Freitag, 6. November 2009
Private Krankenversicherung günstiger als gesetzliche???
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kim
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11/06/2009 01:50:00 AM
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Freitag, 2. Oktober 2009
Bundesbasisfallwert für Krankenhausleistungen vereinbart
Der GKV-Spitzenverband, der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) haben sich auf einen Bundesbasisfallwert (BBFW) für 2010 geeinigt. Er beträgt 2.935,78 Euro. Damit stehen auch die Korridorgrenzen für die Landesbasisfallwerte fest. Die obere Grenze beträgt 3.009,17 Euro, die untere Grenze liegt bei 2.899,08 Euro.
Trotz der Einigung fordert der GKV-Spitzenverband, den Basisfallwert für Krankenhäuser zu kürzen. „Vor dem Hintergrund, dass in diesem wirtschaftlich besonders schwierigen Jahr die Ausgaben der Krankenkassen für die Krankenhäuser um 7,5 Prozent auf rund 55 Milliarden Euro steigen, hoffen wir allerdings auf eine gesetzliche Absenkung der Basisfallwerte“, erklärt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg. Nur so könne der Ausgabenanstieg im kommenden Jahr gebremst werden.
Diese Forderung weist die DKG entschieden zurück. In der Zuwachsrate für die Kliniken sei das Hilfsprogramm enthalten, dass die Löhne und Gehälter der zusätzlichen Beschäftigten in den Krankenhäusern nachholend finanziere. „Dies nun wieder in Frage zu stellen, wäre katastrophal: Der Abbau von Arbeitsplätzen und der Verlust von Kaufkraft wäre die zwangsläufige Folge“, argumentiert DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum.
Seiner Meinung nach wäre es geradezu grotesk, wenn Opel vier Milliarden Euro zur Sicherung von Betriebsstätten erhält und gleichzeitig den Krankenhäusern die für den Erhalt von Arbeitsplätzen notwendigen finanziellen Mittel genommen würden.
© hil/aerzteblatt.de Freitag, 2. Oktober 2009
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kim
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10/02/2009 09:55:00 PM
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Donnerstag, 1. Oktober 2009
Krankenhaus-Fallpauschalen für 2010 verabschiedet
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der GKV-Spitzenverband und der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) haben sich auf ein neues Fallpauschalensystems 2010 geeinigt. Nach Angaben der Beteiligten enthält der überarbeitete Katalog acht zusätzliche und damit insgesamt 1.200 verschiedene abrechenbare Fallpauschalen.
DKG, GKV-Spitzenverband und PKV sind überzeugt, damit eine sachgerechte und tragfähige Lösung gefunden zu haben, die den komplexen Anforderungen in der Krankenhausfinanzierung gerecht wird. Insbesondere die Abbildung aufwändiger Fälle sei geändert und verbessert worden. Auch die Definition von Zusatzentgelten wurde nach Aussage der Beteiligten erweitert. Für 2010 seien insgesamt 143 Zusatzentgelte vereinbart worden, 16 mehr als 2009.
Für die Ermittlung der Fallpauschalen 2010 wurden die tatsächlichen Behandlungskosten aus 225 Krankenhäusern kalkuliert. Insgesamt standen dabei Daten von über drei Millionen Krankenhausbehandlungen zur Verfügung.
© hil/aerzteblatt.de
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10/01/2009 01:09:00 AM
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Mittwoch, 23. September 2009
Krebsschutz durch Besonnung
Regelmäßige, moderate Besonnung trägt zum Schutz vor Brust-, Prostata-, und Kolorektalkrebs (Dick- und Mastdarmkrebs) sowie dem Non-Hodgkin-Lymphom (eine von zwei Formen des Lymphdrüsenkrebses) bei.
Zu diesem Befund kommt ein Team niederländischer Wissenschaftler um Han von der Rhee von der Den Haager Klinikgruppe "Hagaziekenhuis" und der Universität Rotterdam in einer jetzt in der Fachzeitschrift "European Journal of Cancer Prevention" veröffentlichten Studie. In ihrem Beitrag weisen von der Rhee und seine Kollegen zudem darauf hin, dass die öffentliche Wahrnehmung mit Blick auf die Wirkung von Besonnung dem aktuellen Stand der Wissenschaft hinterherhinke.
"Die Arbeit der niederländischen Forscher zeigt einmal mehr, dass Besonnung positiven Einfluss auf die menschliche Gesundheit hat. Die potentiellen, mit einer Überdosierung verbundenen Risiken der Besonnung sind einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Dagegen finden die gesundheitsfördernden Aspekte moderater Besonnung im Freien oder unter dem Solarium regelmäßig zu wenig Eingang in das öffentliche Informationsangebot", erläutert Ad Brand vom Sunlight Research Forum (SRF).
Für seine Studie hatte das niederländische Forscherteam die derzeit vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen, die sich dem Zusammenhang zwischen Besonnung und inneren Krebserkrankungen widmen,systematisch aufgearbeitet und ausgewertet.
Das Sunlight Research Forum (SRF) ist eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in den Niederlanden. Ihr Ziel ist es, die neuesten medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Effekte maßvoller UV-Strahlung auf den Menschen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Der vollständige Beitrag "van der Rhee, Han; Coebergh, Jan Willem; de Vries, Esther: Sunlight, Vitamin D and the Prevention of Cancer: A Systematic Review of Epidemiological Studies; in: European Journal of Cancer Prevention" findet sich auf der SRF-Webseite www.sunlightresearchforum.eu zum Download.
Ad Brand
Sunlight Research Forum (SRF)
www.sunlightresearchforum.eu
-apa, ots -
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9/23/2009 11:55:00 AM
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Sonntag, 16. August 2009
Wie gefährlich ist Gehirn-Doping?
In letzter Zeit wird immer häufiger ¸ber "Gehirn-Doping" berichtet. Damit ist gemeint, dass gesunde Menschen ihre Stimmung oder ihr Durchhaltevermögen mit Substanzen verbessern, die eigentlich für Kranke gemacht sind.
Zum Beispiel Anti-Depressiva oder Aufputschmittel. Die Ärztin, Psychiaterin und Psychologin Isabella Heuser arbeitet im Auftrag des Bundesforschungsministerium an einer Studie zu diesem Thema.
"Die Substanzen sind kein Teufelzeug", so Heuser im Interview mit der Frauenzeitschrift "FÜR SIE"(18/09; EVT: 18. August). Das eigentlich Fatale sei nur, dass wir die Nebenwirkungen nicht kennen.
"Sollte es irgendwann ganz sicher sein, dass die Einnahme von diesen Medikamenten bei gesunden Menschen wirklich nicht gesundheitsscheidlich ist, dann würde eigentlich nichts dagegen zu sagen."
Die Vorteile der Mittel: "Gesunde können mit Anti-Depressiva den Alltag besser meistern. Sie werden ruhiger und ausgeglichener", sagt Heuser, die aber auch vor den Nebenwirkungen wie Übelkeit oder einem veränderten Blutdruck warnt.
"Und wir wissen nicht, was ein Langzeitgebrauch dieser Wirkstoffe bei Gesunden auslöst." Es bestünde immer die Gefahr, dass man die Mittel täglich nehmen möchte. "Deshalb warne ich davor, sich die Medikamente im Internet oder an der nächsten Straßenecke zu besorgen", so Heuser.
FÜR SIE berichtet in der naechsten Ausgabe
-apa, ots -
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8/16/2009 01:57:00 PM
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Donnerstag, 16. Juli 2009
Arzthonorare in Deutschland, Frankreich, Belgien
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kim
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7/16/2009 01:18:00 AM
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Mittwoch, 15. Juli 2009
Deutschland steht mit dualem Kassensystem in Europa allein da
Deutschland steht mit seinem System eines dualen Systems aus gesetzlichen und privaten Krankenkassen europaweit mittlerweile alleine da. Eine ähnliche Aufteilung habe es zuletzt nur noch in den Niederlanden gegeben, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Analyse der DGB-nahen Hans-Böckler-Stiftung.
Doch auch in den Niederlanden seien beide Versicherungssysteme 2006 integriert worden. Unter den entwickelten Industriestaaten verfügten nur noch die USA über vollkommen unterschiedliche Versicherungssysteme für die Krankenvollversicherung.
Für die Abkehr von der „dualen“ Struktur gebe es gute Gründe, urteilten die Forscher des stiftungseigenen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts. Denn die für Versicherte mit hohem Einkommen, Selbständige und Beamte bestehende Möglichkeit, aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die private Versicherung (PKV) zu wechseln, führe zu einer „negativen Auslese“, schreiben die Wissenschaftler.
Insbesondere gesunde junge Singles mit hohen Einkommen entzögen sich dem gesetzlichen Solidarsystem. Menschen mit mittleren oder unteren Einkommen, chronisch Kranke und Versicherte mit vielen Kindern bleiben in der GKV. Es bestehe „die massive Gefahr von Unter- und Fehlversorgung“, durch die vermeidbare gesundheitliche Schäden entstünden.
Als leicht umsetzbare Reform wird ein Modell vorgeschlagen, in dem für alle Krankenversicherungen die gleichen Regeln gelten. So gäbe es keine systematischen Wettbewerbsvor- oder -nachteile für einen bestimmten Versicherungstyp. „Ein solches Modell wäre auch mit dem neu eingeführten Gesundheitsfonds kompatibel“, schreiben die Gesundheitsexperten.
Der Staat würde dann einen Mindestkatalog der von der Standardversicherung abzudeckenden medizinischen Leistungen vorgeben. Den Versicherungsträgern stünde es frei, ihren Mitgliedern weitere, extra zu bezahlende Leistungen anzubieten.
© afp/aerzteblatt.de dpa
Weitere Informationen unter http://www.boeckler.de/169_95666.html
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7/15/2009 02:54:00 AM
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