und andere Einflussfaktoren berücksichtigt worden waren, zeigten die Berechnungen, dass eine höhere Belastung durch jeden der vier Schadstoffe mit einem entsprechend höheren Sterberisiko und einer geringeren durchschnittlichen und niedrigeren Fünf-Jahres-Überlebensrate in Zusammenhang stand.
Das Risiko erhöhte sich für Patienten im Frühstadium der Krankheit am meisten. Insgesamt war bei diesen Patienten das allgemeine Sterberisiko bei Stickstoffdioxid um 30 Prozent erhöht, bei Feinstaub bei PM10 um 26 Prozent höher und bei PM2.5 um 38 Prozent größer.
Die Auswirkungen von Ozon waren mit vier Prozent nur gering. Diese Trends waren bei Patienten im frühen Stadium vom Adenokarzinomen besonders ausgeprägt.
Reine Beobachtungsstudie
Wie zu erwarten, waren die Überlebenschancen von Patienten im fortgeschrittenen Stadium schlecht. Die Belastung durch Luftverschmutzung spielte dabei keine Rolle mehr.
Da es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, können laut dem Team um Sandrah P. Eckel keine eindeutigen Schlussfolgerungen zu Ursache und Wirkung getroffen werden.
Die Forscher weisen auch selbst darauf hin, dass Daten zu wichtigen Risikofaktoren wie dem Lebensstil eines Menschen, den Rauchgewohnheiten, dem Alkoholkonsum oder der Belastung durch den Straßenverkehr nicht vorlagen.
Michaela Monschein, pressetext - Michael Bührke / pixelio.de Photo
Samstag, 19. März 2016
Licht an gegen Krebs: Photodynamische Therapie schafft neue Perspektiven
...durch intensive Forschung
PDT (Photodynamische Therapie) rückt im Kampf gegen Krebs stärker in den therapeutischen Fokus - Immer mehr klinische Studien - Weiterentwicklung der eingesetzten Wirkstoffe - Fortschritte u.a. bei Gallengang-Karzinom, Krebs im Kopf- und Halsbereich, Parodontologie und Gynäkologie
Krebszellen bekämpfen mit Licht: Das kann die Photodynamische Therapie, kurz PDT. Im Unterschied zur Chemotherapie, die nicht nur Tumorzellen angreift, sondern auch gesunde Körperzellen, arbeitet die Photodynamische Therapie sehr zielgenau und daher sehr schonend.
Den Patienten wird dabei eine licht-aktive Substanz, ein sogenannter Photosensitizer, intravenös verabreicht, der sich selektiv an den Krebszellen anlagert. Mit Licht einer bestimmten Wellenlänge bestrahlt, wirkt der Photosensitizer als Katalysator und setzt Sauerstoff frei. Dieser schädigt die Tumorzelle und führt zu ihrer Zerstörung.
Um den Einsatz von PDT bei mehr Krebsarten zu ermöglichen, werden immer mehr klinische Studien durchgeführt. Infolge des Einsatzes von Lasern in Kombination mit Lichtleitfasern lassen sich mittlerweile auch Tumoren an endoskopisch zugänglichen körperinneren Oberflächen behandeln.
Die Behandlung des Gallengang-Karzinoms mittels der Photodynamischen Therapie wird mittlerweile flächendeckend in Deutschland in Oldenburg, Berlin, Hannover, Bochum/Herne, Bonn, Nürnberg, Augsburg, Saarbrücken, Siegen und München angeboten
So weisen Studien zur Behandlung von Gallengangstumoren darauf hin, dass durch die PDT auch das Immunsystem stimuliert und die Blutversorgung des Tumors gestört wird. Dies hemmt das weitere Wachsen des Tumors, und die Patienten profitieren von einer besseren Lebensqualität und höherer Lebenserwartung.
Dass das Anwendungsfeld für die PDT in den vergangenen Jahren stetig größer geworden ist, ist vor allem auch Entwicklungen von Photosensitizern wie z.B. Foscan® bei Krebs im Kopf- und Halsbereich und der intensiven Forschung in der letzten Zeit zu verdanken.
So arbeitet zum Beispiel ein Chemiker-Team der Universität Zürich daran, die PDT zu verbessern, indem die Forscher neue Wirkstoffe nutzen, die ohne Sauerstoff arbeiten. Die Wirkstoffmoleküle der Schweizer sind Komplexe aus den Metallen Rhenium und Ruthenium.
Diese sind in der Krebstherapie als sehr wirkungsvoll bekannt, konnten aber bislang nicht gezielt eingesetzt werden. Deshalb haben die Forscher einen chemischen Käfig entwickelt. Dieser Käfig verhindert, dass die Wirkstoffe auf ihrem Weg durch den Körper gesunde Zellen in Mitleidenschaft ziehen.
Biomoleküle übernehmen den Transport, erkennen Krebszellen und docken punktgenau an. Dann wird der Käfig mit dem Lichtstrahl geöffnet, und die Wirkstoffmoleküle attackieren die Tumoren.
Mit der Forschung im Bereich "Photodynamische Therapie in der Parodontologie" beschäftigt sich intensiv die Klinik für Zahnheilkunde in Jena und auch das Klinikum der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.
In der Zukunft könnte der Einsatz der PDT erheblich an Bedeutung gewinnen, wenn auch in der Parodontologie die besorgniserregende Zunahme von resistenten oder multiresistenten Keimen ansteigt. Auf Grund des Wirkungsmechanismus kann es keine Resistenz gegen PDT geben.
In der Frauenklinik der Medizinischen Hochschule Hannover wurden in den letzten Jahren über 150 Patientinnen im Bereich Gynäkologie mittels PDT behandelt. Eine erste internationale klinische Studie mit über 260 Patientinnen konnte erfolgreich abgeschlossen werden und befindet sich zurzeit in der Auswertungsphase.
Neben der Forschung an einzelnen Kliniken haben Forscher zudem immer mehr die Möglichkeit, sich auch bei spezifischen Fachkongressen auszutauschen. So kommen vom 24. bis 28. Oktober 2016 PDT-Spezialisten in Nancy zur Konferenz "Photodynamic Therapy and Photodiagnosis Update" zusammen, die von der Französischen Gesellschaft für PDT organisiert wird. Das Ziel ist, interessante Diskussionen zwischen Forschern zu befördern.
Neben Vorträgen von Gästen aus der akademischen Forschung zu klinischen PDT-Anwendungen haben auch Unternehmen aus diesem Bereich die Möglichkeit, ihre Innovationen zu präsentieren. Weitere Informationen unter http://www.licht-gegen-krebs.de
Über Licht gegen Krebs
"Licht gegen Krebs" ist die ambitionierte, private Initiative für die Photodynamische Therapie (PDT) bei Krebserkrankungen.
"Licht gegen Krebs" hat sich zum Ziel gesetzt, PDT auch einer breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen, Betroffene und Angehörige umfangreich zu informieren und dabei zu helfen, PDT zu einer etablierten Therapieform im Einsatz gegen die Volkskrankheit Krebs zu machen.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, über PDT aufzuklären und möglichst vielen Ärzten und Betroffenen die Vorteile der PDT näherzubringen.
Licht gegen Krebs
Initiative für die Photodynamische Therapie
Louisenstraße 97
61348 Bad Homburg
Tel.: 06172 / 27 159 10
Fax.: 06172 / 27 159 69
info@licht-gegen-krebs.de
http://www.licht-gegen-krebs.de
PDT (Photodynamische Therapie) rückt im Kampf gegen Krebs stärker in den therapeutischen Fokus - Immer mehr klinische Studien - Weiterentwicklung der eingesetzten Wirkstoffe - Fortschritte u.a. bei Gallengang-Karzinom, Krebs im Kopf- und Halsbereich, Parodontologie und Gynäkologie
Krebszellen bekämpfen mit Licht: Das kann die Photodynamische Therapie, kurz PDT. Im Unterschied zur Chemotherapie, die nicht nur Tumorzellen angreift, sondern auch gesunde Körperzellen, arbeitet die Photodynamische Therapie sehr zielgenau und daher sehr schonend.
Den Patienten wird dabei eine licht-aktive Substanz, ein sogenannter Photosensitizer, intravenös verabreicht, der sich selektiv an den Krebszellen anlagert. Mit Licht einer bestimmten Wellenlänge bestrahlt, wirkt der Photosensitizer als Katalysator und setzt Sauerstoff frei. Dieser schädigt die Tumorzelle und führt zu ihrer Zerstörung.
Um den Einsatz von PDT bei mehr Krebsarten zu ermöglichen, werden immer mehr klinische Studien durchgeführt. Infolge des Einsatzes von Lasern in Kombination mit Lichtleitfasern lassen sich mittlerweile auch Tumoren an endoskopisch zugänglichen körperinneren Oberflächen behandeln.
Die Behandlung des Gallengang-Karzinoms mittels der Photodynamischen Therapie wird mittlerweile flächendeckend in Deutschland in Oldenburg, Berlin, Hannover, Bochum/Herne, Bonn, Nürnberg, Augsburg, Saarbrücken, Siegen und München angeboten
So weisen Studien zur Behandlung von Gallengangstumoren darauf hin, dass durch die PDT auch das Immunsystem stimuliert und die Blutversorgung des Tumors gestört wird. Dies hemmt das weitere Wachsen des Tumors, und die Patienten profitieren von einer besseren Lebensqualität und höherer Lebenserwartung.
Dass das Anwendungsfeld für die PDT in den vergangenen Jahren stetig größer geworden ist, ist vor allem auch Entwicklungen von Photosensitizern wie z.B. Foscan® bei Krebs im Kopf- und Halsbereich und der intensiven Forschung in der letzten Zeit zu verdanken.
So arbeitet zum Beispiel ein Chemiker-Team der Universität Zürich daran, die PDT zu verbessern, indem die Forscher neue Wirkstoffe nutzen, die ohne Sauerstoff arbeiten. Die Wirkstoffmoleküle der Schweizer sind Komplexe aus den Metallen Rhenium und Ruthenium.
Diese sind in der Krebstherapie als sehr wirkungsvoll bekannt, konnten aber bislang nicht gezielt eingesetzt werden. Deshalb haben die Forscher einen chemischen Käfig entwickelt. Dieser Käfig verhindert, dass die Wirkstoffe auf ihrem Weg durch den Körper gesunde Zellen in Mitleidenschaft ziehen.
Biomoleküle übernehmen den Transport, erkennen Krebszellen und docken punktgenau an. Dann wird der Käfig mit dem Lichtstrahl geöffnet, und die Wirkstoffmoleküle attackieren die Tumoren.
Mit der Forschung im Bereich "Photodynamische Therapie in der Parodontologie" beschäftigt sich intensiv die Klinik für Zahnheilkunde in Jena und auch das Klinikum der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.
In der Zukunft könnte der Einsatz der PDT erheblich an Bedeutung gewinnen, wenn auch in der Parodontologie die besorgniserregende Zunahme von resistenten oder multiresistenten Keimen ansteigt. Auf Grund des Wirkungsmechanismus kann es keine Resistenz gegen PDT geben.
In der Frauenklinik der Medizinischen Hochschule Hannover wurden in den letzten Jahren über 150 Patientinnen im Bereich Gynäkologie mittels PDT behandelt. Eine erste internationale klinische Studie mit über 260 Patientinnen konnte erfolgreich abgeschlossen werden und befindet sich zurzeit in der Auswertungsphase.
Neben der Forschung an einzelnen Kliniken haben Forscher zudem immer mehr die Möglichkeit, sich auch bei spezifischen Fachkongressen auszutauschen. So kommen vom 24. bis 28. Oktober 2016 PDT-Spezialisten in Nancy zur Konferenz "Photodynamic Therapy and Photodiagnosis Update" zusammen, die von der Französischen Gesellschaft für PDT organisiert wird. Das Ziel ist, interessante Diskussionen zwischen Forschern zu befördern.
Neben Vorträgen von Gästen aus der akademischen Forschung zu klinischen PDT-Anwendungen haben auch Unternehmen aus diesem Bereich die Möglichkeit, ihre Innovationen zu präsentieren. Weitere Informationen unter http://www.licht-gegen-krebs.de
Über Licht gegen Krebs
"Licht gegen Krebs" ist die ambitionierte, private Initiative für die Photodynamische Therapie (PDT) bei Krebserkrankungen.
"Licht gegen Krebs" hat sich zum Ziel gesetzt, PDT auch einer breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen, Betroffene und Angehörige umfangreich zu informieren und dabei zu helfen, PDT zu einer etablierten Therapieform im Einsatz gegen die Volkskrankheit Krebs zu machen.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, über PDT aufzuklären und möglichst vielen Ärzten und Betroffenen die Vorteile der PDT näherzubringen.
Licht gegen Krebs
Initiative für die Photodynamische Therapie
Louisenstraße 97
61348 Bad Homburg
Tel.: 06172 / 27 159 10
Fax.: 06172 / 27 159 69
info@licht-gegen-krebs.de
http://www.licht-gegen-krebs.de
Donnerstag, 3. September 2015
Anfälligkeit für Allergien kann vermindert werden
Die Anfälligkeit für Allergien lässt sich durch die vermehrte Ausschüttung von regulatorischen T-Zellen vermindern. Das ist das zentrale Ergebnis einer laufenden Studie am Institut für Immunologie der MedUni Wien unter der Leitung von Winfried F. Pickl.
Die ersten Erkenntnisse dieser Studie von Alina Neunkirchner, die der Ursache der Entstehung von Allergien auf den Grund geht, werden im Rahmen des am Sonntag beginnenden, europäischen Immunologie-Kongresses in Wien (6.-9. September 2015, Austria Center Vienna), präsentiert.
Die ForscherInnen konnten mit Hilfe eines neuartigen und erstmals eingesetzten Tiermodells zeigen, dass sich die Sensibilität für die Ausbildung von Allergien vermindert, wenn die Aktivität der regulatorischen T-Zellen erhöht wird.
Dazu wurden doppelt-transgene, so genannte humanisierte Mäuse (T-Zell-Rezeptor und MHC, Allergen-präsentierendes Leukozytenantigen, vom Menschen), im Labor hergestellt und eingesetzt. Pickl: "Damit können wir erstmals im Tiermodell simulieren, was im menschlichen Körper geschieht, wenn der Kontakt mit einem human-relevanten Allergen passiert."
Die erhöhte Ausschüttung der regulatorischen T-Zellen gelingt durch den Einsatz einer Kombination aus dem T-Zell-Wachstumsfaktor Interleukin-2 und einem Anti-Interleukin-2-Antikörper. Pickl: "Die zweite Komponente erhöht die Halbwertszeit und prolongiert insgesamt die IL-2-Wirkung.
Die Sensibilität, Allergien zu entwickeln, wird dadurch heruntergeschraubt." Diese neuen Erkenntnisse könnten, so die MedUni Wien-WissenschafterInnen, künftig dazu führen, dass man präventiv etwas für HochrisikopatientInnen tun könnte. Betroffen sind Menschen, die durch Vererbung zu wenige regulatorische T-Zellen im Körper herstellen, andererseits können T-Zellen etwa durch Viruserkrankungen zerstört werden.
Eine ähnliche Wirkung der regulatorischen T-Zellen konnte auch bei bestimmten Auto-Immunerkrankungen, wie etwa bei EAE (Experimentelle autoimmune Enzephalomyelitis) festgestellt werden.
Ausstellung zur Geschichte der Wiener Immunologieforschung
Die immunologische Grundlagenforschung hat in Wien generell eine sehr große Tradition und nimmt eine internationale Ausnahmestellung ein. So prägte der österreichische Kinderarzt Clemens von Pirquet als Erster im Jahr 1906 den Begriff der "Allergie".
Ihm und anderen Pionieren der Immunologie-Forschung in Wien ist im Foyer des Austria Center Vienna während des Kongresses eine öffentlich zugängliche Ausstellung gewidmet, welche von Johann Eibl, Othmar Förster und Winfried Pickl kuratiert wurde.
Termin: 4th European Congress of Immunology
Der 4. Europäische Immunologie-Kongress - mit Winfried Pickl von der MedUni Wien als Kongresspräsident - findet von 6.-9. September 2015 im Austria Center Vienna statt, rund 4.000 ExpertInnen werden erwartet. Immunologische Grundlagenforschung und Immuntherapien stehen im Fokus.
Der Kongress wird von der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (ÖGAI) unter den Auspizien der European Federation of Immunological Societies (EFIS) organisiert. Infos: www.eci-vienna2015.org.
Fünf Forschungscluster an der MedUni Wien
Insgesamt sind fünf Forschungscluster der MedUni Wien etabliert. Dort werden in der Grundlagen- wie in der klinischen Forschung vermehrt Schwerpunkte an der MedUni Wien gesetzt.
Die Forschungscluster umfassen medizinische Bildgebung, Krebsforschung/Onkologie, kardiovaskuläre Medizin, medizinische Neurowissenschaften und Immunologie. Die oben genannten Forschungsergebnisse an der MedUni Wien fällen in den Themenbereich des Clusters für Immunologie.
Medizinische Universität Wien - Kurzprofil
Die Medizinische Universität Wien (kurz: MedUni Wien) ist eine der traditionsreichsten medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten Europas. Mit fast 7.500 Studierenden ist sie heute die größte medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum.
Mit ihren 27 Universitätskliniken und drei klinischen Instituten, 12 medizintheoretischen Zentren und zahlreichen hochspezialisierten Laboratorien zählt sie auch zu den bedeutendsten Spitzenforschungsinstitutionen Europas im biomedizinischen Bereich.
Ing. Klaus Dietl, Medizinische Universität Wien
Die ersten Erkenntnisse dieser Studie von Alina Neunkirchner, die der Ursache der Entstehung von Allergien auf den Grund geht, werden im Rahmen des am Sonntag beginnenden, europäischen Immunologie-Kongresses in Wien (6.-9. September 2015, Austria Center Vienna), präsentiert.
Die ForscherInnen konnten mit Hilfe eines neuartigen und erstmals eingesetzten Tiermodells zeigen, dass sich die Sensibilität für die Ausbildung von Allergien vermindert, wenn die Aktivität der regulatorischen T-Zellen erhöht wird.
Dazu wurden doppelt-transgene, so genannte humanisierte Mäuse (T-Zell-Rezeptor und MHC, Allergen-präsentierendes Leukozytenantigen, vom Menschen), im Labor hergestellt und eingesetzt. Pickl: "Damit können wir erstmals im Tiermodell simulieren, was im menschlichen Körper geschieht, wenn der Kontakt mit einem human-relevanten Allergen passiert."
Die erhöhte Ausschüttung der regulatorischen T-Zellen gelingt durch den Einsatz einer Kombination aus dem T-Zell-Wachstumsfaktor Interleukin-2 und einem Anti-Interleukin-2-Antikörper. Pickl: "Die zweite Komponente erhöht die Halbwertszeit und prolongiert insgesamt die IL-2-Wirkung.
Die Sensibilität, Allergien zu entwickeln, wird dadurch heruntergeschraubt." Diese neuen Erkenntnisse könnten, so die MedUni Wien-WissenschafterInnen, künftig dazu führen, dass man präventiv etwas für HochrisikopatientInnen tun könnte. Betroffen sind Menschen, die durch Vererbung zu wenige regulatorische T-Zellen im Körper herstellen, andererseits können T-Zellen etwa durch Viruserkrankungen zerstört werden.
Eine ähnliche Wirkung der regulatorischen T-Zellen konnte auch bei bestimmten Auto-Immunerkrankungen, wie etwa bei EAE (Experimentelle autoimmune Enzephalomyelitis) festgestellt werden.
Ausstellung zur Geschichte der Wiener Immunologieforschung
Die immunologische Grundlagenforschung hat in Wien generell eine sehr große Tradition und nimmt eine internationale Ausnahmestellung ein. So prägte der österreichische Kinderarzt Clemens von Pirquet als Erster im Jahr 1906 den Begriff der "Allergie".
Ihm und anderen Pionieren der Immunologie-Forschung in Wien ist im Foyer des Austria Center Vienna während des Kongresses eine öffentlich zugängliche Ausstellung gewidmet, welche von Johann Eibl, Othmar Förster und Winfried Pickl kuratiert wurde.
Termin: 4th European Congress of Immunology
Der 4. Europäische Immunologie-Kongress - mit Winfried Pickl von der MedUni Wien als Kongresspräsident - findet von 6.-9. September 2015 im Austria Center Vienna statt, rund 4.000 ExpertInnen werden erwartet. Immunologische Grundlagenforschung und Immuntherapien stehen im Fokus.
Der Kongress wird von der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (ÖGAI) unter den Auspizien der European Federation of Immunological Societies (EFIS) organisiert. Infos: www.eci-vienna2015.org.
Fünf Forschungscluster an der MedUni Wien
Insgesamt sind fünf Forschungscluster der MedUni Wien etabliert. Dort werden in der Grundlagen- wie in der klinischen Forschung vermehrt Schwerpunkte an der MedUni Wien gesetzt.
Die Forschungscluster umfassen medizinische Bildgebung, Krebsforschung/Onkologie, kardiovaskuläre Medizin, medizinische Neurowissenschaften und Immunologie. Die oben genannten Forschungsergebnisse an der MedUni Wien fällen in den Themenbereich des Clusters für Immunologie.
Medizinische Universität Wien - Kurzprofil
Die Medizinische Universität Wien (kurz: MedUni Wien) ist eine der traditionsreichsten medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten Europas. Mit fast 7.500 Studierenden ist sie heute die größte medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum.
Mit ihren 27 Universitätskliniken und drei klinischen Instituten, 12 medizintheoretischen Zentren und zahlreichen hochspezialisierten Laboratorien zählt sie auch zu den bedeutendsten Spitzenforschungsinstitutionen Europas im biomedizinischen Bereich.
Ing. Klaus Dietl, Medizinische Universität Wien
Krebstherapie: Wespengift tötet Tumorzellen ab
Mediziner legen große Hoffnung auf völlig neue Art von Medikamenten
Das Gift einer in Brasilien beheimateten Wespe könnte laut einer Studie von Wissenschaftlern der Universidade Estadual Paulista http://unesp.br als Waffe im Kampf gegen Krebs eingesetzt werden.
Das Gift tötete bei Versuchen im Labor Krebszellen ab, ohne dabei normale Zellen anzugreifen. Laut dem Team um Joao Ruggiero Neto führt der neue Behandlungsansatz mit dem Gift MP1 zur Anbindung an die Tumorzellen und einer Freisetzung von lebenswichtigen Molekülen.
Weitere Studien erforderlich
Laut den im Fachmagazin "Biophysical Journal" http://cell.com/biophysj veröffentlichten Forschungsergebnissen steht dieser Forschungsansatz noch am Anfang. Weitere Studien werden somit erforderlich sein, um herauszufinden, ob ein Einsatz bei Patienten sicher ist.
Bei Polybia paulista handelt es sich um eine aggressive Wespe, die im Südosten von Brasilien endemisch ist. Obwohl ihr Stich allgemein als sehr unangenehm empfunden wird, gehen Wissenschaftler immer häufiger davon aus, dass er auch von Nutzen sein könnte.
Die speziellen Wespen verfügen mit MP1 über ein Gift, das das Insekt nutzt, um seine Beute anzugreifen oder sich selbst zu verteidigen. Aktuelle Studien mit Mäusen legen nahe, dass es auch auf Krebszellen abzielen und sie zerstören kann.
Ziel der aktuellen Studie war es herauszufinden, wie dieser Vorgang genau vor sich geht. Unter dem Mikroskop zeigte sich, dass MP1 mit Fettmolekülen interagiert, die an der Oberfläche von Krebszellen auf eine abnormale Art und Weise verteilt werden.
Gesunde Zellen bleiben intakt
Den Experten nach entstehen duch MP1 große Löcher, durch die Moleküle austreten, die für das Funktionieren der Zelle von entscheidender Bedeutung sind. Bei gesunden Zellen befinden sich die gleichen Moleküle im Inneren. Das bedeutet, dass der Angriff von MP1 bei gesunden Zellen keine Schädigung hervorrufen sollte.
Laut Paul Beales von der University of Leeds http://leeds.ac.uk könnten Krebstherapien, die auf die Lipidschicht der Zellmembran abzielen, zu einer ganz neuen Art von Medikamenten führen. "Sie könnten bei der Entwicklung neuer Kombinationstherapien nützlich sein, bei denen mehrere Medikamente zur Behandlung einer Krebserkrankung eingesetzt werden, die verschiedene Bereiche der Krebszelle gleichzeitig angreifen."
Michaela Monschein
Das Gift einer in Brasilien beheimateten Wespe könnte laut einer Studie von Wissenschaftlern der Universidade Estadual Paulista http://unesp.br als Waffe im Kampf gegen Krebs eingesetzt werden.
Das Gift tötete bei Versuchen im Labor Krebszellen ab, ohne dabei normale Zellen anzugreifen. Laut dem Team um Joao Ruggiero Neto führt der neue Behandlungsansatz mit dem Gift MP1 zur Anbindung an die Tumorzellen und einer Freisetzung von lebenswichtigen Molekülen.
Weitere Studien erforderlich
Laut den im Fachmagazin "Biophysical Journal" http://cell.com/biophysj veröffentlichten Forschungsergebnissen steht dieser Forschungsansatz noch am Anfang. Weitere Studien werden somit erforderlich sein, um herauszufinden, ob ein Einsatz bei Patienten sicher ist.
Bei Polybia paulista handelt es sich um eine aggressive Wespe, die im Südosten von Brasilien endemisch ist. Obwohl ihr Stich allgemein als sehr unangenehm empfunden wird, gehen Wissenschaftler immer häufiger davon aus, dass er auch von Nutzen sein könnte.
Die speziellen Wespen verfügen mit MP1 über ein Gift, das das Insekt nutzt, um seine Beute anzugreifen oder sich selbst zu verteidigen. Aktuelle Studien mit Mäusen legen nahe, dass es auch auf Krebszellen abzielen und sie zerstören kann.
Ziel der aktuellen Studie war es herauszufinden, wie dieser Vorgang genau vor sich geht. Unter dem Mikroskop zeigte sich, dass MP1 mit Fettmolekülen interagiert, die an der Oberfläche von Krebszellen auf eine abnormale Art und Weise verteilt werden.
Gesunde Zellen bleiben intakt
Den Experten nach entstehen duch MP1 große Löcher, durch die Moleküle austreten, die für das Funktionieren der Zelle von entscheidender Bedeutung sind. Bei gesunden Zellen befinden sich die gleichen Moleküle im Inneren. Das bedeutet, dass der Angriff von MP1 bei gesunden Zellen keine Schädigung hervorrufen sollte.
Laut Paul Beales von der University of Leeds http://leeds.ac.uk könnten Krebstherapien, die auf die Lipidschicht der Zellmembran abzielen, zu einer ganz neuen Art von Medikamenten führen. "Sie könnten bei der Entwicklung neuer Kombinationstherapien nützlich sein, bei denen mehrere Medikamente zur Behandlung einer Krebserkrankung eingesetzt werden, die verschiedene Bereiche der Krebszelle gleichzeitig angreifen."
Michaela Monschein
Dienstag, 21. April 2015
Accuray's InCise(TM) Multileaf-Kollimators für das CyberKnife® M6(TM)-System
Accuray startet die internationale Markteinführung des InCise(TM) Multileaf-Kollimators für das CyberKnife® M6(TM)-System
Accuray Incorporated gab heute bekannt, dass der InCise(TM) Multileaf-Kollimator (MLC) für das CyberKnife(®) M6(TM)-System jetzt außerhalb der Vereinigten Staaten in Märkten zur Verfügung steht, in denen er zum Verkauf zugelassen ist.
Der InCise MLC war bereits im Februar 2015 kommerziell in den Vereinigten Staaten eingeführt. Die internationale Markteinführung erfolgt nach dem erfolgreichen Abschluss der Evaluierung des InCise MLC durch das Erasmus MC Cancer Institute, Rotterdam, Niederlanden, der Evaluierungspartner der Firma Accuray.
Zwei Einrichtungen in den Vereinigten Staaten hatten bereits die erfolgreiche Evaluierung des InCise MLC abgeschlossen. Die von diesen Einrichtungen berichteten Hauptvorteile sind die Behandlungsmöglichkeiten für ein breiteres Spektrum an Tumoren als es mit Rundlochkollimatoren oder dem Iris(TM)-Kollimator möglich ist sowie die Fähigkeit, die Behandlung mit erheblich gesteigerter Effizienz durchzuführen.
Der InCise MLC wird auf der Tagung der Europäischen Gesellschaft für therapeutische Radiologie und Onkologie (ESTRO) in Barcelona, Spanien, vom 24. bis 27. April 2015, ausgestellt werden.
"Wir setzen die Verbesserung unserer erfolgreichen CyberKnife M6-Systemplattform durch die Einführung des InCise MLC kontinuierlich fort. Mit der Ergänzung durch den InCise MLC wird die Funktionalität des M6-Systems erweitert, indem die Behandlungszeiten signifikant gesenkt werden und seine Einsatzvielfalt ausgedehnt wird, da das Spektrum von Patienten und Tumoren, die behandelt werden können, sich vergrößert", sagte Joshua H. Levine, Präsident und Chief Executive Officer von Accuray.
"Wir sind davon überzeugt, dass Mediziner mithilfe des M6 und zusammen mit dem MLC, die Behandlung von Tumoren durchführen können, die sie früher möglicherweise mit SBRT für nicht therapierbar hielten, und zwar effizienter und mit präziser Dosisapplikation."
Der InCise MLC ist der weltweit erste Multileaf-Kollimator, der auf einer Robotikplattform - dem CyberKnife M6-System - zur Verfügung steht. Das robotergesteuerte Design des Systems ermöglicht Medizinern, die besten Bestrahlungswinkel zum Eintritt in und Austritt aus dem Körper zu finden.
So wird die Dosisapplikation auf das Zielvolumen maximiert und gleichzeitig die Strahlenbelastung des gesunden Gewebes minimiert. Durch das robotergesteuerte Design kann das System in Echtzeit das Zielvolumen automatisch erfassen und verfolgen, unabhängig von möglichen Patienten- und Tumorbewegung.
Das CyberKnife M6-System kann zur Behandlung von Tumoren im gesamten Körper eingesetzt werden, einschließlich Prostata, Lunge, Gehirn, Wirbelsäule, Leber, Bauchspeicheldrüse und Nieren. Es kann Patienten Behandlungsalternativen für inoperable oder chirurgisch komplizierte Tumoren geben, oder ist für diejenigen geeignet, die eine klinisch effektive, aber nicht-chirurgische Behandlungsmöglichkeit vorziehen.
Über Accuray Accuray Incorporated ist ein Unternehmen im Bereich der Radioonkologie, das innovative Lösungen zur präzisen Bestrahlung von Tumoren entwickelt, produziert und zum Verkauf anbietet. Die Systeme setzen Standards in der medizinischen Versorgung und verfolgen die Zielsetzung, den Patienten ein längeres und besseres Leben zu ermöglichen. Die Spitzentechnologien des Unternehmens decken das gesamte Behandlungsspektrum der Strahlungstherapie und Radiochirurgie ab.
Safe-Harbor-Erklärung In dieser Pressemitteilung gemachte und nicht auf historischen Fakten beruhende Aussagen sind zukunftsorientierte Aussagen im Sinne der "Safe Harbor"-Bestimmungen des Private Securities Litigation Reform Act von 1995.
Zukunftsorientierte Aussagen in dieser Pressemitteilung beziehen sich auf, sind aber nicht beschränkt auf, Vorsprung durch neue Technologie, klinische Applikationen, klinische Ergebnisse, Patientenergebnisse und die Führungsposition von Accuray in der Innovation von Radioonkologie und Technologien.
Zukunftsorientierte Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse substanziell von den Erwartungen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören unter anderem die fehlende Annahme unserer neuen Produktangebote auf dem Markt sowie Risiken, die unter der Überschrift "Risk Factors" in dem vom Unternehmen auf Formular 10-K am 29. August 2014 eingereichten Bericht, den Unternehmensberichten auf Formular 10-Q am 7. November 2014 und 6. Februar 2015 und weiteren bei der SEC eingereichten Berichten des Unternehmens beschrieben werden.
Zukunftsorientierte Aussagen spiegeln nur den Kenntnisstand zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung wider und basieren auf den dem Unternehmen zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Informationen und/oder im guten Glauben gemachten Aussagen der Geschäftsleitung im Hinblick auf zukünftige Ereignisse.
Sofern nicht gemäß geltendem Wertpapierrecht erforderlich, übernimmt das Unternehmen keinerlei Verpflichtungen, diese zukunftsorientierten Aussagen aufgrund von Veränderungen bei tatsächlichen Leistungen oder Ergebnissen, Veränderungen in Annahmen oder anderer einflussnehmender Faktoren zu aktualisieren. Investoren sollten dementsprechend kein unangemessenes Vertrauen in jegliche zukunftsorientierte Aussagen setzen.
-ots - Logo Accuray
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